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Grüne zur Olympia-Entscheidung „Japan hat Fukushima-Gefahren schöngeredet“

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Japan-Premier: „Wir brauchen Träume und Hoffnung“

Tokio erhält die Olympischen Sommerspiele 2020

250 Kilometer weiter südlich in Tokio sei das Leben normal und „alles unter Kontrolle“, versicherte Japans Premierminister Shinzo Abe, der nach einer 16-stündigen Anreise direkt vom G-20-Gipfel aus St. Petersburg seinen Auftrag als Krisenmanager erfüllte. Die Verseuchung in Fukushima beschränke sich auf einen Umkreis von 300 Metern um den Hafen vor der Atomruine. Und diese Fläche sei eingegrenzt. „Wir brauchen Träume und Hoffnung, um unseren Wiederaufbau voranzutreiben“, erklärte Abe. „Die Freude war größer als bei meinem eigenen Wahlsieg.“ Laut Tokios Gouverneur Naoki Inose werde der olympische Fackellauf durch das betroffene Gebiet führen.

Für die vermeintlich verantwortungsbewussten Olympier schien der Nuklearunfall weniger bedrohlich zu sein als die spanische Wirtschaftskrise und Arbeitslosenquote von 26,3 Prozent, die Madrids dritte Kandidatur belastete. Auch Istanbul, gehandicapt durch die kritische innenpolitische Lage in der Türkei und die Nähe zum Bürgerkrieg im benachbarten Syrien, ging am Ende leer aus. Madrid scheiterte nach einer Stichwahl mit dem Mitstreiter vom Bosporus – beide Bewerber hatten je 26 Stimmen - überraschend in Runde eins.

„Glückwunsch an Tokio. Wir sind zuversichtlich, dass unsere Freunde ausgezeichnete Spiele ausrichten werden“, sagte IOC-Präsident Jacques Rogge bei der Unterzeichnung des Veranstaltervertrages drei Tage vor dem Ende seiner zwölfjährigen Amtszeit. Nach den drohenden Problem-Spielen 2014 in Sotschi und 2016 in Rio habe es eine große Rolle gespielt, dass Tokio „sichere Spiele“ abliefern könne, räumte IOC-Vize Craig Reedie ein.

„Entdecke das Morgen“ war der Slogan der Japaner, die bei ihrer zweiten Bewerbung auf ein kompaktes Konzept in zwei Zonen setzten. 85 Prozent der Wettkampfstätten liegen in einem Radius von nur acht Kilometern zum olympischen Dorf. „Tokio ist der richtige Partner zur richtigen Zeit“, sagte Japans IOC-Mitglied Tsunekazu Takeda zu seinen Kollegen in der argentinischen Hauptstadt.

Im 18 400 Kilometer entfernten Tokio wirkte die positive Nachricht um 05.20 Uhr Ortszeit am Sonntagmorgen wie ein Mutmacher für die krisenerprobten Bürger. Im Vergnügungsviertel Shibuya skandierten Tausende „Nippon! Nippon!“ - „Japan, Japan“. Das Massenblatt „Asahi Shimbun“ feierte den erfreulichen Anlass mit einer Sonderausgabe.

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24 Kommentare zu "Grüne zur Olympia-Entscheidung: „Japan hat Fukushima-Gefahren schöngeredet“"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • @ manthra, günther schemutat,
    was seid Ihr für Zeitgenossen ? eure Türkei phobie frisst euch ja regelrecht auf.
    Manthra Zitiert hier irgendwelche Grünepoliker, ich weiss nicht ob die Grünen das gesagt haben oder auch nicht, ist mir auch auf deutsch gesagt SCHEISS EGAL. Ob diese Menschen nun.. Mustafa, Giovanni, Ali oder jetz Costas, Sanchez, Enrico wie auch immer Sie heisen mögen..Sie sind Menschen genau wie die hundertausende von deutschen die mittlerweile in Portugal, Spanien, Italien, Griechenland sowie in der Türkei und in der ganzen Welt Ihre Lebendabend verbringen. Was solln diese hass ? Wer Hass säht wird auch Hass ernten, steht sogar in der Bibel wenn ich mich nicht Irre.

    Günther, sind Sie Atom Wissenschaftler ? können Sie uns mit % 100 versichern dass keine Gefahr für die Menschen droht, weder aus der Luft, Wasser, Nahrung oder aus schlamperei der Tesco mitarbeitern was jetzt wieder eingetreten ist. O - Zitat: " Aber Leute zusammen schlagen und töten, zeigt das Istanbul keine Olympiastadt werden kann". Da sage ich nur Solingen, Mölln, Kölln ( NSU ), Hoyerswerda und zum schluss Stuttgart 21 und 1. Mai Kundgebungen in Berlin Kreuzberg...das gibt ein Gefühl an Sicherheit und Vertrauen an diesem Staat nicht wahr ?

    Man O mann, Ihr mit eurem stammtisch parolen...

  • Japan wird sich sicher von der selbst ernannten Betroffenheits- und Empörungsbeauftragten der Grünen Sekte beeindrucken lassen.
    Einfach lachhaft diese Type wie die gesamte Sekte.

  • Die ROT/GRÜNEN gerade in Norwegen abgewählt weil ihre Politik staatsfeindlich ist, sollte Warnung an Deutschland sein. Japan das wirtschaftlich starke Land wird sich kaum etwas von Roth oder Trittin sagen lassen. Vor Hundert Jahren hätten die Samurai vermutlich ihre Klingen mit Beiden getestet. Der Größenwahn einer kleinen Partei wie die Grünen zeigt aber, wie gefährlich es ist, wenn man keine Verfassung kein Verfassungsgericht und keinen echten Verfassungsschutz hat. Wenn man faktisch auch noch im Krieg ohne Friedensvertrag mit 80 Ländern ist und Deutsche Bürger rund um die Uhr Fremdbestimmt werden.. Übrigends auch mit der Türkei besteht noch kein Friedensvertrag. Sie haben uns in den letzten Kriegsmonaten den Krieg erklärt.
    Alles unaufgearbeitete Sachen, die alle liegen bleiben.

    Da wird auch noch jede Abbildung mit der Roth zum Mobbing.

  • Die deutschen Öko-Kommunisten braucht kein Mensch. Gut, dass sie in den Umfragen sinken! Die kennen nur Verbote und Bevormundungen der Bürger. Außerdem haben sie alle Sozialverräterschaften und die illegalen Rettungsschirme mitgetragen. Nein, danke! Jetzt wird die neue AfD gewählt! Ein Genuss für mich!

  • Die Deutschen lassen sich von den Ökostalinisten hoffentlich nicht wieder verarschen. Denen sitzt die Angst im Genick und das ist gut so !!!

  • Zum Grünen-Wahlkampf:
    Ich käme nie auf die Idee, einer Claudia Roth das "Du" anzubieten. Deshalb empfinde ich den "Und Du"-Wahlkampf als Nötigung. Das ist ein Skandal, das ist Faschismus, eine Diskriminierung und ein Eingriff in meine Persönlichkeitsrechte.
    Jawoll, ich empöre mich, ich verachte jedes GrünInnen-Plakat! Ich kann auch ganz anders: Ich fordere eine Lichterkette vom Plakat in Hamburg bis zu dem in München.

  • Wenn ich die Grüne Roth sehe und höre, laufen mir die Tränen über die Wangen - vor lachen. Das hysterische Getue ist von keiner stand up comedy noch zu toppen.

  • @manthra

    Das ist nicht nur "grüne" Politik, sondern mehr oder weniger die Politik aller Blockparteien - weil alle aus den USA gesteuert sind und deren Eliten eine zerüttete und ethnisch inhomogene Bevölkerung auch in Europa haben wollen - wohlgemerkt das betrifft ganz Europa, nicht nur Deutschland. In einer solch inhomogene Gesellschaft kann man nämlich die einzelnen Gruppen (z.B. mit den kontrollierten Medien) wunderbar gegeneinander ausspielen und damit an der Macht bleiben.

    Um sich nicht mit 28 und mehr EU-Staaten herumschlagen zu müssen, wollen sie darüberhinaus den europäischen Zentralstaat schaffen, ebenfalls nach dem Vorbild der USA, also ALLE MACHT möglichst weit weg vom Bürger.

    In diesem Zusammenhang ist interessant, daß unsere Marionetten und Pfötchenheber im Bundestag zu über 90% mehr Kompetenzen nach Brüssel weiterreichen wollen (allerdings wohl nicht ihre Diäten). In diesem Fall kann man diesen Laden ganz zumachen und sich 620 (und bald mehr) "Diäten" sparen!

    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/09/09/bundestag-abgeordnete-wollen-mehr-bruessel-und-weniger-deutschland/

    Die Sozialistische Internationale hat das Parlament übernommen! Wählt diese Verräter (gegen die Verfassung - Aufgabe der Souveränität nur nach Volksabstimmung) ab. Keine Stimme für die Blockparteien! Wählt Alternativen!

    Wir sind das Volk - und wir sollten uns die Macht zurückholen, die uns in einer (angeblichen) Demokratie zusteht!!!!

  • @Wolfsfreund
    Da kann ich Sie beruhigen. Mit Fukushima ist die gesamte Kernkraftwelt noch enger zusammengerückt.
    Und vor allen deutsche Sicherheitstechnik und Wissen war und ist weiterhin sehr stark nachgefragt. Und das nicht nur in Japan (Fukushima), sondern weltweit wird der Kernkraftwerkspark auf das weltweite hohe Sicherheitsniveau der deutschen Kernkraftwerke gebracht. Auch wenn das deutsche Kernkraft-Wissen zum Großenteil jetzt nicht mehr bei Siemens, sondern bei den Franzosen (AREVA) angesiedelt worden ist.

  • Fukushima und die mangelnde Kontrolle Japans ist ein alter Hut. So alt, wie die Tatsache, dass manch' GRÜNE auf Staatskosten auf Demos nach Russland gehen - aber das Engagement fehlen lassen, gegen einen solch' großen Umweltskandal in die Öffentlichkeit ( Ausnahme: Wahl ) gehen.

    Das klingt nach Veggie-Tag, scheinhellig, wie LKW-Maut (vgl. mein Kommentar http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/bundestagswahl-2013/marode-infrastruktur-trittin-will-lkw-maut-auf-einige-landstrassen-ausweiten/v_detail_tab_comments/8760358.html) sowie Teilnahme an Überwachungsdemos und gleichzeitigem Sitzen im Kontrollausschuss: http://www.wz-newsline.de/home/politik/nichts-gewusst-1.1420437

    Nichts tun ist ein Problem der Grünen geworden - sehr schade, denn ich fand sie ( bis auf die Bevormundung, insbesondere auch gegen Autofahrer ) nützlich. Sie sollten auf alle Fälle auch abgestraft werden für so wenig Engagement und so viel Wahlbetrug.

    Natürlich wollen sie Kurs halten: http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/parteitag-gruene-wollen-kurs-halten/8756234.html

    Ich hoffe jedoch, die Wähler werden wach. Hierzu zählt für mich auch die merkwürdige Einladung des Grünen-Chefs Özdemir (Teilnehmerliste Bilderberg 2009), gemeinsam mit Finanz-"Meistern" und NSA-Chef ;=)

    Ich wünsche Euch: http://www.handelsblatt.com/video/handelsblatt-in-99-sekunden/der-absturz-der-gruenen/8752864.html

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