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IG-Metall-Chef Peters: Wechsel im SPD-Vorsitz Chance für Neuanfang - Opposition sieht „Autoritätsverlust auf der ganzen Linie“ Heftige Reaktionen auf Wechsel an SPD-Spitze

Als „Anfang vom Ende“ des Bundeskanzlers hat die Opposition Gerhard Schröders Rücktritt vom Amt des SPD-Vorsitzenden gewertet. In ersten Stellungnahmen wurde Schröders Entscheidung, das Parteiamt an Fraktionschef Franz Müntefering abzugeben, hingegen aus den Reihen von SPD und Koalition begrüßt.

HB BERLIN/FRANKFURT/M. "Das ist der Anfang vom Ende des Bundeskanzlers und der Anfang vom Ende dieser Regierung“, sagte CDU-Chefin Angela Merkel. Für Schröder bedeute der Schritt einen „Autoritätsverlust auf der ganzen Linie“. Der Kanzler sei jetzt „ganz in der Hand“ des designierten SPD-Partei- und Fraktionschefs Müntefering.

Bayerns Ministerpräsident Edmund Stoiber (CSU) rechnet nicht mit baldigen Neuwahlen. Erst 2006 werde es eine neue Bundesregierung geben, sagte er. Schröders Scheitern sei aber der Anfang vom Ende der rot-grünen Koalition. „Wer seine Partei nicht überzeugen kann, der kann auch die Bevölkerung nicht überzeugen.“

Schröder solle „dem Siechtum seiner Regierung ein Ende bereiten und den Weg zu Neuwahlen freimachen“, sagte der FDP-Vorsitzende Guido Westerwelle. „Die SPD hat dem Bundeskanzler für seine Politik das Vertrauen entzogen.“

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