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IT-Gipfel Gabriel regt Stiftungen für digitale Bildung an

Starke Worte: Sigmar Gabriel eröffnete den nationalen IT-Gipfel mit einem Aufruf: Der Bundeswirtschaftsminister fordert eine engere Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Politik bei der Finanzierung digitaler Bildung.
17.11.2016 Update: 17.11.2017 - 12:24 Uhr Kommentieren

Gabriel „Statt Datenschutz, Datensouveränität"

Saarbrücken Mit einem Aufruf zu engerer Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Politik bei der Finanzierung von digitaler Bildung hat Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) am Donnerstag in Saarbrücken den 10. Nationalen IT-Gipfel eröffnet. „Wir sollten auch mal nachdenken, ob wir nicht stärker bei der Finanzierung dessen, was wir brauchen, zusammenarbeiten können“, sagte er. Gabriel schlug „Stiftungen für digitale Bildung“ vor, an denen sich Unternehmen beteiligen könnten.

Auch ein anderer Umgang mit Daten sei nötig: „Wir müssen uns endgültig verabschieden vom klassischen Begriff des Datenschutzes.“ Dieser ziele auf Minimierung von Daten. Stattdessen gehe es darum, die „Datensouveränität zu stärken“.

Zu mehr Souveränität angesichts der fortschreitenden Digitalisierung des Lebens hat Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) bei der Eröffnung des 10. Nationalen IT-Gipfels am Donnerstag in Saarbrücken aufgerufen. „Wir brauchen psychische Souveränität, um ohne Angst an die Kraft des digitalen Fortschritts zu glauben, zugleich aber auch dessen Grenzen zu bestimmen“, sagte er. „Und wir brauchen die rechtliche Souveränität, um diese Grenzen wirksam durchsetzen zu können.“

Es gehe darum, sich in einer veränderten Welt orientieren und zurechtfinden zu können. Gabriel zeigte sich überzeugt, „dass wir uns endgültig verabschieden müssen von dem klassischen Begriff des Datenschutzes, weil der natürlich nichts anderes ist als ein Minimierungsgebot von Daten“. Dies bedeute aber nicht die Aufgabe jeder Form von Datenschutz. Es gehe vielmehr darum, „statt Datenschutz Datensouveränität zum Gegenstand von Politik im Umgang mit Daten zu machen“. An dem IT-Gipfel nehmen mehr als 1000 Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft teil.

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