Haushaltsüberschuss des Bundes Die Angst vor der großen Lücke

Der Staat sitzt auf Milliardenüberschüssen. Was tun mit dem Geld? Wirtschaftsminister Gabriel will es in die digitale Infrastruktur stecken. Doch Finanzminister Schäuble besteht auf Schuldentilgung – und warnt vor neuen Haushaltslöchern ab 2018.
Der Streit ums liebe Geld droht immer mehr zu eskalieren. Quelle: Rodger Bosch; AFP; Getty Images; VG Bild-Kunst, Bonn 2017
Minister Schäuble (l.) und Gabriel

Der Streit ums liebe Geld droht immer mehr zu eskalieren.

(Foto: Rodger Bosch; AFP; Getty Images; VG Bild-Kunst, Bonn 2017)

BerlinDie Entscheidung war eigentlich reine Formsache. Am Mittwoch wollte die Bundesregierung den Nachtragshaushalt für 2016 beschließen. Doch dann kam etwas dazwischen: ein überraschend hoher Haushaltsüberschuss.

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) will mit den überschüssigen 6,2 Milliarden Euro aus dem Jahr 2016 Schulden abbauen, SPD-Chef Sigmar Gabriel aber lieber die Investitionen erhöhen – weshalb die SPD ein vorläufiges Veto gegen den Nachtragshaushalt eingelegt hat.

Jetzt weiterlesen

Erhalten Sie Zugriff zu diesem und jedem weiteren Artikel im

Web und in unserer App für 4 Wochen kostenlos.

Weiter

Sie sind bereits registriert? Jetzt einloggen

Die wichtigsten Neuigkeiten jeden Morgen in Ihrem Posteingang.

Mehr zu: Haushaltsüberschuss des Bundes - Die Angst vor der großen Lücke

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%