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IfW-Konjunkturchef: Wachstum steht auf wackligen Beinen

Angesichts des überraschenden Rückgangs des Bruttoinlandsprodukts (BIP) im vierten Quartal 2004 schließt das Kieler Instituts für Weltwirtschaft (IfW) ein Abrutschen in die Rezession nicht mehr aus.

DÜSSELDORF. IfW-Konjunkturchef Joachim Scheide sagte dem Handelsblatt: „Nach diesen Horrorzahlen kann man nicht mehr ausschließen, dass die Wirtschaftsleistung in Deutschland zwei Quartale in Folge schrumpft." "Die Konjunktur-Entwicklung in Deutschland steht auf wackeligen Beinen“, sagte Scheide.

Obwohl das IfW lediglich 0,8 Prozent Wachstum prognostiziert habe, müsse eine Abwärtsrevision geprüft werden, falls sich die Wirtschaftsdaten für das erste Quartal nicht deutlich verbesserten. „Ich gehe davon aus, dass die meisten Prognostiker in der nächsten Zeit ihre Zahlen erneut nach unten revidieren“, fügte Scheide hinzu.

In der aktuellen Situation sei es besonders wichtig, die pessimistischen Erwartungen zu brechen. „Wir brauchen eine längerfristig angelegte Wachstumspolitik mit dem Ziel, dass in Deutschland wieder mehr investiert wird. Mehr Markt und weniger Staat sollte die Devise sein“, forderte Scheide.

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