Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Helmut Kohl„Merkel konnte ja nicht mit Messer und Gabel essen“

Geheime Gesprächsprotokolle von Altkanzler Kohl erschüttern die politische Landschaft. Seine Urteile über CDU-Größen fielen vernichtend aus. Das Landgericht Köln hat die Verbreitung vieler Zitate jedoch verboten.

  • 15

    15 Kommentare zu "Helmut Kohl: „Merkel konnte ja nicht mit Messer und Gabel essen“"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • "Die aktuellen Debatten über Materialmängel in der Bundeswehr und renovierungsbedürftige Schulen, Brücken, Schwimmbäder etc. stellen nur die Spitze des Eisbergs dar."

      Wie in der ehemaligen DDR. So schnell kann es gehen.

      Die DDR existierte 40 Jahre. Weitere 25 Jahre später hat sich nun der Westen auch der ehemaligen DDR verdächtig angenähert.

      Wie geht's weiter?

      Ist der jetzige Punkt der Wendepunkt oder geht es weiter bergab? Die erwartete Geschwindigkeit sollte man noch klären.

      Und Kohl hat die LPersonen doch richtig eingeschätzt!

    • Also ich finde es gar nicht so schlecht, dass solche Sachen öffentlich werden
      Dass Merkel es nicht kann, hat übrigens auch Schröder gesagt.
      Und dass Merkel unser Land abgewirtschaftet hat, da sie keine Politik für Deutschland macht, nun, das sehen wir doch täglich
      Frau Merkel wollte nie etwas anderes als Macht

    • Ein Kleingeist spielt beleidigt weil er abgewählt wurde. Er wollte nur noch den großen Europäer spielen und hat dabei Deutschland vernachlässigt!

    • Von Kohls blühenden Landschaften zu Merkels marodem Deutschland.
      Die aktuellen Debatten über Materialmängel in der Bundeswehr und renovierungsbedürftige Schulen, Brücken, Schwimmbäder etc. stellen nur die Spitze des Eisbergs dar.
      Tatsächlich haben sich unter Merkels Kanzlerschaft 14 marode Politikfelder aufgemacht:
      1. Militärpolitik: marodes Material trotz vorhandenem Budget
      2. Infrastrukturpolitik: marode Straßen, Brücken, Schulen, Schwimmbäder etc. (Fehlsteuerung von Finanzmitteln)
      3. Flüchtlings/Asylpolitik: unwürdige Unterbringung (ausländerfeindliche Parolen anstelle weitsichtiger Vorkehrungen)
      4. Investitionspolitik: Investitionsschutzklauseln (TTIP, CETA, ...) anstelle "Eigentum verpflichtet"
      5. Umwelt/Klimapolitik: Verfehlung des 2Grad-Ziels anstelle mutiger Entscheidungen
      6. Bildungspolitik: Mittelmaß anstelle Humboldt'scher Ideale
      7. Rentenpolitik: absehbare Altersarmut anstelle eines akzeptablen Rentenniveaus (rentenfremde Leistungen aus der Rentenkasse, ...)
      8. Familienpolitik: niedrige Geburtenrate bei fehlgesteuerter Familienförderung
      9. Verfassungspolitik: Vorrang von vorgeblichen Sicherheitsinteressen (Geheimdienste) vor Bürgerrechten
      10. Solidaritätspolitik: Schere zwischen arm und reich klafft immer weiter auseinander (sowohl beim Vermögen als auch beim Einkommen)
      11. Steuerpolitik: Steuerhinterziehung, Steueroasen, Steuerungerechtigkeit (Erbschaftssteuer etc.) schmälern Staatseinkommen
      12. Finanzmarktregulierungspolitik: zögerliche, unzureichende Regulierungsschritte beschneiden kaum das weiterhin bestehende Primat der Finanzmärkte (zu Lasten der Steuerzahler im Crash-Fall)
      13. EURO-Rettungspolitik: entgegen anderslautender Zusicherungen gehen Risiken zu Lasten der deutschen Steuerzahler und Sparer
      14. Innenpolitik: wachsende Staatsverdrossenheit (niedrige Wahlbeteiligungen etc.)
      Singer Songwriter Sigismund Ruestig verleiht diesen Mängeln in seinen Protestsongs (z.B. Opa-Rap) Ausdruck.
      http://youtu.be/-5X2P5J6MiA
      Viel Spaß beim Anhören!

    • "CDU-Politiker Wolfgang Bosbach übt ebenfalls Kritik am Altbundeskanzler: Die Aussagen würden Vorurteile in der Bevölkerung bestätigen, die sie über Politik hätten."
      Wirklich nur Vorurteile?!

    • Unsinn! Kohl ist ein Schwergewicht in seiner einzig treffenden Analyse der Personen. Z.B. Merkel ist immer noch die, die Kohl beschreiben hat, nur hat Kohl nicht in vielen Sätzen ausgeholt, um demjenigen, der nicht fähig ist andere Charaktere einigermassen zu begreifen, eine Bilderbuchbrücke zu bauen.

    • Das ist die Sprache der Realität - wer etwas anderes behauptet ist ein Heuchler.

      Kohl gewinnt durch seine Äusserungen an Bedeutung, weil er die ungeschminkte Wahrheit sagt.. Eine Merkel würde gar nicht fähig sein, die Wahrheit zu sagen. Es ist ganz klar, durch Kohls Worte wird Merkel erst erklärt. Sie ist eine unbedarfte Frau ohne bessere Erziehung, die sich durch einen beispiellos zähen Machtwillen und Intrigen ihre Position, nicht ihr Können, zusammen geschmiedet hat.

      Ihre seriöse Mimik im Verbund mit einer relativen Bescheidenheit (wie sie übrigens in der DDR besser kultiviert wurde als im kapitalistischen Wersten) , zusammen mit dem Fehlen der Gier à la Gauweiler oder den FDP Grössen, die in die Wirtschaft gegangen sind, dieses Fehlen der abstossenden Gier haben ihr viel Zuspruch bei der Bevölkerung gegeben, obwohl Merkel auch heute keine Ahnung der wirtschaftlichen Zusammenhänge hat und sich mehrmals bei Griechenland, Italien und Frankreich, sowie bei Junker über den Tisch ziehen lassen. Eine bauernschlaue, geduldige Frau, die gefährlich ist wegen ihrer Naivität und fachlichen Unwissenheit. Das hat Kohl wunderbar erkannt!

      Schade, dass diese Buch zu früh erschienen ist. Warum konnte der Autoor nicht bis nach Kohl warten?

    • lol, ist diese Leuchte wirklich zu diesem Ergebnis gekommen?

      Auch mit seiner Aussage hat er die Vorurteile der Bevölkerung erneut bestätigt

      (...) facepalm :D

      Beitrag von der Redaktion editiert. Bitte achten Sie auf unsere Netiquette: „Nicht persönlich werden“ http://www.handelsblatt.com/netiquette

    • Herr Bosbach hat den Nagel auf dem Kopf getroffen.

      Anzufügen ist nur noch, daß hier ein alter Mann immer noch nicht fähig ist, daß auch seine Zeit abgelaufen war.

      Aber hiervon gibt es leider sehr, sehr Viele

    • Interessant, wie sehr sich doch die persönlichen Einschätzungen des in der Regel gut informierten Zeitzeugen und dazu direkt Betroffenen, Helmut Kohl, mit denen der meisten Deutschen treffen.
      Näher dran als er war niemand. Wer sollte es denn besser wissen? Die sich selbst pflegenden Medien etwa?

      Daß man auch ihn von selbst schlimmer Kritik nicht ausnimmt, wird er wissen. Wenn er dennoch so offen seine Einschätzungen äußert, ehrt ihn genau das.

      Vermutlich wird seine präsumtive Erbin, die angetraute Frau, alles versuchen, seine Wahrheit über doch etliche Politikdarsteller der Gegenwart unter dem Teppich zu halten. Hoffentlich wird dieses Vorhaben mißlingen.

      Kohl belegt mit seinen unvoreingenommen ausgesprochenen Einschätzungen seine Menschenkenntnis, Realitätssinn und eine gehörige Portion Mut.
      Chapeau!

    Alle Kommentare lesen
    Serviceangebote