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Jahreswirtschaftsbericht 2019 Bundesregierung erwartet Rekordbeschäftigung

Trotz des Knicks in der Konjunkturkurve erwartet die Bundesregierung 2019 einen neuen Beschäftigungsrekord. Die Arbeitslosenquote werde voraussichtlich auf 4,9 Prozent sinken.
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Bund erwartet 2019 Rekordbeschäftigung Quelle: dpa
Arbeiter auf Baustelle

Die Bundesregierung erwartet eine robuste Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt.

(Foto: dpa)

BerlinTrotz einer konjunkturellen Eintrübung erwartet die Bundesregierung für das laufende Jahr eine weitere Zunahme der Beschäftigung. „Die robuste Entwicklung am Arbeitsmarkt setzt sich fort, sodass auch für das Jahr 2019 ein neuer Beschäftigungsrekord zu erwarten ist“, heißt es im neuen Jahreswirtschaftsbericht der Bundesregierung.

„Die Arbeitslosenquote wird im Jahr 2019 voraussichtlich auf 4,9 Prozent sinken, die Zahl der Beschäftigten weiter auf 45,2 Millionen steigen.“ Das Papier soll am Mittwoch vom Kabinett beschlossen werden und liegt dem Handelsblatt vor.

Allerdings senkt die Regierung ihre Wachstumsprognose für 2019 auf 1,0 Prozent, wie aus dem Bericht aus dem Bundeswirtschaftsministerium hervorgeht. Zuletzt war sie noch von 1,8 Prozent ausgegangen. Trotzdem erwartet die Große Koalition, dass die deutsche Wirtschaft weiter auf Wachstumskurs bleibe.

„Angesichts steigender Löhne und Beschäftigung sowie der Investitionen der Unternehmen bleibt die Binnenwirtschaft eine wichtige Stütze der Konjunktur“, heißt es im Jahreswirtschaftsbericht. Die privaten Einkommen würden durch die gute Entwicklung am Arbeitsmarkt weiter zunehmen. „Die Nettolöhne und -gehälter der Arbeitnehmer steigen im Jahr 2019 um 4,8 Prozent, wozu auch die Entlastungen bei Steuern und Abgaben beitragen.“

Als Grund für die Senkung der Wachstumsprognose wird im Bericht angeführt, dass die exportorientierte deutsche Wirtschaft „ in unruhigeres Fahrwasser“ gerate. „Die Risiken vornehmlich aus dem außenwirtschaftlichen Umfeld haben sich erhöht. Dies ist ein Grund dafür, dass sich das Wachstumstempo 2019 im Vergleich zum Vorjahr reduziert.“

Als ein Hauptgrund werden die Handelskonflikte genannt. „Insbesondere protektionistische Tendenzen bilden ein Risiko für eine offene und auf den freien Welthandel angewiesene Volkswirtschaft.“

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