Islam-Bekenntnis der Kanzlerin CDU-Spitzen stellen sich gegen Merkel

In der Debatte über den Islam in Deutschland gehen führende CDU-Politiker auf Distanz zu Kanzlerin Merkel. Auch in der Unions-Fraktion wächst der Unmut über Merkels Aussage, der Islam gehöre zu Deutschland.
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Merkel im Bundestag: „Jeder Generalverdacht verbietet sich“. Quelle: dpa

Merkel im Bundestag: „Jeder Generalverdacht verbietet sich“.

(Foto: dpa)

BerlinKanzlerin Angela Merkel hat mit ihrer Äußerung zum Islam nun auch die Unions-Fraktionsspitze gegen sich aufgebracht. Die CDU-Vorsitzende hatte die Ansicht des früheren Bundespräsidenten Christian Wulff bekräftigt, wonach der Islam zu Deutschland gehöre. Die „Bild“-Zeitung berichtet, dass mit Unions-Fraktionschef Volker Kauder (CDU) nun sogar einer der engsten Vertrauten Merkels deutliche Kritik wagt.

Am Montag soll Kauder im Hotel „Kanzler“ in Bonn vor CDU-Anhängern der Bonner Ministerien seinen Unmut zum Ausdruck gebracht haben: „Ich halte nichts davon zu sagen: Der Islam gehört zu Deutschland“, zitiert die Zeitung den baden-württembergischen Christdemokraten. Und: „Die Muslime gehören zu Deutschland, der Islam nicht.“

Kauder steht mit seiner Position bei weitem nicht allein in der Union. Merkels Meinung werde „von zwei Dritteln der Fraktion nicht geteilt“, ist Erika Steinbach laut „Bild“ überzeugt.

Die Aussage Steinbachs deckt sich mit der Stimmung, die herrschte, als Merkel vergangenen Donnerstag im Bundestag eine Regierungserklärung zu den Terroranschlägen vom 7. Januar in Paris abgab.

Merkel zitierte erneut den früheren Bundespräsidenten Wulff: „Das Christentum gehört zweifelsfrei zu Deutschland. Das Judentum gehört zweifelsfrei zu Deutschland. Das ist unsere christlich-jüdische Geschichte. Aber der Islam gehört inzwischen auch zu Deutschland.“ Als Merkel „Zitat Ende“ sagte, gab es viel Beifall bei SPD und Grünen, nicht aber bei der Union. Viele Konservative fragen sich, welcher Islam ist denn gemeint? Auch der radikale?

Merkel betonte, Religionsfreiheit bedeute nicht, „dass die Scharia im Zweifelsfall über dem Grundgesetz steht“. Und sie richtete einen Appell an muslimische Geistliche zu mehr Mitarbeit. Die Frage, warum sich Terroristen auf den Islam beriefen, sei „dringlich“.

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36 Kommentare zu "Islam-Bekenntnis der Kanzlerin: CDU-Spitzen stellen sich gegen Merkel"

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  • Es ist doch ziemlich klar, was die nächsten 100 Jahre in Europa abläuft.
    Die Amis bringen mit Murksel- Hilfe Europa und Russland gegeneinander auf.
    Immer mehr muslimische Großfamilien besiedeln Europa. Die Ureinwohner ziehen es ja vor, kinderlos zu bleiben. Irgendwann haben die Muslime in Europa die Mehrheit und übernehmen die Macht.
    Restliche europäische Ureinwohner fliehen nach Russland oder über den großen Teich.
    Das Kalifat Europa wird ausgerufen. Irgendein Bush Verwandter ist wieder mal Präsident und erklärt Europa zum Hort des Bösen.
    Europa wird zerstört. Es sieht dann aus wie der Irak heute, nur mit dem Unterschied, dass Europa nichts mehr hat was erhaltenswert ist und auch keine Rohstoffe.
    Übrig bleiben Amerika, Russland gemeinsam mit China und ein paar Exoten.

  • Kauder steht mit seiner Position bei weitem nicht allein in der Union. Merkels Meinung werde „von zwei Dritteln der Fraktion nicht geteilt“, ist Erika Steinbach laut „Bild“ überzeugt.


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    Es ist die Geburtsstunde...

    um...

    CSU...HORST SEEHOFER...

    zum nächsten DEUTSCHEN BUNDESKANZLER zu bewerben.






  • Merkel hat bis jetzt noch jeden weggebissen!

    Das sind doch alles Luschen, man sieht doch wie einstimmig die Parteitage ablaufen, fast wie bei den Chinesen!!!!!!!!!!!!!!!

    Der Islam gehört NICHT zu Deutschland!!!!!!!!!!!!

    Diese Religionsform muss sich erst mal auf das Zeitalter des 21.Jahrtausend reformieren!

    Die sind steckengeblieben im Zeitfenster es 5. Jahrhundert!

    Auf keinen Fall kann es angehen, dass hier die Muslime glauben, dass wir uns auf ihre Auslegungen einlassen!

    Wer hier leben will, muss sich integrieren und anpassen, nicht wir!

    Viele der muslimischen Einwanderer tun das, trotzdem, die Mehrheit lehnt unsere Lebensform ab und hat mit Integration nichts am Hut!

  • Merkel - Der Islam gehört zu Deutschland
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    Das ist "alternativlos"! - sagt Merkel.
    Also gehören auch Salafisten und Islamisten zu Deutschland. Und natürlich auch die Scharia, Ehrenmorde und Zwangsheirat.

  • Die Freiheit des einen endet da, wo die Freiheit des andere anfängt.

    Solange dies gewährleistet ist, einverstanden.

  • Spizen gegen Frau Merkel? Warum sagen Sie nicht im Klartext: Frau Merkel will das C in ein I(islamitisch) umwandeln und freut sich auf Ihre Burka! Wer für ein I ist bzw. ighn verteidigt, ist nuiemals tolerant, für Meinungsfreiheit und unterstützt nur Mörder (Tötet Andersgläubige), so der Islam!!!! In Leipzig also mehr als 20.000 Mörderunterstützer!

  • Das brächte genausoviel oder wenig wie damals eine Eingabe schreiben an Erich Hoecker.

    Die wissen, dass linke Schläger gegen das Volk unterwegs sind. De Maizaire baut Polizeistellen immer weiter ab - damit die Polizei die Deutschen nicht mehr schützen und verteidigen können. Das gehört mit zu Angst-Strategie.

    Ansonsten Regierung: "Wegschauen, Aussitzen, Leugnen, Lügen, Abwarten, Grinsen, Raute zeigen !"). Businnes as usual.

  • Wenn es stimmen würde- wäre es ja gut. Vielleicht haben einige Hofnarren doch erkannt, wie sehr die sie in die Irre und in den eigenen Untergang führt. Endzeitstimmung im Fü.... äh Kanzlerbunker?

  • Nun, die ehemalige Sekretärin des SED Propaganda-Ministeriums, hat es offenbar inzwischen verlernt, nach ihrer anfangs doch recht gekonnten "Wendehals- oder Nichts-tun-Politik" wenigstens einen Bogen um Fettnäpfchen zu machen.

  • Ich bin INSIDER. Ich war in Rom und sah dort die Granden der CSU den Zweitpapst besuchen. Was diese dort wollten? Nun Paparazzo Diabolo vom Hlg.Stuhl sagte gegen einen Obolus, dass der hlg Papa von der CSU für das Kanzleramt vorgesehen ist. In der CSU verspricht man sich sehr viel davon. Er wird von der Bevölkerung verehrt; er ist unfehlbar; absolut weltfremd und inkompetent; zusätzlich jederzeit abrufbar. Er vereint alles positive der Merkel und ergänzt dies noch durch jederzeitige Rücktrittsfähigkeit

    Zufrieden?

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