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Hasskommentare Facebook-Hetze fordert Schulen heraus

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„Informatik ist zwar ein guter Aufhänger, aber nur eine Insellösung“

Die Grünen plädieren für einen „breiten Ansatz“, um gerade Kinder und Jugendliche vor Hass, Hetze oder Mobbing zu schützen und ihnen „Gegenstrategien“ im Umgang damit an die Hand zu geben. „Das Schulfach Informatik ist zwar ein guter Aufhänger, aber nur eine Insellösung“, sagte der Grünen-Bildungsexperte Kai Gehring dem Handelsblatt. Denn die Digitalisierung wirke in alle Lebensbereiche hinein. „Medienkompetenz und die gute alte Quellenkritik sind das kleine Einmaleins und gehören in jedes Schulfach“, betonte er.

Zur Unterstützung seien zusätzlich unabhängige und kostenfreie Informations- und Beratungsstellen zum Umgang mit Hate-Speech, Fake-News, Cybermobbing, Cyberstalking oder Cybergrooming, die gezielte Kontaktaufnahme von Kindern und Jugendlichen im Internet durch Erwachsene. „Hier sind auch die Plattformbetreiber in der Pflicht ihrer gesellschaftlichen Verantwortung für den Jugendmedienschutz nachzukommen“, sagte Gehring.

Auch Lehrerverbands-Präsident Kraus warnte davor, allein von den Schulen eine kritische Auseinandersetzung mit Inhalten auf den Seiten sozialer Netzwerke zu erwarten. Medienerziehung sei zwar für Schulen nichts Neues, „denn Schule hatte immer schon die Aufgabe, junge Menschen fit zu machen für die Unterscheidung einerseits von tolerablen Texten und Bildern und andererseits von medialem Schrott und Müll“, ansonsten sei Erziehung zu Medienmündigkeit aber auch der „Job des Elternhauses“.

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2 Kommentare zu "Hasskommentare: Facebook-Hetze fordert Schulen heraus"

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  • Der Kampf der Kulturen findet nicht nur auf den Strassen statt sondern erst recht in Schulen. Je nachdem wer ein Bundesland regiert , je nachdem wird Schulpolitik gemacht. Eine Schule muss einer grundsätzlichen Ordnung unterliegen und die muss in allen Bundesländern gleich sein. Das wird gerade in ROT/GRÜN regierten Ländern untergraben . Hier bekommt jeder zweite das Abitur, auf den Fluren wird gebetet und rituelle Waschungen finden in den Waschräumen statt.

    Eine Schule muss ein neutraler Ort sein , wo nur gelernt wird.

    Auch Religionsunterricht gehört nicht dazu , zu gefährlich wenn Kinder von zu Haus
    aus radikalisiert werden und den glauben über alles stellen.

    Hasskommentare gegen Lehrer und Schüler müssen gesichtet werden und die Schuldigen müssen betraft werden .

    meine alte Meinung, dass man Muslimische und Europäische Schüler trennt und in getrennten Schulen unterrichtet, behalte ich bei . Dann können Muslime 5 mal beten sich rituell waschen und können von Imane unterrichtet werden.

    Das würde Ruhe bringen auch was Hasskommentare betrifft.

  • Schauen sie doch mal vom Weltraum auf die Erde und sagen sie mir wie viele Grenzen und Kulturen sie erkennen können. Ich empfehle jedem das Buch HOMO DEUS und dann lassen sie uns mal auf einem wirklich intellektuellen Niveau diskutieren. Alles andere ist billige Polemik um eine andere Gruppe an die Macht zu bringen ohne den Blick auf das ganze zu werfen geschweige das in Betracht ziehen zu wollen.