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Heide Simonis Scheitern von Ramelow „wäre schlimmer als bei mir“

Am Freitag will sich Bodo Ramelow zum Regierungschef in Thüringen wählen lassen. Das rot-rot-grüne Bündnis hat nur eine Stimme Mehrheit. Sollte der Linken-Politiker scheitern, könnte das fatale Folgen für die SPD haben.
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Die frühere schleswig-holsteinische Ministerpräsidentin Heide Simonis befürchtet, dass ein Scheitern von Bodo Ramelow zur Zerreißprobe für die SPD werden könnte. Quelle: ap

Die frühere schleswig-holsteinische Ministerpräsidentin Heide Simonis befürchtet, dass ein Scheitern von Bodo Ramelow zur Zerreißprobe für die SPD werden könnte.

(Foto: ap)

Kiel/ErfurtEin Scheitern des Linken-Politikers Bodo Ramelow bei der Wahl zum thüringischen Ministerpräsidenten hätte nach Ansicht von Heide Simonis fatale Folgen für die SPD. Falls die Wahl am Freitag schiefgehen würde, „wäre das Malheur noch schlimmer als damals bei mir“, sagte die frühere schleswig-holsteinische Ministerpräsidentin der Wochenzeitung „Die Zeit“.

„Eine Niederlage würde die SPD in Thüringen derart durcheinanderrappeln – man hätte größte Mühe, zu verhindern, dass es sie zerreißen würde – nicht nur weil es um ein neues Koalitionsmodell geht“, sagte Simonis. Diesmal seien alle gewarnt und wüssten um die Konsequenzen.

Am Freitag will sich Ramelow zum Regierungschef in Thüringen wählen lassen. Das rot-rot-grüne Bündnis hat nur eine Stimme Mehrheit. Die Wiederwahl von Simonis als Ministerpräsidentin war 2005 im Kieler Landtag gescheitert, weil ihr eine Stimme aus dem Lager von SPD, Grünen und der dänischen Minderheitenpartei SSW versagt wurde.

Sie sei seitdem nie mehr in die Fraktion gegangen. „Dort sitzt immer noch der eine Irre, der mich so brutal hereingelegt hat“, sagte Simonis, die glaubt, den Abweichler zu kennen. Bis heute ist dessen Name nicht bekannt.

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  • dpa
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4 Kommentare zu "Heide Simonis: Scheitern von Ramelow „wäre schlimmer als bei mir“"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Na hoffentlich wer sich prostituiert und mit den linken Socken ins Bett steigt, braucht sich hinterher nicht wundern, wenn er den Tripper hat.

  • Scheitern von Ramelow „wäre schlimmer als bei mir“
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    Hat Simonis schon das Parteibuch der mehrfach umbenannten SED?
    Ist sie deren Spitzenkandidatin?
    Nach ihrer Abwahl jammerte sie noch: "Und was wird jetzt aus mir"?
    Aber jetzt macht sie Werbung für Ramelow. Das sagt schon alles!

    Die SPD ist in thüringen auf 12,4 % abgestürzt. Somit ist sie schon lange keine "Volkspartei" mehr sondern nur noch eine Splitterpartei. Wenn sie jetzt R2G zustimmt, wird sie bei den nächsten Wahlen an der 5‰-Grenze scheitern. Und das ist auch gut so! (Zitat von Wowereit).

  • Liebe Heide Simonis, erstmal war es offensichtlich nicht wirklich schlimm,
    dass man Sie nicht gewählt hat und den oder die Abweichler, die dies getan haben alls Irren zu bezeichnen, gaht zu weit.
    Doch lassen wir das, ehe Sie wieder Ihren niedlichen roten Regen-/Sonnenschirm aufspannen und Werbung für Rameloh machen, sollten siembedenken, wofürDiesermsteht!
    Ich fände es nicht so schlimm, wenn er nur Mitglied der alten SED wäre, die immerhin Selbschußanlagen befürwortet und die eigene Bevölkerung mit Gewalt und Mord eingesperrt hat; voel,schlimmer ist, dass er sich nicht davon distanziert und zumerkennen gibt, dass für ihn unsere Demokratie ein lästiges Gebilde ist.
    Wenn er gewählt würde wäre dies eine Karastrofe und zwar auch für die SPD, denn was minen sie denn, wie lange es dauern wird, bis alte sozialistische Sünden auf den Tisch kommen oder, was noch schlimmer wäre, wenn ohn interessierte Kreise ihn mit diesem Wissen fernsteuern, was leider bei Politikern leider gar nicht so selten vorkommt.
    Aber wem sage ich das. Außerdem ist es recht abschreckend, wie gut Genosse R auch heute noch in diversen Seilschaften verzahnt ist.

  • Die AFD sollte 3 Stimmen für Ramelow opfern und dann ist die Hölle in der CDU los. Egal, keine von den Parteien
    mag die AFD, daher Angriff!

    Vermutlich schafft es aber Putin ein paar Unions Stimmen zu kaufen.