Erst ist sie optimistisch. Dann kommt die Panik. Denn unsere Redakteurin braucht eine neue Wohnung. Dringend. Doch Mietraum in Düsseldorf ist rar und die Quadratmeter vergoldet. Was zu absurden Begegnungen führt.

Kommentare

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Sie können wochentags von 8 bis 18 Uhr kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Die Inhalte sind bis zu sieben Tage nach Erscheinen kommentierbar.

  • Ja, es gibt einen Grund auf die Politiker wütend zu sein. Nämlich, dass Sie über die Wirkung des staatlichen Eingriffs belogen werden. Staatlicher Eingriff auf den Wohnungsmarkt ist die Ursache des Problems nicht die Lösung: Das Verbot die Miete für langjährige Mieter auf normales Marktniveau zu erhöhen führt zu Nicht-Auszug von Mietern, die mit spottbilligen Mieten riesige Wohnungen haben. Die Mietpreisbremse führt zu weniger Bauen. Die Bevormundung von Eigentümern und Mietern bezüglich des Energieverbrauchs führt zu horrenden Kosten der Modernisierung, die sich über die Energieeinsparung für den Mieter niemals rechnet und die ein wirtschaftlich denkender Mensch niemals gemacht hätte. Nichtzahlende Mieter aus der Wohnung zu klagen ist faktisch unmöglich, zerstörte Wohnungen ersetzt zu bekommen ebenfalls. Daher versucht der Vermieter möglichst viel Sicherheit wenigsten der monatlichen Zahlung zu bekommen, wenn alles andere schon nicht beeinflussbar ist. Den Bürgern wird vorgegaukelt, dass eine staatliche Lenkung des Wohnungsmarktes die Probleme löst. In der DDR hat der Staat die Wohnungsbewirtschaftung übernommen …
    Nach dem Krieg gab es ein wirkliches Problem, da Wohnungen zerstört waren. Auch da gab’s eine staatliche Bewirtschaftung, die den Mangel verwaltete. Erst mit freiem Markt hat der private Sektor das Angebot geschaffen.
    Der Wohnungsmarkt ist kein Markt mehr, der Staat fummelt überall mit und schafft das Problem, welches dann als Rechtfertigung für weiter Eingriffe dient. Die Lösung wird den südlichen Euroländern von uns empfohlen: Reformen. Einfach alle Mieter (auch die Bestandsmieter) faire Marktpreise für die Nutzung der ihnen überlassenen hohen Werte zahlen lassen und alle staatlichen Lenkungen streichen und Baugebiete ausweisen. Dann ist das Problem schnell gelöst: Neubauten gebaut mit Billigzinsen drücken die Mieten. Wer eine kleine Rente hat, kann sich nur eine kleine Wohnung leisten. Wer als Makler keine gute Leistung bietet, findet keinen Kunden.

Mehr zu: Immobilien - Horrortrip Wohnungssuche

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%