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Israel betont gute Beziehungen zu Deutschland Köhler fordert Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus

Die deutsche Gesellschaft müsse sich aktiv mit dem Rechtsextremismus auseinandersetzen, hat Bundespräsident Köhler gefordert. Eine «neue Riesenwelle» des Antisemitismus gebe es jedoch nicht, sagte er.

HB BERLIN. Bundespräsident Horst Köhler fordert von der deutschen Gesellschaft eine aktive Auseinandersetzung mit dem Rechtsextremismus auf allen Ebenen. Im Deutschlandradio sagte er, zwar sehe er Deutschland nicht vor einer «neuen Riesenwelle des Antisemitismus», es gebe jedoch neue Facetten des Antisemitismus, die sich zum Teil in vordergründiger Kritik an Israel oder den USA ausdrückten.

Die Auftritte der NPD-Abgeordneten im Sächsischen Landtag haben einen «Weckruf» ausgelöst, sagte Köhler. Nun müssten nicht Panik«, sondern Taten mit »guter Überlegung« folgen. Sein Besuch in Israel in dieser Woche sei durch die NPD-Aktivitäten im Sächsischen Landtag nicht gestört worden, sagte er. Seine Gastgeben hätten die guten Beziehungen zwischen Israel und Deutschland betont.

Es sei jedoch auch Sorge geäußert worden, sagte Köhler. Deutschland stelle sich aber aus eigenem Willen der Auseinandersetzung mit den antisemitistischen Tendenzen.

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