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Facebook-Nutzer

Wie viele Nutzer geschädigt wurden, lässt sich wohl nur schwer nachweisen.

(Foto: Reuters)

Johannes Caspar Hamburger Datenschutzbeauftragter startet Verfahren gegen Facebook

Der für Facebook zuständige Datenschutzbeauftragte Caspar hat ein Verfahren gegen den Konzern eingeleitet. Er wirft ihm eine Ordnungswidrigkeit vor.
20.04.2018 - 12:53 Uhr Kommentieren

Pech für Facebook-Chef: Auch Zuckerbergs Daten wurden gehackt

Berlin Der bundesweit für Facebook zuständige Hamburger Datenschutzbeauftragte Johannes Caspar hat ein Ordnungswidrigkeitsverfahren gegen das Unternehmen eingeleitet. Dem US-Konzern werde der Missbrauch der Daten seiner Nutzer vorgeworfen, teilte ein Sprecher der Behörde am Freitag mit. Der erste Schritt sei eine Anhörung zu den Vorwürfen, sagte er weiter.

Hintergrund des Verfahrens ist der Vorwurf, dass Informationen von bis zu 87 Millionen Facebook-Mitgliedern durch Cambridge Analytica auf unlautere Weise genutzt wurden. Dem US-Unternehmen droht in dem vom Datenschutzbeauftragten nun eingeleiteten Verfahren ein Bußgeld bis zu 300.000 Euro.

„Es geht dabei insbesondere um das unzulässige Bereithalten von personenbezogenen Daten zum Abruf mittels automatisierter Verfahren“, hatte Caspar kürzlich dem Handelsblatt gesagt. „Hintergrund ist die massenweise Zugriffsmöglichkeit, die App-Entwickler auf Daten Dritter bis etwa Mitte 2015 auf der Plattform gewährt wurde.“

Der derzeitige finanzielle Strafrahmen sei zwar bis zum Inkrafttreten der EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) im Mai nicht besonders hoch, sagte Jarzombek. „Aber die Öffentlichkeitswirkung des Verfahrens ist auch im Hinblick auf den neuen Strafrahmen eher relevant, auch für die Investoren von Facebook.“

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    Die britische Firma Cambridge Analytica hatte Daten von bis 87 Millionen Facebook-Nutzern abgegriffen, um den Wahlkampf von US-Präsident Donald Trump zu unterstützen. In Deutschland waren die Daten von 65 Nutzern und potentiell die von knapp 310.000 Freunden dieser Nutzer betroffen.

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