Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Handelsblatt Exklusiv EZB-Schattenrat fordert Zinssenkung

Der EZB-Schattenrat verlangt von der europäischen Notenbank eine rasche Zinssenkung - und zwar mit deutlicher Mehrheit.
9 Kommentare

Elf von 15 Mitgliedern der Notenbank-Beobachtergruppe EZB-Schattenrat fordern die Europäische Zentralbank (EZB) laut Handelsblatt-Informationen zu einer Zinssenkung am Donnerstag auf. Dem Gremium, das erstmals 2002 auf Initiative des Handelsblatt zusammentrat, gehören 15 renommierte europäische Volkswirte an.

Die zunehmenden Diskrepanzen in der Wirtschaftsentwicklung innerhalb der Währungsunion stellen nach Ansicht renommierter Ökonomen eine große Gefahr dar. „Die Unterschiede werden anhalten und  größer werden. Sie stellen die Funktionsfähigkeit der Währungsunion in Frage“, warnte Julian Callow, Europa-Chefvolkswirt von Barclays Capital. Die wirtschaftlichen Aussichten für die Peripherieländer der Währungsunion trüben sich immer weiter ein. „Es besteht die ernste Gefahr, dass weitere Randländer in eine Abwärtsspirale geraten wie das Griechenland und irgendwann ihre Schulden nicht mehr zurückzahlen können“, meint José Alzola vom Beratungsunternehmen Observatory Group.

„Es ist wichtig, dass die EZB mit ihrer Zinspolitik die Konjunktur so weit wie möglich stützt“, forderte Elga Bartsch, Europa-Chefvolkswirtin von Morgan Stanley. Sie gab damit die Meinung von gut zwei Dritteln der Schattenräte wieder, die die EZB auffordern, bei ihrer nächsten Sitzung am Donnerstag den Leitzins zu senken, der derzeit bei einem Prozent liegt.

Die wichtigsten Neuigkeiten jeden Morgen in Ihrem Posteingang.
Startseite

9 Kommentare zu "Handelsblatt Exklusiv: EZB-Schattenrat fordert Zinssenkung"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Rafft euch auf und unterschreibt hier:
    http://buendnis-buergerwille.de/
    Steht endlich auf gegen den Euro-Wahnsinn, der uns unserer Zukunft beraubt.
    Macht was!!!

  • Die Zinsen können unter 0 gehen. "Schwundgeld" wird so etwas genannt und erhöht die Umlaufgeschwindigkeit des Geldes. Bei "sicheren Staatsanleihen ist dies bereits der Fall.
    Der Zins für uns Sparer ist bereits, durch Inflation, unter 0. Aber ob eine Bank es sich leisten kann zu sagen: "Bei uns ist ihr Geld sicher, deshalb gibt es hier keine Zinsen!"?
    Nun, ich denke, da werden mehr Menschen anfangen nach Alternativen zu suchen. Es werden Blasen entstehen und viel Geld verdient und verloren...

  • Ähm...

    Zinssenkung zur Stützung der Konjunktur?
    Das genau ist aber nicht die Aufgabe einer Zentralbank, sondern die Aufgabe der jeweiligen Regierungen...

    Wenn man sich schon als "EZB-Schattenrat" bezeichnet, sollte man auch die Aufgaben der EZB kennen...

  • Ähm, wie weit KANN die EZB denn ihre Zinsen überhaupt noch senken? Viel Luft nach unten ist da nich mehr. Außerdem sollte sie noch ein bisschen Gewinn erwirtschaften, damit nicht demnächst wieder eine Kapitalerhöhung droht.

  • Um die Spannungen aus dem System zu nehmen, gibt es eigentlich nur einen Weg für die BRD: "Austreten"

    Dann ist die Harmonie wieder hergestellt und niemand braucht mehr Rücksicht auf die sturen Deutschen zu nehmen.

    Die andere Variante wäre danach, dass Länder sich auf freiwilliger Basis Deutschland anschließen. Dann gäb es auch keine Spannungen mehr. Die hiesige Regierung wäre zuständig und alle Bürger dieses vereinten Deutschlands wären gleich an allen Kosten beteiligt und alle würden die Regierung mit gleichberechtigter Stimme wählen.

    Bei der Diskussion, wie sie heute geführt wird, verkommt die EU als Einheit.

  • @ Wenn wir unseren Export über Eurostützung erhalten müssen, dann können wir ja gleich unsere Produktionen mit eigenem Geld zurückkaufen

    Aber genau das machen wir doch seit Jahren..

    (es reicht übrigens, wenn Sie unter einem Namen auftreten)

  • Barclays und Morgan Stanley? Warum dürfen sich die so laut im EZB-Schattenrat gebährden? Warum wirft die keiner aus?

  • Spielgeld gibtes genug....
    Das Argument sticht nicht. Wenn wir unseren Export über Eurostützung erhalten müssen, dann können wir ja gleich unsere Produktionen mit eigenem Geld zurückkaufen.
    Oder empfehlen Sie einem Gastwirt “ Umsatzerhöhung durch mehr Freibier “ ?

  • Noch mehr Spielgeld?
    Das Argument sticht nicht. Wenn wir unseren Export über Eurostützung erhalten müssen, dann können wir ja gleich unsere Produktionen mit eigenem Geld zurückkaufen.
    Oder empfehlen Sie einem Gastwirt “ Umsatzerhöhung durch mehr Freibier “ ?

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%