Handelsblatt Prognosebörse FDP bekommt Auftrieb durch Parteitag

Nach ihrem Parteitag legt die FDP zu. Auf der Handelsblatt-Prognosebörse liegt sie bei über sieben Prozent. Immer enger wird es hingegen für die Linkspartei. Sie hält sich nur noch ganz knapp über der Fünf-Prozent-Hürde.
12 Kommentare
Die FDP hat sich nach der Niedersachsen-Wahl wieder etwas gefangen.

Die FDP hat sich nach der Niedersachsen-Wahl wieder etwas gefangen.

Es war ein offensiver Start in den Wahlkampf für die FDP. Ihr Spitzenkandidat Rainer Brüderle sparte nicht mit Kraftausdrücken. "Wir lassen nicht diese Fuzzis, diese fehlprogrammierten Typen unser Land regieren", sagte er mit Blick auf Rot-Grün. Brüderle nannte SPD-Spitzenkandidat Peer Steinbrück eine „Fettnapf-Suchmaschine“. Die Offensiv-Strategie kommt offenbar an. Auf der Handelsblatt-Prognosebörse konnte die FDP nach dem Parteitag zulegen. Sie kommt jetzt auf 7,5 Prozent.

Auch die Union hat sich mit 37,3 Prozent vergleichsweise gut gehalten. Zusammen kämen CDU und FDP auf 44,8 Prozent. Rot-Grün liegt mit 42,4 Prozent knapp dahinter.

Das Ergebnis wäre ein Patt: Weder die CDU könnte mit ihrem Wunschpartner FDP koalieren, noch die SPD mit den Grünen. Schuld daran ist die Linkspartei, die mit 5,7 Prozent erneut den Einzug in den Bundestag schaffen würde. Im Vergleich zum Ergebnis bei der letzten Bundestagswahl wäre dies indes eine herbe Enttäuschung für die Partei um Gregor Gysi und Sarah Wagenknecht. Vor dreieinhalb Jahren kam die Linkspartei bei der Bundestagswahl noch auf 11,9 Prozent.

Auf der Prognosebörse können Teilnehmer die Parteien bei der Bundestagswahl als virtuelle Aktien handeln. Dahinter steckt folgende Idee: In den Aktienkurs fließen die unterschiedlichen persönliche Erwartungen der Teilnehmer über das Abschneiden der Parteien ein. Am Ende des Spiels erfolgt eine Auszahlung, die dem Ergebnis der Parteien bei der Bundestagswahl entspricht. An der Prognosebörse lässt sich so täglich ablesen, wie sich politische Ereignisse auf die Erwartungen auswirken.

Weltweit gibt es Prognosemärkte zu ganz unterschiedlichen Themen: Zur Vorhersage von Grippeausbrüchen oder von Umsatzzahlen von Unternehmen. Sie alle haben letztendlich das Ziel, vorhandene Informationen optimal zu nutzen.

Die Teilnahme an der Handelsblatt-Prognosebörse ist kostenlos, erfordert allerdings eine Registrierung, damit Ihre Handelsaktionen Ihrem Konto zugeordnet werden können. Sie können erst handeln, wenn Sie eingeloggt sind. Die Gewinner bekommen attraktive Preise.

Hier kommen Sie zur Prognosebörse.

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12 Kommentare zu "Handelsblatt Prognosebörse: FDP bekommt Auftrieb durch Parteitag"

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  • @ FreierDemokrat:

    Ich wette nicht dagegen....Die Dummheit des Volkes ist unerschöpflich

    Vielleicht geh ich sogar auch mal wieder zur Wahl und geb dieser korrupten "liberalen" Gurkentruppe (mit Ho-Chi-Minh vorweg) meine Stimme...just for fun...die setzen sich wenigstens für meine persönliche Freiheit als Banker ein :-)

    An alle die an irgendwelche Wahlalternativen glauben: Die Zeit ist noch nicht reif dafür...So sehr ich es mir auch wünschen würde!! Zuerst muss unser wahnwitziges, allein schuldengetriebenes Finanzsystem zusammmenbrechen und die Leute zu spüren bekommen was ihnen das Gesindel das derzeit im Bundestag sitzt eingebrockt hat. Bis dahin glaubt das einfache Volk doch noch an die Mär von der erfolgreichen "Rettungs"politik von Zonen-Angie & Co. Wenns kracht gibt es endlich einen Aufstand. Dann muss man sich in der Tat ernsthaft über politische Alternativen Gedanken machen und sollte aktiv werden. Keine Sorge, das wird nicht mehr allzu lange dauern...

  • ging mir genau so. als westerwelle and wahlabend großkotzig vor die micros trat6 dachte ich mir zum ersten male : falsche partei gewählt! aber kein grund dies mal nicht wieder fdp zu wählen. die haben meiner meinung nach dazu gelernt und sollten drin bleiben, als kleines gegengewicht zur cdi. den dann die linke noch rausfliegt! was wollen wir mehr

  • Ich wette mit allen, dass die FDP weit über die 5% Hürde in den Bundestag kommt mindestens 9% wie in Niedersachsen. Ich meine es hat doch gezeigt, dass man sich auf Umfragen nicht verlassen kann.
    Jeder einzelne soll mal überlegen, was wäre wenn eine rot-grüne Koalition den Bundeskanzler/in stellt. Mein Verständnis von rot-grün ist Schuldenpolitik nicht im Sinne von tilgen sondern machen.
    Am Ende ist der deutsche Steuerzahler, der der es ausbaden muss. Achja und die grünen nicht vergessen, die wollen alles versteuern (Tütensteuer ...) und verbieten (körperliche Beharung...)
    Deshalb mein Appell erst die Wahlprofgramme lesen und dann seine Meinung machen und wählen gehen. :)

  • @ Kritiker
    Die FDP steht ganz klar für "weiter so!"
    Meine Stimme bekommen sie nicht mehr. Ich habe mich für die liberal-konservative Alternative2013 entschieden.

    @ HP
    Haben Sie einen lukrativen Sponsorenvertrag mit der FDP?
    Ihre Berichterstattung ist unausgewogen und auffällig einseitig.



  • Die FDP verkörpert für mich eiundeutiges Verhalten von generellen deutschen Siegern, die bisher ihren Grundsätzen IMMER treu geblieben ist.

    U.a. begrüße ich außerordentlich dass man mit Herrn Rösler an der FDP Spitze aufzeigt, wie tolerant wir Deutschen gegenüber Ausländern sind und IMMER bereit sind, jedem hier eine Chance zu geben, egal woher er kommt. so hätzten die Post-STASI Mitarbeiter, wie Merkel und Gauck in der FDP nie eine Heimat gefunden. Und auch mit dem (über-) mutigen Auftzreten von Herrn Möllemann hat mal wieder die FDP aufgezeigt, dass man sogar bereit war den "beschnittenen Glaubsbrüdern" hier mal die Sirn zu bieten.

    Mutig war auch Herr Genscher, der mit seinen Verhandlungen in Praha den 10.000 DDR Bürger die Ausreise nach Deutschland ermöglichte.

  • Dieses FDP-in-Arsch-kriechen des HB geht mir soetwas von auf den Senkel. Ich verabschiede mich bis nach den Wahlen und lach mich dann krank über dieses Käseblatt.

  • Die Mehrwertsteuersenkung für Hotels wollten alle, ganz besonders aber die Linke. Bei ihr stand das sogar im Wahlprogramm 2009, Seite 30. Viele kleinere Urlauberhotels, die nicht das ganze Jahr ausgelastet sind, wären sonst pleite gegangen.
    Ansonsten stimmt es aber natürlich, dass die FDP auf ganzer Linie enttäuscht hat.

  • Leute, wird euch das nicht langsam zu blöd jeden Tag über einen 3 Prozent Dummschwaflerclub zu berichten und das auch noch zu kommentieren? Arme Medien.

  • Beim Wählen geht es doch immer ums geringere Übel: und die lobbyistische 19-auf-7%-Senkung ist doch nun wirklich eine absolute Nebenbaustelle. Grundsätzlich muss man aber feststellen: so sehr man mit der FDP hadern mag - in allen Politikfeldern fallen die Alternativen noch weitaus verheerender aus! Im Zweifel gilt: Lieber Hotellobby als mit den Linken auf der Überholspul in die EU-Haftungsunion! Von allen "systemrelevanten" Parteien ist es die FDP, die hier noch am ehersten auf die Bremse tritt. Und auch in allen anderen Fragen ist sie noch am ehesten die Stimme der Freiheit - also im kontinentaleuropäischen Massstab: am wenigsten sozialistisch! Für Leistungsträger gibt es nunmal neben der FDP keine Alternative, sich vor dem linken Staatsraub zu schützen!

  • FDP bei 7 Prozent...
    Die Hoffnung stirbt zuletzt(sollte das neue Motto des HBs sein).

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