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Ifo-Beschäftigungsbarometer Unternehmen stellen noch neue Leute ein – aber weniger als zuletzt

Das Jobwachstum in Deutschland nimmt insgesamt ab. Zwischen einzelnen Branchen gibt es jedoch Unterschiede, zeigt das Ifo-Beschäftigungsbarometer.
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Vor allem im Baugewerbe werden noch Mitarbeiter gesucht. Quelle: dpa
Arbeitskräftemangel

Vor allem im Baugewerbe werden noch Mitarbeiter gesucht.

(Foto: dpa)

Berlin Der Jobaufbau in Deutschland hat sich verlangsamt. Das Ifo-Beschäftigungsbarometer ist im November zum dritten Mal in Folge gefallen und liegt nunmehr bei 103,5 Punkten. „Die Zahl der Arbeitnehmer in Deutschland wird weiter wachsen, wenn auch langsamer“, sagte Ifo-Arbeitsmartkexperte Klaus Wohlrabe.

Das Barometer, das dem Handelsblatt vorab vorlag, basiert auf 9.000 monatlichen Meldungen von Unternehmen über ihre Beschäftigungsplanung. Vor allem im Dienstleistungssektor, dort vor allem bei Transport und Logistik, sank die Bereitschaft, zusätzliche Leute einzustellen. Im Handel und in der Industrie gab das Barometer demgegenüber nur leicht nach.

Völlig anders sieht es weiterhin auf dem Bau aus. Das Bauhauptgewerbe überbot seinen Rekord vom Vormonat noch: Mitarbeiter werden dort gesucht. Vor allem der Tiefbau klagte über einen starken Arbeitskräftemangel, so Wohlrabe.

Die gebremste Einstellungsbereitschaft könnte eine Folge davon sein, dass die Geschäftserwartungen unter den deutschen Firmenchefs nicht mehr ganz so hoch sind wie zu Jahresbeginn. Vor allem in der Industrie trübte sich die Stimmung ein, wie am Montag das Ifo-Geschäftsklima feststellte.

Vor allem die aktuelle Lage beurteilten die Firmenchefs nicht mehr so gut wie zuvor. „Die deutsche Konjunktur kühlt ab“, sagte Ifo-Präsident Clemens Fuest.

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In allen Geschäftszweigen registrierte das Ifo-Institut eine schlechtere Stimmung, außer im Einzelhandel: Nach dem Sommer, in dem vermutlich auch wegen des heißen Wetters die Einkaufslust gedämpft war, belebte sich offenbar das Geschäft wieder.

Insgesamt erwartet das Ifo-Institut für das vierte Quartal jetzt nur noch ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts „von allenfalls 0,3 Prozent“.

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