Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Handelsblatt Exklusiv Der Euro rechnet sich für deutsche Wirtschaft

Ohne die Gemeinschaftswährung wäre nach Berechnungen der staatlichen Förderbank KfW das Wirtschaftswachstum in den vergangenen zwei Jahren deutlich niedriger ausgefallen.
24.07.2011 - 20:07 Uhr 19 Kommentare

Frankfurt Die deutsche Wirtschaft hat in den vergangenen zwei Jahren nach Berechnungen der staatlichen Förderbank KfW deutlich vom Euro profitiert. „Alle reden darüber, was uns der Euro im Moment kostet“, sagte KfW-Chefvolkswirt Norbert Irsch im Interview mit dem Handelsblatt. Deshalb hat die KfW analysiert, was geschehen wäre, wenn Deutschland 2009 und 2010 noch die D-Mark gehabt hätte und die Bundesbank für die Geldpolitik in Deutschland zuständig gewesen wäre.

Das Ergebnis: Die D-Mark hätte massiv aufgewertet und die Bundesbank hätte die Zinsen stärker angehoben, als es die Europäische Zentralbank getan hat. „Beide Effekte zusammengenommen hätten dazu geführt, dass das Niveau des Bruttoinlandsprodukts Ende 2010 um 2,3 Prozent niedriger gelegen hätte“, sagte Irsch. In den beiden untersuchten Jahren hatte der nominale Zuwachs des Bruttoinlandsprodukts zusammen 5,6 Prozent betragen. „Der Vorteil des Euros für Deutschland gegenüber einer fiktiven D-Mark dürfte aufgrund dieser beiden Effekte in den zwei Jahren zusammengenommen somit etwa 50 bis 60 Milliarden Euro betragen“, sagte Irsch.

 

Top-Jobs des Tages

Jetzt die besten Jobs finden und
per E-Mail benachrichtigt werden.

Standort erkennen
    Startseite
    19 Kommentare zu "Handelsblatt Exklusiv: Der Euro rechnet sich für deutsche Wirtschaft"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Obwohl sparsame Kurzdarstellungen von Sachverhalten im Interesse des Lesers liegen, erscheint mir der Aufsatz von Irsch doch zu sparsam zu sein. Insbesondere sucht man vergeblich nach Erklärungen für das gegenläufige Wachstum von BIP und Handelsbilanzüberschüssen einerseits und dem Wachstum von Staatsschulden, Steuer- und Abgabenlasten, Preissteigerungen und Nettolohnentwicklungen andererseits. Die tw. bissigen Kommentare anderer Forumsteilnehmer belegen diesen Umstand. Interessant wäre auch die Darstellung des BIP ohne den Beitrag des öffentlichen Dienstes, denn bekanntlich steigern dessen Kosten die Zuwächse im Selbstlauf (und damit die Berechnungsbasis für EU-Umlagen).

    • yes. hier sollte stehen: der euro lohnt sich nur für die wirtschaftsbosse und daytrader;-) aber nicht mehr lange;-) denn die gesellschaft wird schon denen irgendwann auf die schliche kommen.

    • Haha, das einzig stabile am Euro ist derzeit die Verfallsrate der Wechselkurse und der Kaufkraft. Zeigen sie mir einen Wechselkurs-Chart der letzten 2 Jahre der die Stabilität des Euros zeigt. Ich bin gespannt.

    • Kinder lieben solche Märchen!

    • Trotzdem hier mal ein Lob an das Handelsblatt, dass auch solch kritische Kommentare nicht zensiert werden! Bei anderen Nachrichtenseiten wäre sowas gleich gelöscht worden.

    • Sehr guter Kommentar! Die nächste Rezession wird zudem doppelt problematisch, denn mit ihr fällt das Argument weg dass wir vom Euro profitieren. Wenn Jobs gestrichen werden glaubt das doch keiner mehr. Wie soll man dann noch Hilfsgelder ins Ausland rechtfertigen?

    • Man muss mal ganz deutlich feststellen, dass das BIP keine gute Messgröße für den Wohlstand einer Volkswirtschaft ist. Und es nervt, ständig diese einseitigen Betrachtungen zu lesen.

      Ich war 2009 noch in Australien und hab mich über günstige Cafe Lattes bei Starbucks gefreut. Wechselkurs 2:1. Diese Zeiten sind längst vorbei! Heute liegt der Kurs bei 1,3:1. Was helfen mir denn 2,3% mehr BIP wenn die externe Kaufkraft gleichzeitig über 30% einknickt? In jedem Fall fand mit dem Euro kein Wohlstandswachstum statt. Und das sollte doch das entscheidende Kriterium sein.

    • der euro ist die stabilste globale währung weltweit. die chinesen sind geradezu euro-fanatiker.
      mit der scheiß dm-regional-währung wären wir über den wechselkurs schon lange bankrott. der staat könnte das heer der arbeitslosen gar nicht mehr finanzieren.

    • jeder euro der dort investiert wird, kommt um ein vielfaches wieder zurück.
      kein wunder bei den billionen von euro handels/exportüberschüssen (insbesondere in den letzten 12 jahren seit einführung des euro), die deutschland auf kosten anderer länder einfährt.

    • Selten besser gelacht!!
      Der Euro ist eine Misserfolgsgeschichte, ansonsten müssten wir nicht für Milliarden bürgen und weitere Milliarden einzahlen. Mit diesem und mit dem weiteren Geld, dass Deutschland an die EU verprasst (Strukturfonds...), könnten wir unsere maroden Krankenhäuser und Schulen sowie Universitäten besser ausstatten, hätten stärkere Binnennachfrage, mehr Wohlstand und nicht Millionen Beschäftigte im absoluten Niedriglohnsektor.
      Eine harte DM, die schadet uns nicht, da Deutschland ja die allermeisten Rohstoffe importiert, die dann bei einer starken DM billiger wären (Öl, Erze...). Außerdem bestehendie deutschen Exportgüter oft zu 50 Prozent oder mehr aus ausländischen Komponenten, das Märchen "Exportweltmeister" erscheint da in einem anderen Licht. Man muss auch beachten Deutschland importiert sehr, sehr viel. Wenn schon vereinfacht, dann muss wenigstens Export minus Import betrachtet werden.
      Zudem: Vor Einführung des Euro war der Anteil des Exports in die EU-Länder HÖHER als jetzt. Wir leben derzeit von den Schwellenländern in Asien.
      Es lebe die Deutsche Mark, die beste Währung, die es je gab!

    Alle Kommentare lesen
    Serviceangebote
    Zur Startseite
    -0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%