Internetauftritt Rösler löscht Ulla Schmidts Spuren

Gesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) räumt mit der roten Vergangenheit seines Ministeriums auf. Die wichtigsten Posten hat er längst mit Getreuen besetzt, nun ist die Internetseite seines Ministeriums dran: Alle Pressemitteilungen der immerhin acht Jahre währenden Amtszeit von Ulla Schmidt (SPD) wurden gelöscht – das finden viele befremdlich.
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Chefwechsel im Gesundheitsministerium: Philipp Rösler (FDP) folgte auf Ulla Schmidt (SPD). Quelle: Reuters

Chefwechsel im Gesundheitsministerium: Philipp Rösler (FDP) folgte auf Ulla Schmidt (SPD).

(Foto: Reuters)

BERLIN. Personell hat Ressortchef Philipp Rösler (FDP) schon lange mit der roten Vergangenheit seines Gesundheitsministeriums gebrochen. Alle wichtigen Posten sind inzwischen von Getreuen des Ministers besetzt. Zuletzt musste der langjährige Leiter der Unterabteilung Pflege, Matthias von Schwanenflügel, seinen Platz räumen. Für die wichtige Pflegereform im nächsten Jahr ist nun die ehemalige Geschäftsführerin der Gesundheitsarbeitsgruppe der FDP-Fraktion, Birgit Naase, zuständig.

Doch auch sonst ist der Minister offenbar sehr bemüht, die Hinterlassenschaft seiner SPD-Vorgängerin Ulla Schmidt loszuwerden. Dafür spricht, dass die zuständige Abteilung jetzt alle Spuren ihrer immerhin acht Jahre währenden Amtszeit aus dem Internetauftritt des Ministeriums gelöscht hat. Keine einzige Pressemitteilung, die unter Schmidts Ägide verfasst wurde, hat die Bereinigungsaktion überlebt.

Während die übrigen Minister des Kabinetts dem interessierten Publikum selbstverständlich Einblick auch in die Pressearbeit ihrer Vorgänger gewähren, tut Rösler so, als habe mit seinem Amtsantritt in der Gesundheitspolitik die Stunde null geschlagen. Der Vorgang sei einmalig, sagt ein altgedienter Ministerialer, das habe es noch bei keinem Regierungswechsel gegeben. Und auch im Gesundheitsministerium selbst zeigt sich mancher befremdet über die Säuberung des Internetarchivs.

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10 Kommentare zu "Internetauftritt: Rösler löscht Ulla Schmidts Spuren"

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  • Eine Null (Rösler) löscht eine andere Null (Schmidt). Aber der Rösler kann sich sicher sein, dass er auch nach der nächsten Wahl gelöscht wird.

  • Am meisten enttäuscht hat mich das Ministerium, dass es die diskriminierende basisversicherung (für die ehemals privat Versicherten) seiner Vorgängerin verteidigt und damit einer 3.klassigen medizinischen Versorgung Vorschub leistet. Außerdem sollte er den Mut haben, für alle Versicherten - entsprechend ihrer finanziellen belastbarkeit - Selbstbeteiligungen einzuführen, um den ausufernden Medizinkonsum in Deutschland zu reduzieren.

  • Schade dass ich diese Partei gewählt habe. ich würde es nicht noch einmal tun. Alles Versager bis auf eine. Die Justitzministerin ist weit und breit die einzige die sich tatsächlich für bürgerliche Freiheiten soweit ihr das überhaupt möglich ist, einsetzt. Alle anderen sind Kasperköppe hoch Drei, besonderst Rösler und Westerwelle.

  • beim bund wird immer gelöscht und Spuren verwischt.
    Die Dr. Titel inhaber machen das dort immer. Sie wurden so ausgebildet.

    Zahlreiche Dokumente von mir wurden auch vernichtet, z.b. das bahnsicherheit in Deutschland in diskriminierender Leiharbeit verrichtet wird und dies vertuscht wird.
    Die bUND Ausbildung sieht dies so vor: Leichen verschwinden lassen. Unschuld mimen. beweise vernichten.

  • Philip Rösler, für mich ein Schmarotzer 1. Klasse.
    Noch nie eine wirkliche Arbeit geleistet in senem Leben. immer den Weg des geringsten Widersands eingeschlagen. Lebt seinem Abi auf Steuerzahlerkosten

    wo er 1992 an der Lutherschule das Abitur ablegte.[2] im selben Jahr trat er als Sanitätsoffizieranwärter in die bundeswehr ein. Für ein Studium der Humanmedizin an der Medizinischen Hochschule Hannover wurde er freigestellt. 1999 begann er eine Facharztausbildung am bundeswehrkrankenhaus Hamburg. 2002 wurde er im bereich Herz-Thorax-Gefäßchirurgie zum Dr. med. promoviert. 2003 verließ er die bundeswehr als Stabsarzt.[3] Seine Facharztausbildung zum Augenarzt brach er ab, um sich auf seine Arbeit als Landespolitiker zu konzentrieren.[3

    Stabsartz kling gut.ist übrigens der Rang eines Hauptmannes. Aber als Stabsarzt mal in der Truppe gearbeitet, das war nicht.
    Facharzt-Ausbildung mußte ja noch sein, die er dann abbrach, als er sich wohl überlegt, dass die Arbeit eines Arztes doch ziemlichen Einsatz verlangt und er somit doch besser in die Politik geht.
    Da ist er weiter gut versorgt und braucht um seine Rente auch keine Sorgen haben.
    Die bW hat die gesamte Ausbildung finanziert, aber wirklich was an Arbeitskraft und Einsatz zurück bekommen, wie das sonst üblich ist, hat sie vom dem kerl nicht. Wahrscheinlich sogar vorzeitig gegangen, denn sosnt hätte er ja wohl seinen FA zu Ende gemacht. Versager also.
    Die typische Genration die nur das Geld im Auge hat, die derzeit bei der FDP sitzt.
    Sein Nichtkönnen kaschiert er durch eine enorme Überheblichkeit
    Wenn die FDP auch it diesem Rösker nicht die Reißleine zieht, wird sich nach der nächsten Wahl wohl als APO betätigen können

  • bin zwar keine "rote Socke"...

    aber es wird nicht lange dauern, dann werden auch Herrn Röslers spuren gelöscht..

    Wenn mich heute einer nach dem schlechtesten Minister fragen würde...die Antwort wär Rösler..

    wenn die FDP so weiter macht landen die bei der nächsten Wahl noch hinter den "Sonstigen"

    na ja schlecht wärs nicht... also weiter so;-)))))))

  • Herr Rösler hat etwas seinen Auftrag falsch verstanden.

    Er soll Ergebnisse für die Versicherten und das gesamte Gesundheitssystem liefern.

    Sich zu profilieren (persönlich) kann er, wenn er gute Arbeit abgeliefert hat.

    bisher sind seine Ergebnisse verheerend. in einer beurteilung würde er die Note:

    "Der asiatisch-deutsche Minister hat sich bemüht die Aufgabe zu begreifen. Seine Änderungen waren angelegt schon nach wenigen Monaten ein weiteres mal überarbeitet zu werden. Großen Schaden konnte er nicht anrichten, da seine Reformen immer und permanent überarbeitungswürdig waren und sind. Er beschleunigte so das Abgleiten seiner Partei der Liberalen in die bedeutungslosigkeit. Dabei sah er bei der Löschung von Presseerklärungen aus der Zeit von Frau Schmidt immer noch am besten aus!"

    Nein, er hat weder ein zukunftsweisendes, noch bürokratieärmeres oder innovatives Gesundheitswesen geschaffen. Seine politischen inhalte waren schwach und profitiert haben ausschließlich besserverdiener und industrie.

    Für mich klar die Schulnote: 6- (hat nicht einmal die Einsicht, dass er bockmist gebaut hat)

  • Mit solchen Ministern wird es für die FDP ein Kinderspiel sein, bei den nächsten Wahlen die Fünf-Prozent-Hürde locker zu unterlaufen.

  • Wir haben ja sonst keine Probleme, halt doch, diese Versager der FDP, die nur an ihr industrieklientel denken und dem deutschen Michel regelmäßig in den Hintern treten. Der Michel bedankt sich auch noch dafür!

  • Wer als Minister nichts auf die Reihe bring, sollte doch die Spuren seiner Vorgängerin beseitigen dürfen??? Was für ein grandioser Minister. Schickt ihn in die Wüste, oder noch besser nach Afghanistan als dringent gebrauchtem Arzt.
    Danke

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