Guido Westerwelle „Bevor ich den Löffel abgebe, ist Schwulsein selbstverständlich“

Bis Dezember saß er in der Bundesregierung, nun fordert Guido Westerwelle in einem Interview von Bundeskanzlerin Merkel mehr Einsatz für die Homo-Ehe. Bislang sei die Gleichstellung an Merkels Unwillen gescheitert.
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Der FDP-Politiker Guido Westerwelle zeigt sich zuversichtlich, dass er Fortschritte bei dem Thema Gleichstellung homosexueller Lebenspartnerschaften noch erleben werde. Quelle: dpa

Der FDP-Politiker Guido Westerwelle zeigt sich zuversichtlich, dass er Fortschritte bei dem Thema Gleichstellung homosexueller Lebenspartnerschaften noch erleben werde.

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BerlinEx-Außenminister Guido Westerwelle (FDP) erwartet von Kanzlerin Angela Merkel (CDU), dass sie die Gleichstellung von homosexuellen Lebenspartnerschaften mit der Ehe vorantreibt. Westerwelle lobte in der neuen Ausgabe des Magazins „Stern“ die Reaktion von Regierungssprecher Steffen Seibert auf das Coming-Out des früheren Fußball-Nationalspielers Thomas Hitzlsperger. Das seien zunächst aber nur Worte gewesen.

Jetzt gehe es darum, dass die völlige rechtliche Gleichstellung von gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaften mit der Ehe auch umgesetzt werde. Auf die Frage, ob dies bislang am Unwillen der Kanzlerin gescheitert sei, sagte Westerwelle: „Ja. Aber nun hat sie es in der Hand.“

Merkel müsse den Worten ihres Regierungssprechers politische Taten folgen lassen, forderte Westerwelle. Seibert hatte Hitzlspergers Outing gelobt und gesagt: „Wir leben in einem Land, in dem niemand Angst haben sollte, seine Sexualität zu bekennen nur aus Angst vor Intoleranz.“ Deutschland habe im vergangenen Jahrzehnt „gerade auf diesem Gebiet doch enorme Fortschritte gemacht“.

In den Augen Westerwelles ist Deutschland trotz allem noch immer keine ausreichend aufgeklärte Gesellschaft. Es werde noch dauern, bis das Thema Homosexualität zu einer allgemein akzeptierten Tatsache geworden sei, sagte der 52-Jährige, der seit September 2010 mit dem Veranstaltungs-Manager Michael Mronz in eingetragener Partnerschaft lebt. Der FDP-Politiker zeigte sich zugleich zuversichtlich, dass er Fortschritte bei dem Thema noch erleben werde: „Ich sage Ihnen: Bevor ich den Löffel abgebe, ist Schwulsein eine Selbstverständlichkeit.“

  • afp
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43 Kommentare zu "Guido Westerwelle: „Bevor ich den Löffel abgebe, ist Schwulsein selbstverständlich“"

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  • schwul sein ist selbstverständlich
    aber nicht jeder ist ein thomas hermanns

    auch heteros haben schwierigkeiten mit der sexualität
    auch da gibt es früh und spätzünder
    forsche und ängstliche
    machos oder eher versorger

    [...]

    es ist noch garnicht so lange her (40-50 jahre)
    da war es auch in dt. einem heteropaar nicht möglich in der öffendlichkeit zu knutschen

    so betrachtet wurde der weg erst frei gemacht
    damit nun auch homos dies tun können.

    [...]




    Beitrag von der Redaktion editiert. Bitte bleiben Sie sachlich.


  • Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich.

  • Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich.

  • Wenn also Schwule laut ihrer Aussage unsachlich sind und ihr Kommentar wegen Unsachlichkeit gelöscht wurde, die von Schwulen aber stehen bleiben, sind Sie dann schwuler als ein Schwuler?

  • Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich.

  • "... werde ich keine weiteren Postings mehr plazieren.
    "
    Oh wie schön!!!

  • Und wo liegt nun ihr Problem?

  • Menschen können unterschiedlich handeln, bilden icht in jedem Fall eine Zweckgemeinschaft oder Opferrolle.

    Homosexualität ist von der Mehrheit der deutschen Bevölkerung mindestens seit dem Zeitpunkt respktiert und akzeptiert, seit dem über die Generation y gesprochen wird.

  • Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich.

  • Wann genau habe ich das behauptet. Bemühen Sie bessere Analogien anstatt ein natürlich vorkommende Variante der Sexualität in die Nähe von Straftaten wie Mord oder Kindesmißbrauch zu rücken.

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