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Hilfe für Krisenstaaten Merkel: Wachstumsinitiative soll nicht viel Geld kosten

In der Diskussion über die Hilfen für europäische Krisenstaaten fordert Angela Merkel mehr Mut statt mehr Milliarden. Insbesondere eine weitere Öffnung der Arbeitsmärkte soll jungen Menschen zu einem Job verhelfen.
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Angela Merkel setzt bei den Hilfen für Euro-Krisenstaaten unter anderem auf die Öffnung der Arbeitsmärkte. Quelle: AFP

Angela Merkel setzt bei den Hilfen für Euro-Krisenstaaten unter anderem auf die Öffnung der Arbeitsmärkte.

(Foto: AFP)

BerlinIn der Diskussion über eine Wachstumsinitiative für die europäischen Krisenstaaten hat Bundeskanzlerin Angela Merkel klargestellt, dass sie keine teuren Konjunkturprogramme auflegen möchte. „Wichtig ist, dass wir uns von der Vorstellung lösen, Wachstum koste immer viel Geld und müsse das Ergebnis teurer Konjunkturprogramme sein“, sagte die CDU-Chefin dem „Hamburger Abendblatt“ (Mittwochausgabe).

Sinnvoller und wirksamer seien Maßnahmen, „für die man eher politischen Mut und Kreativität braucht als Milliarden Euro“. Merkel plädierte „vor allem“ für die weitere Öffnung der Arbeitsmärkte, damit Barrieren für die Einstellung junger Leute sinken.

Zu der jüngst angekündigten „Wachstumsagenda“ sagte sie: „Konkret planen wir jetzt in Europa, die Verwendung der europäischen Strukturfonds flexibler zu gestalten, damit so etwa auch kleine und mittelständische Unternehmen besser an Kredite kommen könnten.“ Zudem sei Deutschland bereit, die Europäische Investitionsbank zu stärken, damit diese mehr Unterstützung leisten könne.

Bereits auf dem Gipfel im März hatten die EU-Staaten über maßgeschneiderte Reformprogramme für Wachstum und Beschäftigung beraten. Geplant sind der Ausbau von Forschung und Bildung, Maßnahmen gegen die Arbeitslosigkeit, Steuererleichterungen und der Abbau von Bürokratie. Beschlüsse könnte es beim nächsten Gipfel Ende Juni in Brüssel geben.

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4 Kommentare zu "Hilfe für Krisenstaaten: Merkel: Wachstumsinitiative soll nicht viel Geld kosten"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Wirtschaftsförderung fängt bei der Bildung an. Aber das hat die Politik mit ihrer überholten Denkweise nicht kapiert.

    In der Bildung sind wir im letzten Jahrtausend stehen geblieben. Mit der Förderalismus Politik, sogar im Mittelalter.

  • Der neuerliche Ruf nach Wirtschaftsförderung zeigt, dass viele Politiker Europas immer noch nicht verstanden haben, dass sich die Wirtschaft erst mal selbst helfen muss. Die Politik hat ihre Kompetenz darin, einheitliche Rahmenbedingungen zu schaffen und darin versagt sie leidlich!

  • Das nächste Märchen von Merkel.
    (http://www.youtube.com/watch?v=CKkA5EzCsL8&feature=relmfu)

    Was denkt die Frau eigentlich, wenn sie morgens in den Spiegel schaut. Hoffentlich sagt ihr Herr Profalla nicht vor.

  • Na dann soll sie mal noch weiter die Grenzen öffnen, dass viele hierher kommen können zum Arbeiten. Unsere Jugendlichen schicken wir weiterhin nach der Aschule gleich zur ARGE um so für die Deutschen die Ausbeuterlöhne halten zu können, damit die deutsche Writschaft weiterhin so gut läuft

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