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„Gute Erfahrungen gemacht“ Merkel will Sozialpartnerschaften weltweit stärken

Angela Merkel will das deutsche Modell der Sozialpartnerschaft erfolgreich exportieren. Im Rahmen der Globalisierung müsse menschenwürdige Arbeit garantiert und der soziale Schutz verbreitet werden.
2 Kommentare
Angela Merkel vor der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) in Genf. Quelle: dpa

Angela Merkel vor der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) in Genf.

(Foto: dpa)

Genf Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich dafür ausgesprochen, das deutsche Modell der Sozialpartnerschaft weltweit zu stärken. Nur so könnten die Rechte in der Arbeitswelt gewahrt bleiben und verbessert werden, sagte Merkel am Dienstag vor der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) in Genf. „Deutschland hat gute Erfahrungen mit der Sozialpartnerschaft gemacht“, sagte Merkel. 

Im Rahmen der Globalisierung müsse menschenwürdige Arbeit garantiert und der soziale Schutz verbreitet werden. „Man kann aber mit Sozialpartnerschaft nicht in der Krise beginnen“, fügte die Kanzlerin hinzu. „Die Lehre der Welt aus der Krise sollte sein, mehr in Sozialpartnerschaft auch in Zeiten des Aufschwungs zu investieren, um in Zeiten der Krise eine belastbare Partnerschaft zu haben.“ 

Merkel sprach in Genf anlässlich der 100. Internationalen Arbeitskonferenz der ILO. Diese ist das oberste Organ der den Vereinten Nationen nahestehenden Organisation. Unter den rund 8000 Teilnehmern sind Delegierte der Regierungen, Arbeitgeber- und Arbeitnehmerorganisationen aller 183 ILO-Mitgliedsstaaten vertreten.

  • dpa
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2 Kommentare zu "„Gute Erfahrungen gemacht“: Merkel will Sozialpartnerschaften weltweit stärken"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Hallo,
    wo "Sozial" draufsteht ist noch lange nicht "Sozial" drinnen:
    Der Gesetzgeber unterstellt Pflichtversicherten oberhalb der Beitragsbemessungsgrenze und Selbständigen grundsätzlich die Befähigung zur Eigenverantwortung sich um die Alterssicherung selber zu kümmern.
    Politiker und deren Begünstigten ist diese Befähigung offensichtlich nicht gegeben, da diese Pensionen ohne jede Begrenzung aus dem Steuerhaushalt bezahlt werden.
    Vorsorglich der Hinweis; Beamate zahlen Beiträge in Pensionskassen, die der Gesetzgeber Kraft seiner Befugnisse für Haushaltsaufgaben requiriert hat. Pensionen werden folglich aus dem laufenden Haushalt bezahlt, wobei effektiv keine Benachteiligung eintritt.
    Rentenkassen (alle Sozialkassen) werden durch den Gesetzgeber kraft seiner Befugnisse für staatliche Haushaltsausgaben teilweise missbraucht.
    In der Folge werden Renten (alle Sozialleistungen) an die reduzierten Kassenlagen angepasst, womit nur die Pflichtversicherten bei diesem legalisiertem Raubzug benachteiligt werden.
    Es sollen zudem weitere Leistungen nicht dem Steuerhaushalt, sondern den Sozialkassen aufgebürdet werden.
    Eine solche Vorteilsnahme und Begünstigung im Amt nun als Sozialpartnerschaft global anzubieten, das ist in Bezug auf Menschenverachtung wohl nicht mehr zu toppen.

  • Gerade Frau Merkel ist gegen die Soziale Partnerschaft. Sie kennt nur Menschenverachtung und Kriege, sowie Unterstützung der Banker. Gerade hier ist das 2.Klassen-System verbreitet: Reich = keine Kontoführung (Geldeingang über 1000 Euro mon.)und arm = Kontoführungsgebühren (Geldeingang unter 1000 Euro mon.). Danke Frau Merkel!

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