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Hans-Peter Friedrich „Der #Merkel-Flügel der CDU kann sich ins rot-grüne Team verabschieden“

Seit Tagen greifen CSU-Politiker CDU-Chefin Merkel wegen ihres Kurses in der Flüchtlingspolitik an. Nun wettert auch der CDU/CSU-Fraktionsvize Hans-Peter Friedrich gegen Merkel – und provoziert massiven Gegenwind.
Update: 18.03.2016 - 13:26 Uhr
Der CDU-Politiker äußert sich per Twitterm negativ zu  Merkles Flüchtlingspolitik. Quelle: dpa
Hans-Peter Friedrich

Der CDU-Politiker äußert sich per Twitterm negativ zu Merkles Flüchtlingspolitik.

(Foto: dpa)

Berlin/Brüssel Die CSU erhöht den Druck auf Bundeskanzlerin Angela Merkel und deren Anhänger in der Flüchtlingspolitik. „#CDU und #CSU lassen sich nicht spalten. Der #Merkel-Flügel der CDU kann sich ja ins rot-grüne Team verabschieden“, schrieb der stellvertretende CDU/CSU-Fraktionschef Hans-Peter Friedrich am Freitag auf Twitter. Das Büro des CSU-Bundestagsabgeordneten bestätigte die Authentizität des Tweets.

Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) sprach zuvor in der „Passauer Neuen Presse“ von einer Krise zwischen den Schwesterparteien. „Zwischen CSU und CDU ist eine ernste Situation eingetreten“, sagte er.

CSU-Landesgruppenchefin Gerda Hasselfeldt hat bereits reagiert. Sie kritisierte Friedrich für seine Aussagen scharf. „Ich weiß nicht, was solches Gerede bringen soll. Wir können die Probleme nur gemeinsam lösen“, sagte Hasselfeldt am Freitag der Nachrichtenagentur Reuters mit Blick auf den Streit in der Union über die Flüchtlingspolitik der Bundesregierung.

Der frühere Bundesinnenminister Friedrich, der auch der CSU-Landesgruppe im Bundestag angehört, hatte zuvor im Streit über die Flüchtlingspolitik im Nachrichtendienst Twitter geschrieben: "#CDU und #CSU lassen sich nicht spalten. Der #Merkel-Flügel der CDU kann sich ja ins rot-grüne Team verabschieden."

Bereits seit Tagen greifen CSU-Politiker CDU-Chefin Merkel wegen ihres Kurses in der Flüchtlingspolitik an. Am Montag hatte CSU-Chef Horst Seehofer nach dem starken Abschneiden der rechtspopulistischen AfD bei drei Landtagswahlen von einer existenziellen Krise der Union gesprochen. Merkel widersprach ihm. Eine bundesweite Ausdehnung der CSU lehnte Seehofer ab, wollte aber keine "Ewigkeitsgarantie" abgeben. Am Donnerstag relativierte er seine Äußerungen wieder.

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