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IT-Sicherheit Bundeswehr durch deutsche Software nicht geschützt

Die Bundeswehr kann ihre IT nicht, wie es das Bundesamt für die Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) seit Monaten aus Sicherheitsgründen fordert, mit deutscher Software schützen.
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Berlin Stattdessen sollen nach einem Bericht des Handelsblatts (Montagausgabe) trotz weiter existierender Bedenken Produkte des amerikanischen Verschlüsselungsunternehmen Cisco den IT-Basisschutz garantieren. Dagegen hat das BSI, das für die Sicherheit der Regierungsnetze verantwortlich ist, stets große Sicherheitsbedenken erhoben und hat diese Sicherheitssoftware konsequent nicht zertifiziert und damit verboten.

US-Unternehmen sind von ihrer Regierung gehalten, die Quellcodes ihrer Sicherheitssoftware den amerikanischen Geheimdiensten preis zu geben. Damit können die US-Geheimdienste problemlos die Schutzvorrichtungen auch fremder Staaten knacken. In einem internen Gutachten für das Verteidigungsministerium heißt es, dass „mit den aktuell verfügbaren und durch das BSI zugelassenen deutschen Produkten die geforderte Verschlüsselung nicht ohne Risiken umsetzbar ist.“ Im Klartext heißt das: Die deutschen Verschlüsselungsunternehmen sind nicht in der Lage, den hohen Sicherheitsstandards des BSI zu entsprechen.

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