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Jesiden gegen Tschetschenen Erneute Ausschreitungen in Celle

Zum wiederholten Male musste die Polizei einen Konflikt zwischen Jesiden und muslimischen Tschetschenen in Celle schlichten. Anders als zuvor konnte eine Massenschlägerei verhindert werden. Der Konflikt schwillt weiter.
08.10.2014 - 11:54 Uhr 13 Kommentare
Polizisten stehen in Celle vor einer Gruppe protestierender Jesiden. Erneut ist es dort zu Ausschreitungen zwischen rund 400 Jesiden und muslimischen Tschetschenen gekommen. Quelle: dpa

Polizisten stehen in Celle vor einer Gruppe protestierender Jesiden. Erneut ist es dort zu Ausschreitungen zwischen rund 400 Jesiden und muslimischen Tschetschenen gekommen.

(Foto: dpa)

Celle In Celle ist es in der Nacht zum Mittwoch erneut zu Ausschreitungen zwischen rund 400 Jesiden und muslimischen Tschetschenen gekommen. Mit mehreren Hundert Beamten gelang es der Polizei, eine Massenschlägerei wie am Vorabend zu verhindern. Wie ein Sprecher der Polizei sagte, versuchten beide Seiten dennoch, mit Knüppeln, Flaschen und Steinen aufeinander loszugehen und die Polizeiketten zu durchbrechen. Dabei wurden vier Beamte und fünf Teilnehmer verletzt.

Zu dem Gewaltausbruch kam es trotz mehrerer Schlichtungsversuche von Vertretern beider Lager gemeinsam mit dem Oberbürgermeister und der Polizei. Wegen des Vorrückens der Terrorgruppe Islamischer Staat (IS) in Syrien seien die Jesiden hochemotionell, urteilte die Polizei. Der konkrete Auslöser der Eskalation in Celle, einer Hochburg der jesidischen Gemeinschaft in Deutschland, blieb aber unklar.

Sicherheitskreise vermuten, dass die Jesiden aufgebracht darüber sind, dass ihre in der Grenzstadt Kobane bedrohten Angehörigen auch von IS-Kämpfern angegriffen werden, die aus Tschetschenien stammen.

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    • dpa
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    13 Kommentare zu "Jesiden gegen Tschetschenen: Erneute Ausschreitungen in Celle"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • @ G. Napf: "Sind in Kobane nun Jesiden oder Kurden?"

      Juden sind dort jedenfalls keine. Sonst wären die Amis mit Flugzeugträgern bis ins Stadtzentrum von Kobane gefahren.

      Kurden sind offensichtlich schlechtere Menschen.

      Ist so eine Art passiver Rassismus.

    • Sorry, beim letzten Eintrag hat sich meine Tastatur verabschiedet.
      Die Moderatoren sollten diesen Eintrag löschen.

      Zum Thema:
      Es ist schon traurig, dass so etwas in Deutschland passieren kann.
      Da greifen also gewaltbereite Salafisten, Islamisten, IS-Sympathisanten und Tschetschenen friedliche kurdische Demonstranten mit Eisenstangen, Macheten und Stichwaffen an und die Polizei nimmt die Kurden fest.
      Sicher4, der Islam gehört zu Deutschland und somit auch die Salafisten.

      Wenn sie schon alle nied4eermetzeln und enthaupten wollen, dann sollten wir sie in ihr pARADIS NACH sYRIEN ODER DEN Irak schicken. Dort können sie dann in den Dschihad ziehen. Wenn sie dann als Märtyrer sterben, kommen sie zu Allah und bekommen 72 Jungfrauen.
      Außer, sie werden von einer Frau getötet; dann landen sie in der Hölle!

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    • Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich.

    • @real.ist: Wie reagiert man hierzulande auf eine Bombe? Richtig, mit Lichterketten, sich an Bäume binden, sich auf Gleise legen, Buchlesungen,Friedensforschung, Kochen gegen Gewalt und Diskriminierung, man erlässt das AGG und Antidiskriminierungsgesetz, man raucht erst einmal ein Hörnchen, man verbietet das Rauchen in Kneipen, man schmiedet ein "Bündnis gegen...", man verkriecht sich hinter die Couch und schaut DSDS.

    • Und wieso sidn heir Tschetschenen?

    • Herr Schenider
      ja, da bin ich auch dafür

    • Trittin oder Roth haben 24/7 Polizeischutz auf Kosten des Steuerzahlers.

      Geplündert wird die kleine Bäckerei Schmitz oder die kleine Boutique von Fr. Müller.

    • Mal schauen, wann die erste Bombe in Deutschland gezündet wird.

      Das wird noch kommen.

      Die Überstürzung der deutschen Presse und Politik lese ich schon jetzt -

      Wie konnte es soweit kommen?
      Haben wir die Probleme tatsächlich nicht erkannt? Nicht genügend Verständnis und nicht genügend Hilfe und Unterstützung geboten?

      Was ist an der Integration bloß schief gelaufen? Was haben wir bloß falsch gemacht?

    • Ich bin stark dafür, dass solche Kämpfe in Zukunft im Vorgarten von Herr Trittin oder Frau Roth stattfinden.

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