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Jobaufschwung Studie – Kosten der Arbeitslosigkeit weiter gesunken

Laut einer Studie hat der Jobaufschwung die Kosten der Arbeitslosigkeit weiter gesenkt. Sie lagen 2017 4,5 Prozent unter dem Vorjahr.
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Die Arbeitslosigkeit ging 2017 gegenüber dem Vorjahr um 5,9 Prozent auf gut zweieinhalb Millionen Menschen zurück. Quelle: dpa
Arbeitsagentur

Die Arbeitslosigkeit ging 2017 gegenüber dem Vorjahr um 5,9 Prozent auf gut zweieinhalb Millionen Menschen zurück.

(Foto: dpa)

NürnbergDer Jobaufschwung in Deutschland hat die Kosten der Arbeitslosigkeit für Staat und Beitragszahler weiter gedrückt. Wie aus einer am Dienstag veröffentlichten Studie des Nürnberger Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervorgeht, lagen die gesamtfiskalischen Kosten 2017 mit 53,1 Milliarden Euro um 4,5 Prozent unter dem Niveau von 2016.

Zu den Kosten zählen die staatlichen Ausgaben für Arbeitslosengeld und Sozialleistungen sowie die entgangenen Steuern und Sozialabgaben. Die Kosten der Arbeitslosigkeit machten damit 1,62 Prozent der im Jahr 2017 erwirtschafteten Wirtschaftsleistung aus. 2016 waren es noch 1,76 Prozent gewesen. Neuere Daten liegen noch nicht vor.

„Der Anteil der Kosten der Arbeitslosigkeit am BIP (Bruttoinlandsprodukt) ist durch den langanhaltenden Arbeitsmarktaufschwung seit 2004 stark zurückgegangen“, erklärte IAB-Forscher Enzo Weber: „Ansonsten wären statt 53 Milliarden Euro im Jahr 2017 Kosten von 138 Milliarden Euro angefallen.“ Damals lag der Anteil am BIP bei 4,2 Prozent.

Davon hat dem Forscher zufolge nicht nur der Staat profitiert: „Der Beitragssatz zur Arbeitslosenversicherung konnte seit 2006 infolge der geringeren Kosten um vier Prozentpunkte auf 2,5 Prozent gesenkt werden“, so Weber. Arbeitnehmern und Arbeitgebern bringe das im Jahr knapp 50 Milliarden Euro.

Die Arbeitslosigkeit ging 2017 gegenüber dem Vorjahr um 5,9 Prozent auf gut zweieinhalb Millionen Menschen zurück.

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  • dpa
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