Investoren aus China Regierung will Firmenübernahmen erschweren

Im vergangenen Jahr haben chinesische Investoren eine Rekordsumme für deutsche Unternehmen ausgegeben. Die Bundesregierung will nun auf schärfere EU-Gesetze dringen, um heimische Unternehmen vor Übernahmen zu schützen.
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Der Maschinenbauer befindet sich im Besitz des chinesischen Midea-Konzerns. Quelle: dpa
Roboter der Kuka AG

Der Maschinenbauer befindet sich im Besitz des chinesischen Midea-Konzerns.

(Foto: dpa)

BerlinDie Bundesregierung will einem Zeitungsbericht zufolge deutsche Unternehmen mit schärferen EU-Gesetzen vor Investoren aus China schützen. Es sei dringend nötig, noch in diesem Jahr entsprechende Regelungen zu bekommen, um Übernahme-Fantasien sowie Technologie- und Know-how-Abfluss wirksam entgegenzutreten, sagte Matthias Machnig, Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium, der Zeitung „Welt am Sonntag“ laut Vorabbericht. Wenn Deutschland und Europa auch in Zukunft wirtschaftlich erfolgreich und innovativ sein wollten, müsse die Regierung die Möglichkeit haben, staatlich gelenkte, strategische Firmenübernahmen anderer Staaten genauer unter die Lupe zu nehmen und notfalls auch untersagen zu dürfen.

Die Europäische Union sei mit ihren innovativen Unternehmen weltweit attraktiv, sagte Machnig. Firmenübernahmen nähmen zu, oft unter marktverzerrenden Finanzierungsbedingungen. Deutschland habe daher eine Initiative angestoßen, um im Rahmen der EU ausländische Direktinvestitionen genauer kontrollieren zu können. Eine entsprechende Gesetzgebung sei zusammen mit Frankreich und Italien auf den Weg gebracht worden, sagte Machnig. Sie befinde sich im Parlament. Im vergangenen Jahr haben chinesische Investoren einer Studie zufolge so viel Geld wie noch nie für deutsche Unternehmen ausgegeben.

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