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IG-Metall-Vorstand lehnt Arbeitgeber-Forderung einmütig ab Arbeitgeber glauben nicht an Tarif-Einigung

Die Arbeitgeber halten einen Erfolg bei der möglicherweise entscheidenden Verhandlungsrunde im Tarifstreit der Metallindustrie am (morgigen) Mittwoch für unwahrscheinlich. Der IG-Metall-Vorstand hat unterdessen die Forderungen der Arbeitgeber nach Öffnungsklauseln für begtrieblichen Flexibilisierungen der Arbeitszeit einmütig abgelehnt.

HB FRANKFURT. IG-Metall-Chef Jürgen Peters sagte am Dienstag im Anschluss an die Vorstandssitzung in Frankfurt: „Auf dieser Basis wird es keine Lösung geben.“ Die Vorschläge des Arbeitgeberverbandes Gesamtmetall für Lohnkorridore zwischen 35 und 40 Wochenstunden wies er als „Lohnsenkungsprogramm“ und „Job-Killerprogramm“ zurück. Gleichzeitig machte Peters aber deutlich, dass die am Mittwoch in Pforzheim beginnende sechste Verhandlungsrunde für den traditionellen Pilotbezirk Baden-Württemberg nicht die letzte Chance für eine Beilegung des Tarifkonflikts ohne Streik sei. Den Verhandlungen komme allerdings besondere Bedeutung zu, weil in Baden-Württemberg ausgelotet werden solle, ob eine Lösung am Verhandlungstisch überhaupt möglich sei.

„Ich kann nur hoffen, dass sich die etwas bedächtigeren Kräfte bei Gesamtmetall besinnen“, sagte Peters. „Eine Unterwerfung der IG Metall wird es nicht geben.“ Die Arbeitgeber haben der Gewerkschaft Einkommenserhöhungen in zwei Stufen zu je 1,2 Prozent für 27 Monate angeboten, verknüpfen dies aber mit betrieblichen Optionen für längere Arbeitszeiten. Die Gewerkschaft setzte ihre Warnstreiks auch am Dienstag in mehreren Tarifbezirken fort.

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