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High-Tech-Strategie Forschungsunion setzt neue Akzente

In ihrem Perspektivenpapier fordert die Forschungsunion eine Erweiterung der bisherigen Schwerpunkte. Sollte die CDU an der Regierung bleiben, dürften die Empfehlungen großen Einfluss auf die Technologiepolitik haben.
21.04.2013 - 21:51 Uhr Kommentieren
Server-Rack-Systeme auf der Cebit: IT ist nur ein Teil der High-Tech-Strategie der Bundesregierung. Quelle: dpa

Server-Rack-Systeme auf der Cebit: IT ist nur ein Teil der High-Tech-Strategie der Bundesregierung.

(Foto: dpa)

Die sogenannte Forschungsunion drängt die Bundesregierung, ihre High-Tech-Strategie zu schärfen und langfristig anzulegen. Neben den bisherigen Schwerpunkten Energie, Gesundheit, IT, Mobilität und Sicherheit fordern sie weitere zur Dienstleistungsforschung oder der künftigen Organisation der Arbeit. Das geht aus dem „Perspektivenpapier“ der Forschungsunion hervor, das dem Handelsblatt (Montagausgabe) vorab vorliegt. Die Empfehlungen dürften großen Einfluss auf die künftige Technologiepolitik in Deutschland haben - sofern die CDU an der Regierung bleibt.

Es geht um enorme Summen: Von 2010 bis Ende des Jahres 2013 wird der Bund insgesamt 23 Milliarden Euro in die Bereiche investieren, die die High-Tech-Strategie als essenziell ausgemacht hatte. Die langjährige Bundesforschungsministerin Annette Schavan (CDU) hatte die Forschungsunion von 28 Top-Forschern und Managern 2006 einberufen

Nun dürfe die Forschungspolitik nicht unter dem Sparzwang der Öffentlichen Haushalte leiden, „auch wenn im Forschungssystem selbst noch Effizienzreserven zu heben sein mögen“, schreiben die Berater um die zwei Vorsitzenden Hans-Jörg Bullinger, Ex-Chef der Fraunhofer-Gesellschaft, und Arend Oetker, Präsident des Stifterverbandes. Um die Effizienz des Wissenschaftssystems zu steigern, mahnen sie eine engere Kooperation der Wissenschaft untereinander und mit der Wirtschaft an.

Inhaltlich sehen die Berater etwa das Internet noch lange nicht ausgereizt - vor allem für die Wirtschaft. Daneben geht die Forschungsunion davon aus, dass die explosionsartige Vermehrung der digitalen Dienste in Form der Apps, die bislang vor allem Private nutzen, bald auch die Wirtschaft erreicht.

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