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Interview DIW-Präsident Fratzscher über die Mängel am deutschen Sozialsystem

Der DIW-Präsident lobt die materielle Basis, vermisst aber Teilhabechancen für Arme in Deutschland. Kinder seien ein Armutsrisiko.
„Jede zweite alleinerziehende Mutter fällt darunter, auch wenn sie arbeitet. Kinder sind ein hohes Armutsrisiko. Das halte ich für ein Scheitern von Politik und Gesellschaft.“ Quelle: dpa
Marcel Fratzscher

„Jede zweite alleinerziehende Mutter fällt darunter, auch wenn sie arbeitet. Kinder sind ein hohes Armutsrisiko. Das halte ich für ein Scheitern von Politik und Gesellschaft.“

(Foto: dpa)

Berlin Marcel Fratzscher empfiehlt der Bundesregierung, die Sozialleistungen besser aufeinander abzustimmen und für Alleinerziehende Perspektiven zu schaffen.

Herr Fratzscher, ist Armut ein großes Problem in Deutschland?
Ja, es ist ein Problem. Die Grundbedürfnisse, wie etwas zu essen und ein Dach über dem Kopf zu haben, sind zwar mit Hartz IV auch im europäischen Vergleich gut abgedeckt. Aber es geht in einem reichen Land wie unserem auch um Teilhabe. Und da schneidet Deutschland viel schlechter ab als Frankreich und die nordischen Länder.

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