Informantenjagd Schäubles Maulwurf soll "feuchte Hände" haben

Wer auch immer der Maulwurf im Finanzministerium ist, wenn Wolfgang Schäuble ihn in die Finger bekommt, kann er sich auf ein Donnerwetter gefasst machen. "Feuchte Hände" sind jetzt schon garantiert.
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Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) ist auf Maulwurfsjagd. Quelle: dpa

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) ist auf Maulwurfsjagd.

(Foto: dpa)

BerlinFinanzminister Wolfgang Schäuble lässt in seinem Haus nach einem Mitarbeiter suchen, der interne Informationen an Journalisten weitergegeben haben soll. „Wir versuchen dem nachzugehen“, sagte der CDU-Politiker am Donnerstag in Berlin. „Wenn jemand zu identifizieren wäre, müsste der feuchte Hände kriegen.“ Schäuble zeigte sich aber skeptisch, dass die Person wirklich gefunden wird. „Mein Optimismus, dass wir das herausbekommen werden, ist ein begrenzter.“

Nach einem Bericht des „Handelsblatts“ hat sich Schäuble massiv darüber geärgert, dass aus seinem Ministerium ein Vorbereitungspapier zu dem Treffen einiger Finanzminister am vergangenen Freitag in Luxemburg weitergegeben wurde. In dem Papier wurden die Folgen eines möglichen Austritts Griechenlands aus der Währungsunion beschrieben. Die Veröffentlichung führte zu heftigen Spekulationen an den Finanzmärkten, der Euro-Kurs sackte um einige Cent ab.

Zur Frage, wie der Informant gefunden werden sollte, sagte Schäuble, die konkrete Vorgehensweise sei nicht seine Sache. Den Angaben zufolge wurde in einer ersten Analyse den Kreis derer, die direkten Zugang zu dem Papier hatten und die Inhalte kannten, auf knapp 20 Mitarbeiter eingeschränkt. Auch E-Mail-Zugänge würden geprüft. Die Indiskretion könnte personelle Konsequenzen nach sich ziehen. Die Beamten sollen nach dem Willen Schäubles dienstrechtliche Erklärungen abgeben, dass sie sich an ihre Verschwiegenheitspflicht gehalten haben, schreibt das "Handelsblatt".

Auf den Hinweis seines Sprechers Martin Kotthaus, dass von Mitarbeitern dienstliche Erklärungen eingefordert werden könnten, sagte Schäuble: „Da würde ich jedem raten, keine falsche (Erklärung) abzugeben."

  • dapd
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10 Kommentare zu "Informantenjagd: Schäubles Maulwurf soll "feuchte Hände" haben"

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  • Was regt der sich so auf????
    War nicht ein Grundsatz der Demokratie, transparenz gegenüber dem Volk? Meine Hochachtung diesem "Maulwurf"
    Die einzige Personelle konsequenz sollte sein Schäuble aus dem Amt zu schmeißen...

  • Lasst endlich diesen alten, verbitterten, schwer kranken Mann in den seit vielen Jahren überfälligen Ruhestand gehen statt ihm weiter an höchster Machtposition die Gelegenheit zu geben, an Deutschland seine persönliche Rache zu üben.

  • Man könnte ja auch erwähnen, dass die Informationen an Spiegel Online weitergegeben wurden, anstatt einfach nur allgemein von "Journalisten zu sprechen.
    Normalerweise sollte sich so ein Hinweis im Text finden.

  • Ach ,es gab etwas zu verheimlichenvor dem Volk in dessen Dienst die "Politiker" stehen und für die sie einen Eid abgelegt haben ??????
    Verlogenes, korruptes Dreckspack !!!

  • Es wird Zeit, dass dieser alte verbitterte und boshafte Mann von der Bühne verschwindet. Sollte er die Folgen seiner finanzpolitischen Fehlleistungen noch erleben, werden feuchte Hände sein geringstes Problem sein.

  • Wenn wir Schäuble den Rollstuhl wegnehmen,kriegt er feuchte Hände.Der Mann ist 68 Jahre alt,er soll endlich in Rente gehen.Wir haben genug aus seinen Fehlern zu büßen. ES REICHT.
    Offensichtlich gibt es in seinem Umfeld Staatsdiener, die begreifen,daß es so nicht weitergeht.Vielleicht ist Deutschland noch nicht im A.....

  • Man muß dem "Maulwurf" zu seinem Mut gratulieren. Schäubles geheimbündlerische Politik ist einer demokratischen Politik mit Transparenz und Information einer aufgeklärten Öffentlichkeit genau entgegengesetzt.
    Schäuble mutiert immer mehr zu einem Politiker dem demokratisches Verhalten und demokratische Grundsätze vollkommen "schnuppe" sind.

  • Darf man Dr. Schäuble nach dieser Aussage öffenbtlich als Lügner benennen?
    http://www.handelsblatt.com/panorama/pinocchio-des-tages/erwischt-/3728114.html

    Zitat/Handelsblatt:

    „Das sind Obergrenzen.“
    Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble am 2.5.2010 zum deutschen Anteil von 22,4 Milliarden Euro am griechischen Rettungspaket

    Angesichts der Dramatik, mit der sich die Schuldenkrise nicht nur in Griechenland entwickelt, erscheint Schäubles Satz aus heutiger Sicht geradezu naiv. Zwar ist es verständlich, dass der Bundesfinanzminister die Nervosität der Märkte nichtweiter anheizen wollte. Doch was Schäuble vor einem Jahr als Obergrenze bezeichnete, war bereits eine Woche später Makulatur. Denn da wurde der Euro-Rettungsschirm mit über 750 Milliarden Euro beschlossen. Der deutsche Anteil daran beträgt 123 Milliarden Euro. Jetzt wird bereits über weitere Griechenland-Hilfen von 60 Milliarden Euro diskutiert. Auch Schäuble mag keinen Höchstbetrag mehr benennen. Das Wort „Obergrenze“ haben er und seine Kanzlerin aus dem Sprachschatz gestrichen. Schade!

  • Dr. Schäuble weiß von 100.000 DM nichts mehr und Kohl verschweigt bis heute die Parteispender der CDU und müßte im Knast sitzen. Genauso wie mancher Bankster und EU-Diplomat. Ist das ein Rechtsstaat???
    Deutsche, habt ihr schon wieder alles vergessen.
    Parteispendenskandale, Exportlügen auf Pump, Agenda 2010, Hartz IV, Gesundheitsreform, D-Mark Abschaffung und so viele andere Schweinereien der letzten Jahre!

    Genauso wie sie uns damals an der Nase herumgeführt haben, machen sie es heute mit dem Euro und der EU.
    Uns Normalbürgern würde es ohne Euro bedeutend besser gehen - das ist Fakt.
    Nur diejenigen, die Auslandsvermögen besitzen, wären die Verlierer. Wer außer den 10% Vermögenden hat in D Auslandsvermögen oder Immobilien?
    Damit die reichsten 10% der Bevölkerung (meist Eurobefürworter) weiter leistungsloses Einkommen durch Zins und Anlage generien können, müßen die restlichen 73 Millionen Bundesbürger bald bis 70 malochen und als Steuerdepp die EU-Rettung finanzieren.
    Googlet mal, was so ein EU-Bürokrat im Jahr verdient und welche Zulagen zusätzlich noch bezahlt werden. Ebenso hochinteressant ist der Steuuersatz, den die EU-Heinis von ihrem Brutto abführen müssen.
    Mir stinkt es gewaltig und mir ist die EU scheissegal.
    Die Globalisierung ist kein Naturgesetz oder Gottgegeben, sondern Werk neoliberaler Ausbeutungs-, Ausbreitungs- und Profitstreben. Unterstützt von korrupten, käuflichen Politikern, die für ihr eigenes Fortkommen und ihre Karriere den Souverän betrügen, belügen, plagiieren (Ex-Dr. Googleberg, Koch-Mehrin, Stoiber-Tochter Saß, und wahrscheinlich noch einige andere Betrüger).


  • Despot!

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