Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Höchstwerte - aber keine Mehrheit Auch Schavan stoppt Union-Höhenflug nicht

In Umfragen glänzt die Union: Im stern-RTL-Wahltrend kommen CDU/CSU auf 43 Prozent – der beste Wert seit sieben Jahren. Allerdings fällt die FDP wieder deutlich zurück. Eine Regierungsbildung wird damit schwierig.
24 Kommentare
Annette Schavan (CDU) lenkte sich beim Ehinger Fasnetsumzug ab – ihr Rücktritt hat den Umfragewerten ihrer Partei nicht geschadet. Quelle: dpa

Annette Schavan (CDU) lenkte sich beim Ehinger Fasnetsumzug ab – ihr Rücktritt hat den Umfragewerten ihrer Partei nicht geschadet.

(Foto: dpa)

Berlin Der Union hat die Debatte um die Plagiatsvorwürfe gegen die frühere Bildungsministerin Annette Schavan anscheinend nicht geschadet. In dem am Mittwoch veröffentlichten stern-RTL-Wahltrend klettert sie im Vergleich zur Vorwoche um zwei Punkte, und damit zum zweiten Mal in diesem Jahr auf 43 Prozent. Das ist im stern-RTL-Wahltrend der beste Wert seit mehr als sieben Jahren.

Die Union hat damit die Vertrauensdelle nach der verlorenen Niedersachsenwahl wieder wettgemacht. Bei der FDP dagegen verpufft der Rückenwind nach ihrem überraschend guten Abschneiden in Niedersachsen: Sie fällt um einen Punkt auf nur noch drei Prozent. Die Liberalen wären damit erneut nicht im neuen Bundestag vertreten.

Wenig Neues gibt es bei den Oppositionsparteien: Der SPD wollen unverändert 25 Prozent der Wähler ihre Stimme geben. Die Linke verharrt bei sieben Prozent. Die Grünen geben einen Punkt ab, bleiben aber mit 14 Prozent deutlich über ihrem Wahlergebnis von 10,7 Prozent bei der letzten Bundestagswahl. Die Piraten hätten mit drei Prozent weiter keine Chance auf einen Einzug ins Parlament. Auf sonstige Parteien entfallen fünf Prozent.

Mit 39 Prozent sind SPD und Grüne zusammen damit vier Punkte schwächer als die Union. Allerdings benötigt auch die Union einen Partner für die Regierungsbildung: wenn die FDP tatsächlich ausfällt blieben als Machtoptionen nur eine große Koalition mit der SPD oder Schwarz-Grün.

Befragt wurden vom 4. bis 8. Februar insgesamt 2505 repräsentativ ausgesuchte Bundesbürger.

  • rtr
Startseite

24 Kommentare zu "Höchstwerte - aber keine Mehrheit: Auch Schavan stoppt Union-Höhenflug nicht"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • @ Monika

    Zitat : Wahlboykott ist und bleibt eine große Dummheit!

    Da bin ich voll auf Ihrer Seite : zumal die Nichtwähler ihre Stimmen verschenken und automatisch die korrupte Nomenklatura wählen !

    Zitat : Und zu einem STARKEN Europa gibt es keine Alternative!

    Da bin ich voll auf Seite von @ Hardie67 mit der Ergänzung, dass für mich ein "Starkes" Europa nur in seiner Auslegung vor 1990 einen Sinn macht und ein "Europäischer Staat" eine gefährliche Utopie darstellt !
    Das was für Sie bei den Nichtwählern "dumm" ist, ist bei mir "andere Argumente haben", halt eine Ansichtssache.

  • "Und zu einem STARKEN Europa gibt es keine Alternative!"

    Das haben Sie schön gesagt. Nur mit den derzeitigen Marionetten in Brüssel werden Sie kein starkes EUROPA erleben. Sie werden ein Europa erleben, in dem 1% reich und 99% arm sind. So etwa analog des 16. bis 18. Jahrhunderts.

    Ihre Träume sind daher leider nur Schäume. Leider. Es sei denn, die 99% machen endlich den Mund auf. Davon ist bis heute aber nix zu sehen, da man sich lieber DSDS, Dschungelcamp und Bundesliga reinzieht. Und heute natürlich den Bachelor....

  • @Vicario

    Vorzüglicher als Sie könnte man die Dummheit der Wähler kaum beschreiben. Sie haben sehr treffend sämtliche Argumente geliefert, warum Nichtwähler als "dumm" einzustufen sind.

    Diese Dummheit bezieht sich übrigens ausschließlich auf derem demokratischen Verständnis zum Wahlrecht.

    Wahlboykott ist und bleibt eine große Dummheit! Und zu einem STARKEN Europa gibt es keine Alternative!

  • @ Monika

    Zitat : Mal fordern Sie eine Auswertung oder Kommentarzeilen auf einem Wahlzettel, dann teilen Sie wiederum eine konträre Meinung.

    Diese Forderung gab es meinerseits nicht : das war ein Auszug ( Zitat ) aus unseren Wahlrecht !

    Zitat : dann sind diese Nichtwähler einfach dumm, weil sie die Grundsätze einer Demokratie nicht verstehen.

    Soweit würde ich nicht gehen, diese Menschen als "dumm" zu bezeichnen !
    Es gibt viele Nichtwähler, die folgende Argumentation pflegen :
    - es ist doch egal, wen man wählt : SPD oder CDU ( die anderen sind nur Mehrheitsbeschaffer ). Das ist ein verfilzter Einheitsbrei !
    - ich gehe nicht zur Wahl, weil ich meinen Protest zum Ausdruck bringen will ( tatsächlich wählen diese Leute dann die Nomenklatura bzw. verschenken ihre Stimme ).
    - mir ist es egal wen man wählt : die Politiker sind alle Versager
    - ich habe aufgrund meiner privaten Verhältnisse keine Zeit, mich mit Politik auseinanderzusetzen und weiß nicht, wen ich wählen soll.

    Also diese Menschen für "dumm" zu erklären ist sehr gewagt.....?!!

    Und dann gibt es eine "Große Schicht" aufgeklärter und intelligenter Wähler ( laut ihrem Zitat : Wer sich konstruktiv, z.B. durch Wahrnehmung seines Wahlrechts einbringt, der muss nicht auf dieses elendige Stammtischgejammere verfallen. )
    Diese Wählerschiocht ist 25 Mio. Menschen stark und hat zur Wahl nur EIN ARGUMENT : " Kimmt meine Rent, oder kimmt di net ? "
    Und dann heißt es noch " d Pirata sen da, wolle an mein Rent ! .....wo ist mein Rollator.....ich muß die Angie wähle gehe !!!!"

    Und so profitiert eine verkommene CDU ( teils auch SPD ) bei den Wahlen von einer sehr aufgeklärten, Intelligenten, an die Zukunft des Landes denkende Wählerschicht !!!!! :-)

  • In Ihrer Argumentation findet sich leider kein "roter Faden".

    Mal fordern Sie eine Auswertung oder Kommentarzeilen auf einem Wahlzettel, dann teilen Sie wiederum eine konträre Meinung.

    Und wenn 80% der Bürger mit einer Regierungssituation nicht einverstanden sind und nicht wählen gehen, dann sind diese Nichtwähler einfach dumm, weil sie die Grundsätze einer Demokratie nicht verstehen. Wer dann noch in der Lage ist folgerichtige Schlussfolgerungen aus seinem Verhalten zu ziehen, der kann dann nur zu dem Schluss kommen, dass er mit seinem Boykott das Gegenteil erreicht. Kleine Kinder sind trotzig, Erwachsene sollten diesen Zustand aber hinter sich lassen. Wahlen sind kein Spielplatz für Eitelkeiten, sondern hier geht es knallhart um den Fortbestand und die Weiterentwicklung eines Landes!

    Wer sich konstruktiv, z.B. durch Wahrnehmung seines Wahlrechts einbringt, der muss nicht auf dieses elendige Stammtischgejammere verfallen.

  • Gaishirtle
    Ihr letzter Absatz it der Knackpunkt
    Steinbrück ist der beste Wahlhelfer für Merkel

  • @ Dickkopf


    1. eine Wahl ist keine Mitarbeiterbefragung, daher keine Kommentarfelder auf Wahlzetteln

    - Sehe ich auch so, zumal die dann ungültigen Stimmen an die Nomenklaturaparteien gehen ! Viele Wähler glauben fälschlicherweise, mit ungültigen Stimmen ihren Protest auszudrücken, obwohl sie gerade das Gegenteil mit erreichen !

    2. Eine Mindestwahlbeteiligung ist Quatsch. Entweder es besteht Wahlpflicht oder freies Wahlrecht
    - Der Nachteil ist, wenn z.B. nur 20 % zur Wahl gehen, haben Sie eine Regierung an der Backe, die die Interessen von mehr als 80 % der Bevölkerung nicht vertritt !

    3. Seien Sie froh über das demokratische Wahlrecht in Deutschland, so wie wir es heute haben, es gibt glücklicherweise Extremparteien wenig Handlungsspielraum und das ist gut so!
    - wenn Sie sich damit abgeben, das Sie immer zwischen einer Cholera und Pest wählen können und durch diese eben dank Propaganda ( auch Macht ) andere nicht zulassen und als "extrem" brandmarken, dann sollen Sie mit diesem Wahlrecht zufrieden sein. Ihnen ist es dann wohl egal, ob Sie sich von der CDU oder der SPD ( sind auch absolut gleich ) verschaukeln lassen und glauben, Sie hätten eine " WAHL" ?

  • Rumpelstilzchen
    gut analysiert.
    Wenn Rot-Grün dran kommt, geht es mit Deutschland im rasenden Tempo bergab.
    Aber vielleicht bräuchten die Detuschen das mal, damit sie mal wieder wach werden

  • @ Monika

    Zitat : Ganz zu schweigen, dass es in der UdSSR keine gemeinsame Währung gibt

    Monika, sie verwechseln hier die UdSSR ( die krachend wegen utopischer Ideologie zusammengebrochen ist ) mit Russland.
    Ich habe von der UdSSR gesprochen. Dort wollte man sogar unter einem diktatorischen Regime einen Gutmenschen züchten...wie hat es geendet...?
    Das gleiche blüht auch den EUtopisten. Da das Regime ein anderes ist, wird der Leidensweg viel länger sein....aber der Krach der Ideologie kommt wie das Amen in der Kirche !
    Wie wollen sie 27 Staatet und später noch mehr unter einen Hut bringen ? Bei all den Gegensätzen ? Das fängt doch schon mit der Sprache an...! Hier kann man nur Utopist, bescheuert, geblendet oder Nutznießer ( Unsere Nomenklatura ) sein !!!!
    Zitat : Abweichend von den wie Sie sie nennen, Blockparteien, habe ich allerdings in Europa noch keine Partei gesehen, die objektiv über die Notwendigkeit, Zusammenhänge usw. ihre Bevölkerung aufklärt

    Dank GEZ-Propagandaanstalten, die der Bürger auch noch finanzieren muß, haben auch die Alternativen kaum eine Chance, wahrgenommen zu werden ! Diese Anstalten ( ARD,ZDF, etc. ) sitzen dank der Nomenklatura am Steuertrog und werden niemals Alternativen, die ihr schmarotzendes Dasein gefährden, zulassen !
    Für die Aufklärung bleiben z. Zeit leider nur die eingeschränkten Möglichkeiten des Internets ( das auch zensiert wird, siehe HB ).

    Aber die Zeit wird kommen, und wir werden die Diktatur beseitigen.
    Und vorneweg sind es die schmarotzenden, korrupten, verfilzten, dilettantischen, arroganten Blockparteien, die man abwählen muss !

  • @Vicario

    1. eine Wahl ist keine Mitarbeiterbefragung, daher keine Kommentarfelder auf Wahlzetteln

    2. Eine Mindestwahlbeteiligung ist Quatsch. Entweder es besteht Wahlpflicht oder freies Wahlrecht

    3. Seien Sie froh über das demokratische Wahlrecht in Deutschland, so wie wir es heute haben, es gibt glücklicherweise Extremparteien wenig Handlungsspielraum und das ist gut so!

Alle Kommentare lesen
Serviceangebote