Haushalt Länderdefizit schrumpft kräftig

Die Länderfinanzminister haben im ersten Halbjahr deutlich weniger Kredite aufgenommen als geplant. Ende Juni betrug das Defizit der 16 Länder insgesamt 4,7 Milliarden Euro.
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Bundesrat in Berlin: Die Neuverschuldung der Länder sinkt. Quelle: dpa

Bundesrat in Berlin: Die Neuverschuldung der Länder sinkt.

(Foto: dpa)

DüsseldorfDas Defizit war damit knapp halb so hoch wie im Vorjahreszeitraum, als die Bundesländer noch 10,5 Milliarden Euro mehr ausgegeben als eingenommen hatten. Das berichtet das „Handelsblatt“ in seiner Mittwochausgabe mit Verweis auf Daten aus dem Bundesfinanzministerium. Mit Sachsen, Bayern, Hamburg, Brandenburg und Thüringen schreiben bislang fünf Länder sogar schwarze Zahlen.

Die insgesamt günstige Etatentwicklung führte in den meisten Ländern dazu, dass die Sparappelle gelockert wurden. So zogen die Ausgaben bundesweit um 3,8 Prozent an. Vor allem die Zuweisungen an die Kommunen und die Investitionen stiegen deutlich. Weniger Geld als im Vorjahr gaben die Länder dagegen für Zinszahlungen aus.

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