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Hans-Böckler-Stiftung „Mindestlohn ohne nachweisbare Negativeffekt“

Der Mindestlohn hat keinen negativen Effekt auf den deutschen Arbeitsmarkt. Das zeigt eine Studie, veröffentlicht am Montag durch die Hans-Böckler-Stiftung. Zahlen zu drohenden Job-Verlusten entbehrten jeder Seriosität.
23.06.2014 - 13:14 Uhr 2 Kommentare
Für den geplanten allgemeinen, gesetzlichen Mindestlohn sind keine negativen Effekte auf den deutschen Arbeitsmarkt feststellbar, wie eine neue Studie zeigt. Berechnungen von Mindestlohnkritikern seien demnach in aller Regel unseriös. Dieser in anderen Ländern längst akzeptierte Fakt werde allerdings in Deutschland „vielfach noch ignoriert“, so die Forscher. Quelle: dpa

Für den geplanten allgemeinen, gesetzlichen Mindestlohn sind keine negativen Effekte auf den deutschen Arbeitsmarkt feststellbar, wie eine neue Studie zeigt. Berechnungen von Mindestlohnkritikern seien demnach in aller Regel unseriös. Dieser in anderen Ländern längst akzeptierte Fakt werde allerdings in Deutschland „vielfach noch ignoriert“, so die Forscher.

(Foto: dpa)

Düsseldorf Eine Untersuchung internationaler Forschungsergebnisse zur Wirkung von Mindestlöhnen hat keine Belege für drohende negative Effekte des in Deutschland geplanten Mindestlohns von 8,50 Euro ergeben. Von den Mindestlohn-Kritikern benannte Zahlen zu drohenden Jobverlusten in Deutschland beruhten auf aus der Luft gegriffenen Annahmen, schreiben die Autoren der am Montag von der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung in Düsseldorf veröffentlichten Studie.

Die Forscher der Universität Duisburg-Essen, Gerhard Bosch und Claudia Weinkopf, schrieben, dass sowohl in den USA als auch in Großbritannien viele Ökonomen - darunter mehrere Nobelpreisträger - ihre kritische Einschätzung von Mindestlöhnen unter dem Eindruck des neuen Forschungsstands geändert hätten. In Deutschland hingegen werde dieser neue Forschungsstand „vielfach noch ignoriert“.

Dagegen fänden in Deutschland Simulationsberechnungen zu drohenden Jobverlusten erhebliche öffentliche Beachtung. Diese Berechnungen beruhten aber zwangsläufig lediglich auf Annahmen. So gebe es etwa Annahmen zur sogenannten Elastizität, mit der die Arbeitskräftenachfrage auf Lohnerhöhungen reagiere. Ein Vergleich mehrerer dieser Simulationen habe aber ergeben, dass die darin unterstellten Elastizitäten von der aktuellen empirischen Mindestlohnforschung nicht bestätigt werden.

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    • afp
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    2 Kommentare zu "Hans-Böckler-Stiftung: „Mindestlohn ohne nachweisbare Negativeffekt“"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Vergessen wurde, dass die Ueberwachung grosse Beschaeftigung foerdernde Effekte hat, im Oeffentlichen Dienst. Die nehmen aber mehr als 8,50 €.

    • Klar. Gewerkschaften haben wirklich Ahnung von Wirtschaft. Das sah man, als sie mir ihren eigenen Unternehmen reihenweise pleite hingen. Vom Hornochsen ist nichts Anderes zu erwarten!

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