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LNG-Projekt bei Murmansk

Russland ist Deutschlands wichtigster Gas-Lieferant.

(Foto: imago images/ITAR-TASS)

Interview „Je länger wir warten, desto mehr Zeit bleibt Putin“ – Wirtschaftsweise für schnelles Energieembargo

Veronika Grimm hält klare Schritte gegen Russland auch trotz hoher Kosten für nötig. Dafür würde sie vorübergehend auf die Schuldenbremse verzichten.
08.03.2022 - 06:30 Uhr
Die Wirtschaftsweise spricht sich für weitreichende Strafmaßnahmen gegen Russland aus. Quelle: Statistisches Bundesamt/BILDKRAF
Veronika Grimm

Die Wirtschaftsweise spricht sich für weitreichende Strafmaßnahmen gegen Russland aus.

(Foto: Statistisches Bundesamt/BILDKRAF)

Berlin Die Wirtschaftsweise Veronika Grimm hat sich für ein schnellstmögliches Energieembargo gegen Russland ausgesprochen. „Je länger wir warten, desto mehr Zeit bleibt auch Putin und seinen Verbündeten, sich auf die Sanktionen einzustellen“, sagte sie im Interview mit dem Handelsblatt. Das nehme einem Embargo unter Umständen die Schlagkraft, warnte sie.

Lange andauernde kriegerische Auseinandersetzungen in Europa hätten deutlich schwerwiegendere Folgen als der Stopp der Energielieferungen, sagte Grimm. „Sowohl das menschliche Leid, das man mit Geld nicht aufwiegen kann, aber auch die ökonomischen Kosten wären langfristig weitaus größer“, betonte sie.

Zudem widersprach sie dem Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne), der gewarnt hatte, ein Energieembargo würde den sozialen Frieden in Deutschland gefährden. „Deutschland ist glücklicherweise in der Lage, die sozialen Folgen eines Importstopps abzufedern“, sagte sie. Die Ampel habe über die bereits umgesetzten Entlastungen hinaus noch Spielraum, etwa über niedrigere Energiesteuern.

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