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Jahresausblick-Dossier Vorwärts in die Zukunft – Was uns 2019 bewegen wird

Im neuen Jahr könnte es kräftig ruckeln. In Deutschland und Europa wird gewählt, auch an den Märkten sind Turbulenzen zu erwarten. Die wichtigsten Themen.
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Quelle: Photo by Franck V. on Unsplash, AFP (2), imago/blickwinkel, dpa (2), DAMON WINTER/The New York Times/Redux/laif, Getty Images, Volocopter [M]
(Foto: Photo by Franck V. on Unsplash, AFP (2), imago/blickwinkel, dpa (2), DAMON WINTER/The New York Times/Redux/laif, Getty Images, Volocopter [M])

DüsseldorfDie Kraft des Kalenders ist groß. Über Neujahr hat die Welt für einen Moment ihren Atem angehalten, den Stift und die Tastatur zur Seite gelegt und sich der Gegenwart besonnen. Eine Übung, die uns im Informationszeitalter nicht einfach fällt. „Die Zeit vergeht nicht schneller als früher, aber wir laufen eiliger an ihr vorbei“, scherzte schon der Schriftsteller George Orwell.

Entsprechend neugierig richtet sich der Blick nach vorn. Was bringt 2019? So einiges. Uns erwarten im gerade begonnenen Jahr viele wichtige, aufregende und wohl auch bedrohliche Ereignisse. 2019 könnte ein Jahr werden, in dem es politisch, wirtschaftlich und finanziell bebt.

Los geht es in Deutschland im Mai 2019, wenn die Menschen in Bremen und vielen Kommunen im ganzen Land wählen. Im September und Oktober folgen die Landtagswahlen in Ostdeutschland. In Brandenburg, Sachsen und Thüringen könnte die rechte AfD erstmals stärkste Kraft auf Landesebene werden.

Das Abschneiden von CDU und SPD bei diesen Wahlen wird die Bundespolitik beeinflussen. Geraten die beiden Koalitionspartner weiter unter Druck, stehen Kanzlerin Angela Merkel und die neugewählte CDU-Parteivorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer vor schwierigen Wochen. Denn es nähert sich im kommenden Herbst auch das Datum der im Koalitionsvertrag festgelegten Ausstiegsklausel aus der Großen Koalition. Zerbricht das Bündnis, könnte das auch ein Ende der Kanzlerschaft Merkels bringen.

Die Europawahl war früher eine langweilige Sache, die Konservativen und Sozialdemokraten stellten mit Abstand die größten Fraktionen. Doch im Mai 2019 könnten die extrem rechten Parteien Umfragen zufolge mindestens ein Viertel der Sitze erobern. Die Suche nach einem Nachfolger von Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker dürfte sich dementsprechend hinziehen.

Europa droht eine monatelange Lähmung – ausgerechnet in einem Jahr, in dem wichtige Weichenstellungen anstehen: Kommt es im März zu einem ungeordneten Austritt Großbritanniens aus der EU? Einigt sich Europa mit den USA im Zollstreit?

Auch in Amerika tun sich wichtige Dinge. Die Demokraten ziehen mit einer Mehrheit ins Repräsentantenhaus ein. Zudem werden sich in diesem Jahr die Kandidaten der Demokraten für die Präsidentschaftswahlen 2020 ins Gespräch bringen, die Vorwahlen fangen bereits im Januar 2020 an.

Die E-Autowende kommt

Bei deutschen Unternehmen kommt es ebenfalls zu einschneidenden Veränderungen. Der Umstieg der Autoindustrie auf elektrische Fahrzeuge nimmt konkrete Züge an, VW bringt mit dem Neo sein erstes reines E-Auto auf den Markt. Es ist eine Zäsur der Branche, die sich auch an einer Personalie ablesen lässt: Im Mai 2019 tritt der charismatische Daimler-Chef Dieter Zetsche zurück und übergibt das Steuer dem kühlen Ola Källenius.

Manche Märkte verändern sich, andere tun sich ganz neu auf. Ein Start-up aus der Nähe von Karlsruhe lässt ein autonomes Flugtaxi in Singapur testen, es befördert ohne Piloten bis zu zwei Passagiere mit einer Geschwindigkeit von bis zu 100 km/h durch die Luft.

Noch viel höher hinaus will die Firma Blue Origin von Amazon-Gründer Jeff Bezos, die erstmals mit ihrer Rakete New Shephard Menschen in den Weltraum befördert. 2019 könnte dereinst als das Jahr gelten, in dem der kommerzielle Weltraumtourismus seinen Durchbruch erlebte.

Neue Produkte wie ein faltbares Smartphone von Samsung stecken bald in unseren Taschen. Auch auch auf deutschen Straßen dürfen wir endlich mit dem E-Scooter fahren, der in einigen Ländern längst zum Alltag gehört. Boeing wird wohl erstmals seit 17 Jahren ein neues Flugzeug entwickeln und im Juni auf der Paris Air Show den Mittelstreckenjet 797 vorstellen. Wie reagiert Konkurrent Airbus? Das muss der neue Chef Guillaume Faury entscheiden, der im April seinen deutschen Vorgänger Tom Enders ablöst.

Die Welt schaut auf Draghi und Powell

Vor Weihnachten zeigte die Börse ein wenig barmherziges Gesicht. Die Aktienkurse fielen, was die einen als notwendige Korrektur und die anderen als Vorbote einer Rezession ansehen. Eines steht fest: Auf die Notenbankchefs Mario Draghi in Europa und Jeremy Powell in den USA wird die Welt noch aufmerksamer als sonst schauen.

Die relative Ruhe des Jahreswechsels wird schon bald vergessen sein. Was 2019 zählt, sind Gedanken, Ideen und die Kraft zu handeln. „Es ist nicht zu wenig Zeit, die wir haben, sondern es ist zu viel Zeit, die wir nicht nutzen“: So drückte es der römische Philosoph Lucius Annaeus Seneca aus. Recht hat der Mann.

Hier geht es zu den einzelnen Teilen des Handelsblatt-Jahresausblicks auf 2019:

Politik Deutschland:

>> Grundsteuer, Klima, Rente – Was die Koalition im neuen Jahr anpacken will

>> Die Wahlen im Osten werden Deutschland verändern

>> Diese Frauen und Männer werden die Politik 2019 gestalten

Politik Europa:

>> Die Europawahl wird ein Fest für die EU-Gegner

>> Juncker, Draghi und Tusk gehen – der EU steht eine Personalrochade bevor

>> Unterhaus stimmt über den Brexit-Deal ab – Großbritannien ist in Alarmbereitschaft

>> Warum der Handelsstreit wieder aufflammen könnte

Politik International:

>> Donald Trump muss im neuen Jahr mit immer mehr Widerstand rechnen

>> China, Indien, mittlerer Osten – Diese Regionen werden 2019 das Weltgeschehen prägen

Unternehmen:

>> Weltraumtourismus, Gentherapie, E-Autos – auf diese Trends setzt die Wirtschaft 2019

>> Diese Manager lenken 2019 die Geschicke der Wirtschaft

>> Flugtaxi, neue Boeing, E-Scooter – Das sind die Produkte des Jahres 2019

Geldanlage:

>> Anleger sollten ihr Depot auf einen Abschwung vorbereiten

>> Die Chefs der großen Notenbanken werden zu Sündenböcken

>> Für risikoscheue Anleger brechen auf dem Anleihemarkt schwere Zeiten an

>> Gold ist begehrt, Ölpreis schwankt – Was Anleger auf den Rohstoffmärkten erwartet

>> Der Bitcoin bleibt auch im neuen Jahr im Bärenmarkt gefangen

Management und Kunstmarkt:

>> Anstand ist für gute Manager vor allem eines: anstrengend

>> Das sind die Highlights im Kunstjahr 2019

Dossier zum Download

>> Alle Teile des Handelsblatt-Jahresausblick als PDF-Datei: Macher, Visionen, Risiken – Worauf es 2019 ankommt

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