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Handelsblatt exklusiv Fischer reist am 8. Juni nach Washington

Bundesaußenminister Joschka Fischer (Grüne) wird am 8. Juni zu Gesprächen nach Washington reisen. Wie das Handelsblatt aus amerikanischen Regierungskreisen erfuhr, wird Fischer mit US-Außenministerin Condoleezza Rice sowie mit Sicherheitsberater Stephen Hadley zusammentreffen.

HB WASHINGTON. Dabei soll es unter anderem um die Verlängerung des Mandates der internationalen Schutztruppe in Afghanistan (ISAF) gehen, an der auch die Bundeswehr mit 2 200 Mann beteiligt ist. Die amerikanische Seite erhofft sich Aufklärung darüber, ob der Bundestag nach der von Kanzler Gerhard Schröder (SPD) geplanten Vertrauensfrage beim Mandatsthema überhaupt handlungsfähig sei. Darüber hinaus wollen die US-Politiker mit Fischer über die Verbreitung pluralistischer Demokratien in Osteuropa sowie in Zentralasien reden.

Von einer Bundeskanzlerin Angela Merkel erhofft sich die US-Regierung eine „beträchtliche Verbesserung“ der deutsch-amerikanischen Beziehungen. „Das Verhältnis zwischen den beiden Außenministerien ist zwar sehr produktiv, doch Merkel steht mehr in der transatlantischen Tradition als Schröder“, sagte ein hochrangiger Regierungsbeamter dem Handelsblatt. Die Amerikaner wünschen sich vor allem eine größere Führungsrolle der Deutschen innerhalb von EU und Nato. Auch an einer Transformation der Bundeswehr hin zu einer schnellen, mobilen Einsatztruppe haben die US-Vertreter großes Interesse. „Es wäre nicht gut, wenn bei plötzlich auftretenden Krisen wie etwa im sudanesischen Darfur erst monatelang debattiert werden müsste“, betonte der Regierungsbeamte.

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