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Innenministerkonferenz Daten von Smart-Home-Geräten sollen als Beweismittel vor Gericht zugelassen werden

Die Innenminister der Länder wollen Daten von internetfähigen Geräten in Privathaushalten als Beweismittel vor Gericht zulassen. Es geht um Fernseher, Kühlschränke oder Sprachassistenten.
Update: 05.06.2019 - 13:23 Uhr Kommentieren
Vernetzte Geräte im Haushalt sammeln ständig Daten. Quelle: AP
Amazon Echo

Vernetzte Geräte im Haushalt sammeln ständig Daten.

(Foto: AP)

BerlinDie Innenminister von Bund und Ländern wollen bei ihrer anstehenden Konferenz in Kiel über einen möglichen Zugriff auf Daten digitaler Sprachassistenten und „smarter“ Haushaltsgeräte in der Strafverfolgung beraten. Das geht aus einer Beschlussvorlage für die anstehende Innenministerkonferenz (IMK) hervor, die dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) vorliegt.

Digitalen Spuren komme „eine immer größere Bedeutung“ bei der Aufklärung von Kapitalverbrechen und terroristischen Bedrohungslagen zu, heißt es demnach in der Beschlussvorlage des schleswig-holsteinischen Innenministers und IMK-Vorsitzenden Hans-Joachim Grote (CDU).

Die Innenstaatssekretäre von Union und SPD haben sich laut Zeitung in der vergangenen Woche in Berlin auf einer Vorkonferenz darauf verständigt, den Antrag Schleswig-Holsteins unterstützen zu wollen. Fernseher, Kühlschränke oder Sprachassistenten wie Alexa, die mit dem Internet verbunden sind, sammelten permanent wertvolle Daten, die für Sicherheitsbehörden von Bedeutung sein könnten. Die Innenminister tagen vom 12. bis 14. Juni in Kiel.

Mehr: Jüngst wurde bei Amazon der Datenschutz kritisiert. Jetzt macht der Konzern es einfacher, von Alexa gespeicherte Aufnahmen zu löschen.

  • dpa
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