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Handelsblatt-Umfrage Annalena Baerbock und Robert Habeck überzeugen die jüngere Generation

Eine Umfrage zeigt: Mit ihrem Kernthema Klimaschutz punkten die Grünenpolitiker insbesondere bei jüngeren Wählerinnen und Wählern.
02.06.2021 - 04:00 Uhr 2 Kommentare
Die Grünen sehen sich von jeher als Anwältinnen und Anwälte folgender Generationen. Quelle: AFP
Annalena Baerbock, Robert Habeck

Die Grünen sehen sich von jeher als Anwältinnen und Anwälte folgender Generationen.

(Foto: AFP)

Berlin Das Bundesverfassungsgericht hat einem Kernanliegen der Grünen Ende April eine Art Gütesiegel aufgedrückt. In ihrem Beschluss kamen die Richter zu dem Ergebnis, dass das Klimaschutzgesetz die Belange junger Menschen nicht angemessen berücksichtigt, weil es die Lasten der Anpassung in erheblichem Umfang in die Zeit nach 2030 verlagere. Entsprechend müsse die Politik ihre Klimaschutzpolitik zukunftsfest machen, also deutlich verschärfen, so der Beschluss des Verfassungsgerichts.

Das entspricht in vollem Umfang der Linie der Grünen. Sie sehen sich von jeher als Anwältinnen und Anwälte folgender Generationen. Und die Wählerinnen und Wähler sehen das ebenso. Das belegt eine repräsentative Umfrage von Civey für das Handelsblatt.

Demnach sind 49,2 Prozent der Befragten der Meinung, dass Grünen-Spitzenkandidatin Annalena Baerbock die junge Generation begeistern kann. Immerhin 42,5 Prozent der Befragten glauben das auch vom Grünen-Co-Vorsitzenden Robert Habeck. Auf dem dritten Platz folgt Markus Söder (CSU), Beinahe-Kanzlerkandidat der Unionsparteien. FDP-Chef Christian Lindner hat danach schon sehr deutlichen Abstand.

Wichtig zu wissen ist, dass die starke Position der beiden Grünen-Parteichefs ganz besonders von jüngeren Befragten getragen wird. Aus der Altersgruppe der 18- bis 39-Jährigen sind über 50 Prozent der Meinung, dass Baerbock junge Menschen begeistern kann. Habeck erreicht hier immerhin noch einen Wert über 40 Prozent.

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    Dass es keine sichere Korrelation zwischen Lebensalter der Kandidaten und Beliebtheit bei der Jugend gibt, belegt ein Vergleich zwischen Markus Söder und Christian Lindner. In der Gruppe der Befragten aus der Alterskohorte zwischen 30 und 39 Jahren gehen 41 Prozent der Befragten davon aus, dass Söder die junge Generation begeistern kann, nur 31 Prozent glauben das von FDP-Chef Lindner. Lindner ist 42 Jahre alt, Söder 54 Jahre alt.

    Junge Menschen begeistern sich also nicht unbedingt für junge Kandidaten. Söder dürfte vielmehr davon profitieren, dass er sich in der Wahrnehmung vieler Wählerinnen und Wähler in den vergangenen Jahren zum Umwelt- und Klimaschützer entwickelt hat.

    In der Gesamtbetrachtung sind die Grünen allerdings zuletzt leicht zurückgefallen. In einigen Umfragen hatten sie kurz nach der Nominierung von Annalena Baerbock zur Spitzenkandidatin für die Bundestagswahl die Union in der Gunst der Befragten überrundet, in den vergangenen Tagen jedoch geht die Tendenz wieder in die andere Richtung: In einer am Montag veröffentlichten Insa-Umfrage kommt die Union auf 25,5 Prozent, die Grünen landen bei 21,5 Prozent. Recht statisch sieht es für die SPD aus, die um einen Wert von 15 Prozent pendelt. Bei der FDP liegt das Spektrum zwischen elf und 13 Prozent.

    Mehr: Umfrage zur Wirtschaftskompetenz: Söder hängt Baerbock, Laschet und Scholz ab

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    2 Kommentare zu "Handelsblatt-Umfrage: Annalena Baerbock und Robert Habeck überzeugen die jüngere Generation"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Diese Zustimmung ist erstaunlich, wo doch täglich mehr und mehr deutlich wird, wie es mit der Bildung der Dame bestellt ist. Frau Annalena Charlotte Alma Baerbock redet häufig nicht wissenschaftlich oberflächlich daher, wie man es im Lande zu häufig hören kann, wo Annalenas den Kurznamen Leni tragen. Mal sehen, ob die Lenis dieser Tage das Land in die grüne Richtung steuern werden, meist bar wissenschaftlicher Fakten.

    • Laschet als Kanzlerkandidat bedeutet ein Verzicht von Abgeordneten im Bundestag für die CDU zugunsten der Grünen - das wollte Merkel so, schließlich mag sie die Bayern nicht, weder Söder noch Seehofer noch Stoiber.
      Kluge Menschen egal welchen Alters entscheiden sich für eine pragmatischen, vernünftige Politik und da kann momentan die FPD punkten.

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