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Hauptschule adé CDU-Vorstand beschließt neues Schulkonzept

Geht es nach der CDU, wird die Hauptschule jetzt doch abgeschafft. Denn erst hatte die Partei auf dem dreigliedrigen Schulsystem bestanden.
27.06.2011 - 13:40 Uhr Kommentieren
Geht es nach der CDU, wird die Hauptschule abgeschafft. Quelle: dpa

Geht es nach der CDU, wird die Hauptschule abgeschafft.

(Foto: dpa)

Berlin Der CDU-Vorstand hat ein neues Schulkonzept ohne Hauptschulen beschlossen. Danach kehrt auch die CDU vom dreigliedrigen Schulsystem ab und tritt für den Erhalt des Gymnasiums sowie die Schaffung einer neuen Oberschule ein, die Haupt- und Realschule vereint. Der CDU-Vorstand billigte den Konzeptentwurf am Montag in Berlin bei einigen Enthaltungen nach dpa-Informationen von Teilnehmern einstimmig. Das Papier war von Bundesbildungsministerin Annette Schavan und Sachsens Kultusminister Roland Wöller erarbeitet worden. Die endgültige Entscheidung fällt ein Bundesparteitag Mitte November in Leipzig.

CDU-Spitzenpolitiker aus den Ländern hatten vorab grundsätzliche Unterstützung für ein Bildungskonzept der Bundespartei mit einer Abkehr vom dreigliedrigen Schulsystem signalisiert. Die Vorschläge der Bundes-CDU gingen „absolut in die richtige Richtung“, sagte der niedersächsische Ministerpräsident David McAllister (CDU) vor Beratungen in den CDU-Spitzengremien in Berlin. Bei der Schwesterpartei CSU sowie Lehrer- und Elternverbänden waren die Pläne teils auf scharfe Kritik gestoßen. Thüringens Regierungschefin Christine Lieberknecht (CDU) sagte dagegen, in ihrem Land habe es Hauptschulen gar nicht gegeben. „Deswegen: Was in Thüringen gut geht, warum soll das nicht auch woanders gehen?“

McAllister sagte, Deutschland werde sich „auf ein Zwei-Säulen-System hinbewegen.“ Dazu gehöre ein Modell, das Haupt- und Realschule zusammenfasst, „wenn es die kommunalen Schulträger und die Eltern vor Ort wollen“. Auf der anderen Seite sei wichtig, „dass das klassische Gymnasium als eigenständige Schulform erhalten bleibt.“ Der nordrhein-westfälische CDU-Landeschef Norbert Röttgen begrüßte das Konzept im Grundsatz. Es diene dazu, dass angesichts sinkender Schülerzahlen „ein ortsnahes Angebot auch an Auswahlmöglichkeiten von Schulen, Schulangeboten aufrechterhalten“ werden könne.


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