Hochschulen Auftragsforschung an Unis soll transparenter werden

Der Stifterverband will Licht ins Dunkel der Kooperationen von Unternehmen und Hochschulen bringen. Die Zusammenarbeit soll in zentralen Registern publik gemacht werden. Das Vorhaben hat auch unerwünschte Folgen.
Universitäten kooperieren häufig bei der Forschung mit Unternehmen. Das Misstrauen gegenüber solch einer Zusammenarbeit ist gewachsen. Es werden Missbrauch und Gängelei durch die Wirtschaft befürchtet. Quelle: dpa
Studenten einer Hochschule

Universitäten kooperieren häufig bei der Forschung mit Unternehmen. Das Misstrauen gegenüber solch einer Zusammenarbeit ist gewachsen. Es werden Missbrauch und Gängelei durch die Wirtschaft befürchtet.

(Foto: dpa)

BerlinDeutsche Hochschulen nehmen mittlerweile 1,4 Milliarden Euro jährlich ein, indem sie im Auftrag von Unternehmen oder mit diesen gemeinsam forschen. Das entspricht etwa dem Budget von drei großen Unis. So erhält die Wirtschaft Zugang zu neuem Wissen, aus dem damit schneller Produkte werden können.

Entsprechend gewachsen ist allerdings auch das Misstrauen: Nicht nur Transparency International und das Internetportal „Hochschulwatch“ vermuten hinter den segensreichen Kooperationen auch Missbrauch und Gängelei der öffentlich finanzierten Wissenschaft durch die Wirtschaft.

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