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IW-Studie zu Immobilien „Die Mietpreisbremse ist schädlich“

Seite 5 von 5:
Das wollen Grünen

-Regulierung der Mieten: Die Partei will die Möglichkeit schaffen, Mietobergrenzen und Obergrenzen für Mietsteigerungen bei Neuvermietungen einzuführen.

-Wohngeld und Grundsicherung: Die Grünen wollen die Heizkosten in den Griff kriegen und schaffen den Begriff Klimawohngeld, mit dem soziale Härten verhindert werden sollen. Außerdem planen die Grünen zusätzliche Mittel in Höhe von einer Milliarde Euro für die Mietkosten in der Grundsicherung.

-Sozialer Wohnungsbau: Der soziale Wohnungsbau soll mit einer Reform der Grundsteuer wiederbelebt werden.

-Klimapolitik: Die Grünen wollen die Mieterhöhungen im Zuge von Modernisierungen von elf auf maximal neun Prozent der Kosten senken. Sie wollen das KfW-Programm zur energetischen Gebäudesanierung auf zwei Milliarden Euro pro Jahr erhöhen.

-Maklergebühren: Die Grünen wollen die Vermieter bei den Maklergebühren einspannen.

-Vermögenssteuer: Mit den Grünen wird es eine Vermögenssteuer geben. Sie wollen eine Kombination aus einer auf zehn Jahre befristete Vermögensabgabe (in Höhe von 1,5 Prozent pro Jahr für Millionäre), die dann in eine Vermögenssteuer überführt werden soll.

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27 Kommentare zu "IW-Studie zu Immobilien: „Die Mietpreisbremse ist schädlich“"

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  • Schöne leerstehende Häuser nutzen aber auch nichts.

  • DER MARKT scheint es wiedereinmal NICHT zu richten ...

  • Das ist Blödsinn! Die Mietpreisbreme drückt nur die Immobilenpreise bzw, verhindert ein weiteres explodieren dieser! Das Bauvolumen ergibt sich aus der Wohnungs-Nachfrage, die Preise aus der Spekulationsgier und den Niedrigzinsen!

  • Die Mietpreisbremse ist sinnvoll und unumgänglich!
    Gedeckelte Mieten verhindern ein weiteres steiles Ansteigen der Immobilienpreise und somit ein vorzeitiges Platzen der Blase! Wieso das so ist sollte man wissen wenn man bis 2 zählen kann!

  • Sie haben vollkommen Recht. Man braucht nur die Gehälter anzuheben, dann können alle (vor allem Familien) gut in Ballungszentren leben und arbeiten. Um die dann entstehenden Lohnstückkosten brauchen wir uns bei unserem Exportüberschuss ja keine Sorgen machen. Und wenn die Firmen nicht zahlen wollen, sollen sie die Produktion dahin verlegen, wo sich die Arbeiter das Wohnen leisten können. Dann sinken auch wieder die Gewerbemieten in den Ballungszentren.

  • Das Problem des Bademeisters besteht darin, dass er (sinnvoller Weise) nicht in Hoyerswerda wohnen und am Prenzlberg arbeiten kann. Da wird der Tag einfach zu kurz, um zusätzlich zum Arbeiten auch noch hin- und herzufahren und zu schlafen. Dann sollen die Anwohner am Prenzlberg auch ihren Abfall selbst wegräumen (Schubkarren gibt es billig bei OBI).

  • Die Investition / Spekulation mit Immobilien ist nur ein weiterer Umverteilungsmechanismus zu den Reichen. Wie jede Spekulation mit Gütern des täglichen Bedarfs (Wasser, Lebensmittel, Öl, Energie, Rohstoffe etc.). Neben geringer Beteiligung an den Ergebissen der Arbeit, das Abledern der Kunden durch die Banken etc.

    Die "Verknappung" von Wohnraum findet ja nur in den Ballungsräumen statt - und auf dem Papier. Dort suchen Reiche händeringend nach Renditemöglichkeiten (leistungslosen Einkommen) und treiben dadurch die Preise. Kein Normalsterblicher kann sich mehr eine eigene Wohnung kaufen, da er nicht gegen die enormen Kapitalanhäufungen der Reichen ankommen kann.

    Es ist KEIN politisches Ziel, die Bevölkerung in den Ballungsräumen mit preiswertem Wohnraum zu versorgen und der Grundstückspekulation Einhalt zu gebieten. Dies ließe sich über ein Steuersystem ohne weiteres erreichen.

    Selbst in Zeiten der Stadtflucht in den 70er Jahren sind unsere Sädte nicht verfallen. Und sie würden es auch nicht, wenn die Situation wieder so wäre. Der einzige Unterschied zu damals: es gab nicht diese hemmungslose elitäre Gier, die heute unser Gemeinwesen zerstört.

  • 1. Einfache aber wirkungsvolle Lösung Angebotserweiterung:
    Milliardenschwere unwirtschaftliche Protzbauten den privaten Investoren überlassen und mit den vielen eingesparten Steuermilliarden preiswerten komunalen Wohnraum bauen (Soll sich sogar rechnen).
    2. Ersatzlösung: Arbeitnehmer an den Produktivitätsgewinnen der letzten 20 Jahre beteiligen und Löhne/ Renten um 40% erhöhen und Alle werden Vermieter.

  • Man kann nicht einfach pauschal sagen das eine Mietpreisbremse das Gegenteil bewirkt. Es ist sehr stark abhängig von der Lage und der ortsüblichen Vergleichmiete.

    Gerade dort wo die Mieten überproportional gestiegen sind, würde eine Bremse zu einer Preiskorrektur führen. Gebaut würde dennoch, da die Gewinnspanne immer noch hoch genug wäre.
    Wenn die Kunden keine Wohnungen mehr für 4000 Euro pro qm kaufen, muss man halt den Preis senken. Die Bauträger bzw. Investoren zahlen dann aber auch weniger für die Grundstücke. Was zum Teil die Kommunen selber trifft.

    Einen Verfall dürfte sich nur in Lagen einstellen, welche jetzt schon nicht mehr begehrt sind.

  • 100000e bekommen ihre Miete subventioniert. Also kann von einem freien Markt keine Rede sein. Dazu kommen noch die Zuzügler aus dem Ausland, die die Subventionen als gute Idee erkannt haben. Die Politikkaste faselt von Demographie; denn weniger Menschen können die Zinsen für die Schulden der Politik nicht mehr erarbeiten.
    Normalverdiener werden an den Stadtrand verdrängt.
    Fallen alle Subventionen weg, regelt sich die Miete von alleine.
    Aber das kann man in einem sozialistischen System ja nicht zulassen.

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