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„Heron TP“ Bundeswehr will Soldaten durch Ausbildung an israelischer Drohne besser schützen

Die Ausbildung an der bewaffnungsfähigen Kampfdrohne soll die deutschen Soldaten besser im Einsatz schützen. Die Linke fordert einen Stopp des Projekts.
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Das Training an der israelischen Kampfdrohne soll deutsche Soldaten besser im Einsatz schützen. Quelle: dpa
Heron TP

Das Training an der israelischen Kampfdrohne soll deutsche Soldaten besser im Einsatz schützen.

(Foto: dpa)

BerlinDie Bundeswehr erwartet von der am Montag beginnenden Ausbildung an der israelischen Drohne „Heron TP“ einen wesentlich besseren Schutz der Soldaten im Einsatz. „Mit seiner Flughöhe von über 12.000 Metern und einer – in Abhängigkeit von den Rahmenbedingungen – verdoppelten Einsatzzeit im Zielgebiet wird das System die Aufklärungsmöglichkeiten der Luftwaffe deutlich verstärken“, erklärte ein Sprecher der Luftwaffe der Deutschen Presse-Agentur.

Deutschland verzichtet nach politischem Streit zunächst auf eine Bewaffnung der Kampfdrohne, die deswegen als „bewaffnungsfähige Drohne“ bezeichnet wird. Die Bewaffnung war 2017 am Widerstand der SPD gescheitert. Die Ausbildung beginnt nun auf dem israelischen Stützpunkt Tel Nof in der Aufklärungsrolle. Fünf von Israel geleaste Drohnen sollen ab 2020 im deutschen Einsatz sein.

Die Linke forderte einen Stopp des Projektes in Israel vor dem Hintergrund, dass Bundestagsabgeordnete dort kein Besuchsrecht haben. „Das ist für uns nicht hinnehmbar“, sagte der Linken-Bundestagsabgeordnete Andrej Hunko der Deutschen Presse-Agentur. In der Türkei habe ein eingeschränktes parlamentarisches Besuchsrecht zum Abzug der Bundeswehr geführt. „Wir bestehen darauf, dass die derzeit verhandelten Verfahrensregelungen für die Stationierung dem Bundestag zur Zustimmung vorgelegt werden“, sagte er.

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