Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke
In der Integrationsdebatte hat Altbundeskanzler Helmut Schmidt (SPD) Kritik am Umgang seiner Partei mit Ex-Bundesbanker Thilo Sarrazin geübt. "Der Parteiausschluss Sarrazins ist der falsche Weg", sagte Schmidt "Bild.de".

Kommentare

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Sie können wochentags von 8 bis 18 Uhr kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Die Inhalte sind bis zu sieben Tage nach Erscheinen kommentierbar.

  • [12] Ausländer und Auswanderer

    …….. in den letzten 10 Jahren sind sehr viele Deutsche ausgewandert, um woanders ihr Glück zu suchen.

    Tut mir leide aber das sind für mich alles heimatlose Gesellen ohne Verbundenheit zu ihrem Vaterland!

    ……ich möchte bestimmte Probleme nicht kleinreden, nur treffen diese nicht auf alle Ausländergruppen zu sondern nur auf bestimmte.

    in diesem Punkt gebe ich ihnen recht! Die größten Probleme bereiten uns die Muslime (Türken, Araber etc.). Danach folgen die Personengruppen vom balkan (ehem. Jugoslawien, Albanien).

    ……..Hier gibt es klare Unterschiede und es gibt viele Ausländer, die weit besser gebildet sind und bessere berufe ausüben als der durchschnittliche deutsche Michel.

    Hier gibt es sicherlich löbliche Ausnahme. Studien und Statistiken sagen aber im Querschnitt das Gegenteil aus!

    …..Es ist nun mal eine Tatsache, dass die Deutschen nicht gerade als die ausländerfreundlichste Nation gelten. Da sind andere Länder wie England, Kanada, USA, Schweiz, belgien, Skandinavien usw. viel toleranter ………

    Stimmt so nicht ganz! Vor allem in der Schweiz, belgien, Dänemark und Schweden kippt die Stimmung gewaltig. Da sind die Rechten schon in den bundesparlamenten!


    ……Seit vielen Jahren verlassen weit mehr als 100.000 Deutsche pro Jahr ihr Heimatland. 2009 waren es genau 155.000 und im Jahr 2008 waren es 175.000.

    in diese Zahlen sind aber ein Großteil von Ausländer mit deutschen Pässen berücksichtigt, die in ihre Heimatländer zurückkehren!

    ………Die Zeiten in Europa haben sich massiv geändert, somit ist das Thema integration und Multi-Kulti keine rein deutsche Angelegenheit.

    Multikulti ist gescheitert! Und das hat seine Gründe!

  • @island
    Auch wenn ich ihre Motive bzw. die negative Grundstimmung teilweise nachvollziehen kann, enthalten ihre Aussagen sehr viele Verallgemeinerungen und vor allem auch durchaus falsche Fakten. Doch diese allgemeine negative Grundeinstellung gegenüber Ausländern ist in Deutschland besonders ausgeprägt und gefährlich. Dann müssen Deutsche auch damit rechnen und sich nicht wundern, dass sie im Ausland auf ähnliche Weise behandelt und betrachtet werden. Und von im Ausland lebenden Deutschen gibt es eine ganze Menge. insbesondere in den letzten 10 Jahren sind sehr viele Deutsche ausgewandert, um woanders ihr Glück zu suchen. Wahrscheinlich nicht ohne Grund, oder?

    ich möchte bestimmte Probleme nicht kleinreden, nur treffen diese nicht auf alle Ausländergruppen zu sondern nur auf bestimmte. Alle Ausländer aus den diversesten Ländern in einen Topf zu werfen und als Gastarbeiter zu bezeichnen ist ungefähr genauso zielführend wie alle Arbeitslosen auf eine Ebene zu stellen. Wenn Sie aus Rationalisierungsgründen ihren Job verlieren, wollen Sie doch sicherlich auch nicht mit Langzeitarbeitslosen und Hartz4-lern verglichen werden, oder?

    Hier gibt es klare Unterschiede und es gibt viele Ausländer, die weit besser gebildet sind und bessere berufe ausüben als der durchschnittliche deutsche Michel. So ist es z.b. bekannt, dass junge Menschen aus osteuropäischen Ländern einen durchschnittlich höheren bildungsstand haben als hier in Deutschland, nur leider fehlen in diesen Ländern entweder die Jobs oder die Menschen verdienen 1/5 von dem was sie in England, der Schweiz oder der Niederlande verdienen würden. ist es verwunderlich, dass diese Menschen versuchen, Jobs im Ausland zu bekommen?

    Es ist nun mal eine Tatsache, dass die Deutschen nicht gerade als die ausländerfreundlichste Nation gelten. Da sind andere Länder wie England, Kanada, USA, Schweiz, belgien, Skandinavien usw. viel toleranter und weiter. Man findet bei vielen Deutschen eine recht starke Neigung zu ausländerfeindlichen Zügen, die man so in den oben erwähnten Ländern nicht im gleichen Ausmaß findet. Und das nicht erst seit kurzem. Das fing auch schon in den 80er Jahren mit Parolen wie „Türken raus“ oder „Polen raus“ an und zieht sich bis heute fort. Nur - haben Sie sich mal gefragt, wie viele deutsche Auswanderer mittlerweile in anderen Ländern leben? Seit vielen Jahren verlassen weit mehr als 100.000 Deutsche pro Jahr ihr Heimatland. 2009 waren es genau 155.000 und im Jahr 2008 waren es 175.000. Das entspricht in etwa der Größe einer deutschen Kleinstadt wie z.b. Neuss in NRW. Es ist sogar paradoxerweise so, dass mittlerweile mehr Deutsche nach Polen auswandern, um dort gut bezahlte Jobs zu kriegen oder Firmen zu gründen als umgekehrt.

    Die Zeiten in Europa haben sich massiv geändert, somit ist das Thema integration und Multi-Kulti keine rein deutsche Angelegenheit. Wir brauchen nur über unsere Grenzen bzw. Tellerrand zu schauen und werden feststellen, dass unsere geliebten Nachbarländer in Europa schon seit Jahrzehnten Einwanderer einbürgern und es sogar teilweise (wie z.b. England) aus historischen Gründen schon sehr viel länger machen als Deutschland. Sie sollten vielleicht ihr blickfeld etwas weiten, bevor Sie so auf Ausländern rumhacken.

  • Vor ca. 1 Jahr bin ich nach Norwegen ausgewandert. Zur Zeit hole ich meine Familie und den Hausrat nach Oslo nach. Auslöser war der penetrante und sich wiederholende Zaunpfahlhinweis des Abteilungsleiters (iT-Konzern München), dass es gravierende Personalveränderungen im Mai 2011 geben wird. Die Emigration nach Norwegen hat sich sowohl menschlich als auch finanziell gelohnt. in Norwegen wird man geschätzt und nicht wie ein Leibeigener behandelt. Aus der Abteilung haben einige den Absprung praktiziert, und das waren nicht die Mitläufer.

  • Horst Seehofer der demnächst das OST-Sandmännchen ablösen könnte, hat die CSU zu einer Partei geformt wo man 50 x schneller alt wird, als in anderen Parteien. bierkrüge, Dirndl,Kesselfleisch haben den blick nach draussen versperrt. Gerade von der CSU
    hätte man klare Worte zu integrationunwilligen Ausländern erwartet. Seit Straus gab es keinen MP mehr der Straus das Wasser reichen konnte. Man könnte meinen, die CSU ist ein grüner Ableger geworden, der das ehemalige bollwerk bayern verrät und verkauft. Wir brauchen eine Regierung der nationalen Einheit. Helmut Schmidts gibt es leider nicht so viele und so werden wir uns mit den Worten Sarrazin tatsächlich selber abschaffen.

  • Altkanzler hat völlig Recht !!!
    Unsere Politiker, allen voran die CSU, CDU habe es total verschlafen Regeln zu erstellen, menschenwürdige, aber fair.
    Wer nach einem Jahr noch kein Deutsch spricht, zurück in die Heimat und vor allem, ein bischen mehr vom Volk, ein bischen mehr hilfsbereitschaft und Wille Ausländer besser zu behandeln.
    integration ist auch sich um Ausländer zu kümmern und nicht nur den Müll abfahren zu lassen.
    Unsere Einwanderungspolitik ist, entspricht einem dummen Volk, Regierung.
    Aber unsere Elite ist ja auch nicht besser, denken über die Nasenspitze und dem heutigen Profit nicht hinaus, siehe unsere Löhne, fast die niedrigsten in der EU, bei diesen Gewinnen.
    Eine Schande für unsere sogenannter Elite.

  • Es war niemals geplant "Gastarbeiter" bei uns Dauerhaft aufzunehmen. Wir haben keinen Grund für eine "Einwanderung" wir haben keine Vollbeschäftigung (8 Millionen Arbeitslose) noch benötigen wir "Ausländische Fachkräfte" (wir haben ein gutes bildungssystem was leider seit einigen Jahren unter Geldmangel und Gastarbeiter leidet) noch müssen wir einen Kontinent besiedeln (z. b. Australien/mit ihren Wassermangel) Die Ausländer (in der Masse) dir wir hier haben schaden unser Land und bringen uns nicht voran. Sie sind wegen unseren Sozialleistungen bei uns (50 MRD Euro kosten uns dieses Jahr die Ausländer) Dieses Geld fehlt für (Kinder, bildung, Reduzierung der Schulden und zur Wiedergewinnung der Zukunftsfähigkeit) Viele Ausländer gehören hier zur "verlorenen Generation" keine Perspektive, wenig bildung, kriminell und vieles mehr. Die Persepketive für unser Land wird besser wenn wir das "Gastarbeiterproblem" angehen. (Eine Aufgabe von vielen) Wichtig ist es die Menschen nach Hause zu senden (wie es die Verträge vorsehen) damit Sie ihn ihre Heimat Reintegriert werden. Diese Menschen werden dort mehr als nur ein Fünkchen Hoffnung erhalten sondern können nach vielen Jahren wieder "selbständig" für ihren Lebensunterhalt aufkommen, wir können und wollen die belastungen der "Gastarbeiter" nicht weiter schultern. Wir haben dringende Aufgaben zu erfüllen. (z. b. Geburtenrückgang, Staatsverschuldung, bildung für alle Schichten wieder ermöglichen, Europapolitik, Forschung, Arbeitslosigkeit)

    Wir Deutschen haben derzeit im Durchschnitt 1,33 Kinder, die Gastarbeiter 1,57 weiter sinkend, selbst mit einer "Qualifizierten Einwanderung" können wir keine Probleme lösen (Schlagwort: Alte Deusche + Alte Gastarbeiter) sondern haben dann wieder Neue Aufgaben(Probleme). Selbst Kanada (ein selbsterklärtes Einwanderungsland) wird die Punkteregelung "Reformieren" weil zuviele "Ausländer die belasten (ALT, UNGEbiLDET, iQ unter 100 etc)" in einen Land kommen die "nur nützliche Ausländer" willkommen heißt.

    Umgekehrt müßte man sich fragen was mit Ländern passiert die laufend gut ausgebildete Fachkräfte durch solche "solchen Vampirstaaten" verlieren (die wenig Geld in die bildung investieren, Wirtschaft etc.) Schauen wir doch nach "Polen" diese suchen händeringend Facharbeiter (bilden zwar nicht viel aus aber die "Guten" sind ihn Gb, Frankreich etc.)

  • ich sags ja immer, unser Land bräuchte ganz schnell eine Handvoll Schmidts, Wehners, Strauß usw.
    Unsere heutigen Politikr und Möchtegern-Eliten, sind Eigendarsteller, benutzen die Politik zu Selbstzwecken und sie sind duchweg Deutschlandfeindlich und Deutschfeindlich.
    Das einzige interesse was sie alle verfolgen sind ihre eigenen Gelder, vom Steuerzahler gezahlt. Sie haben weder Moral noch Anstand. Sie nehmen das Geld und schaden dem bürger.
    Die Grünen sind Faschisten übelster Art
    und die DDR-Merkal hat an Demokratie ohnehin kein interesse.
    So ganz langsam aber, ist das alles nicht mehr lustig sondern wird ernster und ich sehe Deutschland in großer Gefahr.

  • Helmut Schmidt verdient beifall. Wenn Herr Sarrazin nicht "überzogen" hätte, keiner hätte zugehört! Zulange haben Politiker, die weit ab der realen brennpunkte leben, sich hinter Verallgemeinerungen versteckt. Es geht NUR um die brennpunkte, die eskaliert sind. Als freiwilige (Aushilfs)Lehrerin an einer Gesamtschule mit 80% Ausländerkindern konnte ich feststellen: das Problem sind nicht die Kinder, die lernen schnell und wollen dazu gehören. Wie ginge das, wenn man nicht sprechen, singen, spielen kann? Es sind die Eltern, die nichts anderes als die Heimat kennen und irre Ängste haben vor Veränderungen (keine bildung=keine Perspektive) und Kinder zu Hause blockieren das Erlernte anzuwenden und auszubauen. Das Kind muss zu Hause parieren, der Vater hat meist genug mit "seinen Anpassungen am Arbeitsplatz" (sofern er den hat) und daheim will er nicht auch noch Stress. Eltern brauchen Extra-Hilfe und etwas Druck (Seminare, feste Termine, Teilnahmekontrolle, Mentoren gleicher Nationalität beistellen, Lob für Fortschritte)! Wer gar keine Veränderungen wünscht, sollte auch keine im Geldbeutel spüren. Die Hinweise von Politikern auf mögliche Sanktionen sind Luftblasen, solange Regelungen fehlen, die Schulen/Gemeinden (ggfs. gemeinsam abgestimmt) kurzfristig anwenden dürfen, solange Sozialhilfe/Hartz iV nicht mit "Verweigerung sozial verträglicher Anpassung" gekoppelt ist (d.h. keine Teilnahme Sprachkurs oder Abbrechen, mehrmals Verweigerung Arbeit anzunehmen, keine Änderung in Sicht, dann Ausweisung (ggfs. Härteklausel: Prüfung und Anhörung Kirche/Sozialstation). Wenn die bürokratie mehr als 2 Jahre braucht, Asylanträge zu prüfen, ist es fatal für die Kinder (nicht für unwillige Eltern) diesen die kleine Chance auf bessere Zukunft zu nehmen. Tragisch, aber letztlich bei einer schrumpfenden bevölkerung und immer weniger biP auf Dauer für uns auch nicht zumutbar. Wer dem Ausreisezwang nicht zustimmen will, sollte die Kosten übernehmen und nicht immer der Allgemeinheit aufbürden wollen.

  • http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,730727,00.html

  • Danke Herr Schmidt! Leider sind Charaktermenschen ihres Kalibers in der heutigen SPD nicht mehr vertreten!

Serviceangebote