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Grüne Woche Klöckner verteidigt Tierwohlkennzeichen auf freiwilliger Basis

Die Bundesagrarministerin will staatliche Rahmenbedingungen schaffen – aber kein verpflichtendes Tierwohlkennzeichen. Verbände fordern mehr Verbindlichkeit.
17.01.2020 - 08:13 Uhr Kommentieren
Auf der Grünen Woche werden bis zum 26. Januar rund 400.000 Besucher erwartet. Quelle: dpa
Julia Klöckner

Auf der Grünen Woche werden bis zum 26. Januar rund 400.000 Besucher erwartet.

(Foto: dpa)

Berlin Bundesagrarministerin Julia Klöckner (CDU) hat kurz vor Beginn der Grünen Woche ein Tierwohlkennzeichen auf freiwilliger Basis verteidigt. „Fleisch zu Tiefstpreisen, das rechnet sich weder für den Verbraucher noch für den Tierhalter“, sagte Klöckner am Freitag im ZDF-„Morgenmagazin“.

Ihr gehe es beim Tierwohl um einen Mix, sowohl staatliche Rahmenbedingungen zu schaffen, als auch Verbraucher in die Pflicht zu nehmen. „Wenn wir auf Dauer Billigstfleisch haben, dann kann da nicht viel Tierwohl drin stecken“. Das Tierwohlkennzeichen wird von Verbänden kritisiert, weil es auf Freiwilligkeit basiert - sie fordern Verbindlichkeit.

Die Grüne Woche eröffnet am Freitag für Besucher ihre Tore. Erwartet werden bis zum 26. Januar rund 400.000 Besucher. 1800 Aussteller aus 72 Ländern sind registriert.

Rund um die Messe haben verschiedene Bündnisse Demonstrationen angemeldet. Am Freitag will die Bauern-Initiative „Land schafft Verbindung“ mit Traktoren in mehreren deutschen Städten protestieren. Für Samstag ist in Berlin zum zehnten Mal eine Demonstration der Initiative „Wir haben es satt!“ geplant, an der sich Umwelt- und Tierschützer sowie Landwirte beteiligen wollen.

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    Mehr: Die Grüne Woche unterstreicht die fortwährende Unsicherheit der Landwirtschaft. Die Angst der Branche hat Auswirkungen auf die Investitionsplanungen der Bauern.

    • dpa
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