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Hamburger Rathaus

Die Grüne Katharina Fegebank will die Hansestadt regieren. Sie ist nicht die einzige Politikerin, die Ambitionen auf den Chefsessel im Rathaus einer Großstadt hat.

(Foto: dpa)

Hamburg, Düsseldorf, München Wie Frauen um die Macht in den Rathäusern kämpfen

Die Großstädte zählen zu den letzten Bastionen männlicher Macht. Doch in drei deutschen Metropolen wollen Frauen das jetzt ändern.
21.02.2020 - 13:56 Uhr Kommentieren

Düsseldorf, München Sie ist ein Phänomen, und sie weiß es. „Der Name zu lang. Die Haare zu weiß. Das Mundwerk zu lose.“ Mit diesen Worten charakterisiert Marie-Agnes Strack-Zimmermann sich nicht nur selbst, mit diesen Worten wirbt die 61-Jährige auf Plakaten und im Internet für sich. Sie will Oberbürgermeisterin der Stadt Düsseldorf werden.

Ihrem Slogan hinzuzufügen wäre noch: „Ihr Motorrad zu luftverschmutzend. Ihre Partei FDP zu klein. Ihr Geschlecht zu weiblich.“ Es wären drei weitere gewichtige Gründe dafür, warum sie keine aussichtsreiche Kandidatin ist. Und doch oder genau deshalb will und soll die Liberale es schaffen, die erste Oberbürgermeisterin ihrer Heimatstadt zu werden.

„Die Zeit ist reif!“, sagt sie und weist mit der Hand auf ein Bild in ihrem Büro in der Düsseldorfer Altstadt. Es zeigt eine Frau mit Flügeln auf einem Vogelkäfig und trägt den Untertitel: 100 Jahre Frauenwahlrecht in Deutschland.

Mit ihrem Machtanspruch steht Strack-Zimmermann nicht allein da. Auch in drei anderen Großstädten schicken sich Frauen an, das Rathaus zu erobern. Sie tun dies wie die Düsseldorferin weder aus Verzweiflung noch für ihr Ego. Sie tun es als Lokalpatriotinnen und mit dem unbedingten Willen zur Macht. Sie wären jeweils die erste Oberbürgermeisterin oder Erste Bürgermeisterin ihrer Stadt.

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    Katharina Fegebank (Grüne) will es am 23. Februar in Hamburg wissen, Kristina Frank (CSU) am 15. März in München und Marie-Agnes Strack-Zimmermann (FDP) am 23. September in Düsseldorf. Und für die Bürgermeisterwahl 2021 in Berlin interessiert sich Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD).

    Unruhige Zeiten

    Ihr Ansturm auf die Rathäuser kommt in unruhigen Zeiten. Auf Bundesebene zerreißen die rechten und linken Ränder, die AfD und die Linke spätestens seit der Thüringen-Wahl, die beiden Volksparteien CDU und SPD sowie die FDP. Und die Grünen erleben durch den Klimawandel eine Sonderkonjunktur. Die Kandidatinnen müssen deshalb mehr denn je mit Persönlichkeit überzeugen.

    Und das könnte ihnen gelingen. Schließlich sind die Amtsinhaber in Düsseldorf, München und Hamburg typische Vertreter ihrer Zunft: 50 Jahre plus, weiß, männlich. Alle drei geben sich siegessicher. Ihr Amtsbonus ist dabei ihr stärkstes Argument. Dieter Reiter (SPD) etwa meidet in München Kandidaten-Duelle.

    Thomas Geisel (SPD) wirbt ohne Parteilogo ausschließlich für sich. Und Peter Tschentscher (SPD) in Hamburg, der erst 2018 auf Olaf Scholz gefolgt war, ist nun mit der Aufklärung einer Cum-Ex-Affäre beschäftigt.

    Die Hamburgerin ist Spitzenkandidatin der Grünen für die Bürgerschaftswahl. Quelle: dpa
    Katharina Fegebank

    Die Hamburgerin ist Spitzenkandidatin der Grünen für die Bürgerschaftswahl.

    (Foto: dpa)

    Vom Erscheinungsbild her könnten die drei Spitzenkandidatinnen unterschiedlicher kaum sein. Strack-Zimmermann ist eine zierliche Person mit glatten, kurzen, grauen Haaren, die sie zurückgegelt trägt. Ihr Lieblingsoutfit sind Hose und Bluse und flache Halbschuhe.

    Die Hamburgerin Fegebank (42) ist eine Rubensfrau, groß und kräftig, ihre Haare sind glatt, braun und kinnlang. Sie trägt gerne Kleider. Die Münchenerin Frank (38) ist groß und schlank, der Model-Typ. Ihre langen, braunen Haare hält sie häufig locker im Zopf zusammen.

    Von ihrer Art her sind sich die Frauen aber ähnlich. Sie haben kräftige Stimmen und scheuen kein Rededuell. In ihren Parteien sind sie für pragmatische Realpolitik bekannt. Sie sind Akademikerinnen. Strack-Zimmermann ist promovierte Publizistin, Fegebank Politologin, Frank Juristin. Sie tragen schon jetzt Verantwortung: Frank ist Kommunalreferentin, Fegebank Wissenschaftssenatorin, Strack-Zimmermann Bundestagsabgeordnete.

    Sie führen Beziehungen auf Augenhöhe, haben Kinder. Strack-Zimmermann ist mit dem früheren Verlagsmanager Horst Strack-Zimmermann (79) verheiratet, hat drei Kinder und zwei Enkel, Fegebank ist mit dem Unternehmer Mathias Wolff liiert. Er führt den gleichnamigen Armaturenhersteller aus Hamburg in dritter Generation. Gemeinsam haben sie zweijährige Zwillingstöchter. Frank ist mit dem Digitalchef von Sixt Leasing, Felix Frank, verheiratet und hat einen dreijährigen Sohn.

    Ihre Kandidaturen sind laut Jessica Fortin-Rittberger, Professorin für Politikwissenschaften der Uni Salzburg, „absolut bemerkenswert und ein Aufbruchsignal“. Denn: Der Aufholbedarf ist riesig. Frauen traten bei Bürgermeisterwahlen bisher selten an.

    Entsprechend gering ist ihr Anteil in politischen Führungspositionen deutscher Stadtstaaten, Städte und Kommunen. Er liegt laut Gleichstellungsatlas der Bundesregierung bei elf Prozent. Zu denen, die es geschafft haben, zählt die parteilose Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker.

    In der deutschen Spitzenpolitik hingegen sind Frauen inzwischen nahezu etabliert. Kanzlerin Angela Merkel ist seit 15 Jahren im Amt, sieben von 15 Ministerien werden von Frauen geführt. Und auch die Parteien haben inzwischen überwiegend Frauen mit an der Spitze: Die CDU wird seit bald 20 Jahren von einer Frau geführt, Grüne, SPD und Linke leisten sich jeweils gemischt besetzte Doppelspitzen, und FDP-Chef Christian Lindner steht immerhin eine Generalsekretärin zur Seite. Nur AfD und CSU sind von Männern dominiert.

    Kristina Frank ist deshalb genau das, was eine Volkspartei wie die CSU braucht, um in einer Großstadt möglichst viel Aufmerksamkeit zu erzielen. Sie ist genau jener Typ, den CSU-Chef Markus Söder sich jüngst für seine Partei wünschte: „moderner, jünger und weiblicher“.

    Kristina Frank hatte die Wahl, und gerade deshalb will sie es jetzt wissen: Die 38-Jährige war schon Top-Juristin, Staatsanwältin, ist auf Lebenszeit verbeamtete Richterin und nun seit eineinhalb Jahren Stadtministerin für Kommunales. Sie ist damit die Chefin von 2600 Menschen – und erstes Marktweib, erste Müllladerin, Immobilienchefin und Oberförsterin der bayerischen Landeshauptstadt.

    Die CSU-Bezirksvertretung der Maxvorstadt, in der das Kruzifix über der Tür ebenso wenig fehlt wie das goldgerahmte Porträt von Franz Josef Strauß, gilt ihr als Wahlkampflager; dort wirbelt sie an diesem Montag wie ein kräftiger Föhnwind herum.

    Frank trägt ein knielanges, lilafarbenes Kleid mit rotem Gürtel und roten Ärmelaufschlägen. Die langen braunen Haare sind zu einem Zopf gebunden, an den Ohren hängen rote Ohrringe in Form einer Weintraube. Erst Teambesprechung, dann Wahlkampftermin. Heute: „Facebook Live Q&A mit Kristina Frank und Manfred Weber“.

    Frank setzt sich vor die Internetkamera, als wäre sie TV-Moderatorin. Der Rücken gerade, die Brust heraus, Mimik, Gestik und Rede stimmig und sinnig. Sie spricht schnell und druckreif, zeigt dabei ihre geraden, weißen Zähne, sagt Wörter wie „mega“, „brutal“ und „Schmarrn“. Mit „Manfred“, dem Fast-EU-Kommissionspräsidenten der CSU, ist sie natürlich per Du. Das halbe Stündchen Live-Chat vergeht im Nu. Ihr Team regelt die Technik, den Rest macht sie selbst.

    In der mittlerweile grün dominierten Stadt setzt die CSU nun auf eine neue Hoffnungsträgerin.
    Kristina Frank

    In der mittlerweile grün dominierten Stadt setzt die CSU nun auf eine neue Hoffnungsträgerin.

    Frank ist als „Münchner Kindl“ jung und engagiert, online und offline, doch inhaltlich tritt sie nicht allzu progressiv auf. Da bleibt sie ganz auf Parteilinie. So motzt sie zwar lautstark über die Verpflegung an diesem Tag, „Immer diese Wurschtsemmeln!“, um dann aber herzhaft in eine reinzubeißen. Und ihren Wahlslogan „Wieder München werden“, der von Beobachtern kritisiert wird, weil er auch fremdenfeindlich verstanden werden kann und einigen ihrer Parteifreunde zu rückwärtsgewandt und sozialromantisch ist, verteidigt sie energisch. „Wir sind Gesprächsstoff. Das ist super. Genau das wollten wir erreichen!“

    Ob Frank, Fegebank oder Strack-Zimmermann, ihre Auftritte sind sehr selbstsicher. Und das kommt nicht von ungefähr. Beobachtern zufolge haben die OB-Kandidatinnen durchaus Chancen. Schließlich spiegeln die Frauen mit ihren Lebensläufen das progressive, gesellschaftliche Milieu wider, das in vielen deutschen, gentrifizierten Großstädten herrscht. Fortin-Rittberger sagt: „Die Kandidatinnen genießen große Aufmerksamkeit. Und diese Aufmerksamkeit kommt sicher ihnen selbst und ihren Parteien zugute.“

    Umfragen zufolge liegt Fegebank in Hamburg zwei Wochen vor der Bürgerschaftswahl fast gleichauf mit dem Amtsinhaber. In München und Düsseldorf geht es zunächst einmal darum, im März und September in die Stichwahl zu kommen. Und dann ist alles möglich.

    Für Helga Lukoschat, Vorstandsvorsitzende des Vereins „Europäische Akademie für Frauen in Politik und Wirtschaft“ (EAF) in Berlin, handeln etablierte Volksparteien wie die CSU „strategisch klug, wenn sie gerade im Lokalen auf Frauen setzen“. Denn: „Frauen sind oft die Überraschungssiegerinnen. Die Parteien geben sich mit diesen Kandidatinnen zudem einen modernen Anstrich.“ Außerdem seien Frauen für Parteien, in denen wie in der Wirtschaft ein Führungskräftemangel herrsche, die Lösung.

    So mühte sich etwa die Düsseldorfer CDU in den vergangenen Monaten redlich darum, eine Kandidatin zu finden, die gegen SPD-Amtsinhaber Geisel und FDP-Kandidatin Strack-Zimmermann antritt. Unter anderem wurde die frühere Politikerin und Managerin Hildegard Müller gefragt, die allerdings ebenso dankend ablehnte wie die Landtagsabgeordnete und Ex-OB-Tochter Angela Erwin sowie die Bundestagsabgeordnete Michaela Noll aus dem benachbarten Mettmann. Am Ende wurde es wieder ein Mann: der Kölner Stadtdirektor Stephan Keller.

    Der 49-jährige Kommunalmanager ist ein Kandidat, mit dem Strack-Zimmermann gut leben kann. Es wird ihr gelingen, so glaubt sie, gegen ihn als Person zu punkten. Es ist eine Zuversicht, die sich aus Erfahrung nährt. Die gebürtige Düsseldorferin blickt auf eine lange politische Karriere zurück.

    MASZ, wie sie ihren angeheirateten Doppelnamen auch auf Wahlplakaten abkürzt, sitzt seit 16 Jahren im Düsseldorfer Stadtrat. Von 2008 bis 2014 war sie sogar Erste Bürgermeisterin unter Oberbürgermeister Joachim Erwin (CDU). Zudem ist sie seit 2013 im Bundesvorstand der FDP und seit dem Wiedereinzug der Liberalen im Jahr 2013 auch Bundestagsabgeordnete.

    In der noch ungelösten Regierungskrise von Thüringen, die durch ihren Parteikollegen Thomas Kemmerich ausgelöst wurde, weil dieser sich von AfD-Abgeordneten zum Ministerpräsidenten hatte wählen lassen, bewies sie Führungsformat. Sie kritisierte sein Verhalten spontan und scharf. Das brachte ihr viele Sympathien und deutschlandweite Bekanntheit.

    Strack-Zimmermann pendelt wöchentlich zwischen Düsseldorf und Berlin. In ihrem Abgeordnetenbüro, wenige Meter vom Reichstag entfernt, hängt hinter Glas und im schwarzen Rahmen ein Plakat, das ihr persönlich viel bedeutet. Es ist das Wahlplakat ihres Großvaters. Dr. Georg Jahn kandidierte 1912 für den Reichstag. Sein Slogan: „Es geht aufs Ganze!“

    Die Düsseldorfer FDP kürte die Bundestagsabgeordnete zu ihrer OB-Kandidatin. Quelle: twitter
    Marie-Agnes Strack-Zimmermann

    Die Düsseldorfer FDP kürte die Bundestagsabgeordnete zu ihrer OB-Kandidatin.

    (Foto: twitter)

    108 Jahre später zeigt auch seine Enkelin den unbedingten Willen, der für ein politisches Amt nötig ist. „Ich bin keine Kandidatin für das Poesiealbum. Ich würde nicht kandidieren, wenn ich einen Sieg nicht für möglich halten würde“, sagt sie. „In meinem Alter leistet man sich kein Tralala mehr. Ich habe nichts zu verlieren, nur viel zu gewinnen!“

    Dass sie eine Frau ist, betont Strack-Zimmermann anders als etwa die Hamburger Kandidatin Fegebank nicht. Ihre Überzeugung ist aber: „Frauen sind bessere Politiker als Männer. Sie müssen nicht an jedem Baum ihr Bein heben. Sie sind lösungsorientierter, suchen und finden eher Kompromisse.“

    Den Wahlkampf für den OB-Posten in ihrer Heimatstadt lässt sie sich einen fünfstelligen Euro-Betrag kosten. Und sollte sie wirklich OB werden, will sie ihr Bundestagsmandat abgeben. Ihre Motivation ist grundlegend, hängt nicht an einem Thema: „Düsseldorf darf nicht länger bloß verwaltet werden, Düsseldorf muss innovativ entwickelt werden.“

    Verkehr und Wohnen

    Und in der Tat. Strack-Zimmermann, Frank und Fegebank sind zwar keine Trümmerfrauen. Das wäre zu viel des Schlechten. So mies stehen die drei deutschen Großstädte nicht da. Sie treten aber in einer schwierigen politischen Gemengelage an.

    Das zeigt sich allein schon daran, dass in allen drei Städten zwei Themen die Agenda bestimmen und auch die Wahl entscheiden werden: Verkehr und Wohnen. In beiden Bereichen war die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung in den vergangenen Jahren deutlich schneller als der politische Entscheidungswille. Vor diesem Hintergrund besteht auch eine gewisse Wechselstimmung.

    Und diese wollen die drei Kandidatinnen für sich nutzen. Im Lokalwahlkampf ist dabei Kreativität gefragt, denn Marktplätze füllt kaum ein Lokalpolitiker. So radelt Frank in München in einer Rikscha durch die Stadt und trifft Leute zu ihrem „Bike-Talk“. Fegebank hat ihre eigene Wohnung als Unterkunft für Wahlkampfhelfer angeboten. Und Strack-Zimmermann wirbt mit einem selbstironischen Plakat für sich, das zudem designpreiswürdig ist.

    In der Sache geht es mit Krawall ums Klein-Klein. Die eine will mehr Fahrradwege als der Amtsinhaber, die andere schimpft auf die Umweltspur, die eine will Häuser aufstocken und Parkplätze überbauen, die andere mit jungen Architekten billiger bauen. Das Inhaltliche ist im Kampf um die Rathäuser nur das eine. Für Politikwissenschaftler wie Fortin-Rittberger sind Lokalwahlen nur „Abstimmungen mit geringem Informationsniveau“. Entscheidender seien die Persönlichkeiten der Kandidaten.

    Der persönliche Auftritt ist entscheidend. Und so marschieren, essen, trinken und streiten sie mit den anderen Kandidaten um die Ratskrone. Fegebank feiert in Hamburg grüne Kleidertauschpartys, Strack-Zimmermann speist mit dem Bund der Katholischen Unternehmer auf der Kö zu Mittag, und Frank verbringt ihre Abende mit Kandidatenduellen.

    An diesem Wintermontagabend hat der Bund der Selbstständigen ins Deutsche Theater geladen. Frank hat sich vorbereitet. Sie war zwei Stunden vor dem Termin für niemanden mehr zu sprechen. Das Podium betritt sie mit 24 hellblauen Karteikarten in der Hand. Der Aufwand zahlt sich aus: In der über zweistündigen Diskussion ist sie schlagfertig, auf den Punkt und emotional.

    Als die meisten der über 100 Unternehmer, Handwerker und Steuerberater den Saal verlassen haben, lässt sie sich auf einen der grauen Ledersessel auf dem Podium fallen. Sie hat, wie einst Altbundeskanzler Gerhard Schröder, der in einer Veranstaltung mal nach einer Flasche Bier verlangte, nur noch einen Wunsch: „Hol mir mal bitte einer ne Weinschorle!“

    Mehr: Bei der Hamburg-Wahl sah es lange Zeit nach einem Befreiungsschlag für die SPD aus. Doch der Cum-Ex-Skandal trifft ihren Spitzenkandidaten persönlich.

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