Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke
Der Deutsche-Bank-Chef warnt vor katastrophalen Folgen, falls Europa die Schuldenkrise nicht in den Griff kriegen sollte. Er fordert eine strengere Finanzpolitik - auch um den Preis der Aufgabe nationaler Souveränitäten.

Kommentare

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Sie können wochentags von 8 bis 18 Uhr kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Die Inhalte sind bis zu sieben Tage nach Erscheinen kommentierbar.

  • Für den Euro zeigte er sich aber zuversichtlich. „Der Euro wird mich überleben“, sagte Juncker. „Und ich werde noch lange leben.“
    ---
    Wenn der Mann sich da mal nicht gewaltig täuscht!

  • Sehr lobenswert und scheinbar auch notwendig, apolitischen Sachverstand einzufordern, wenn die Politik so hoffnungslos versagt hat: Es gibt aber kein "starkes Europa", es gibt nur noch ein Europa, das wieder einmal auf einen Retter hofft, wie 1918 und 1945, der es aus eigenproduzierter Misere reißt. Das ist aber kaum Herr Ackermann, der ja das geworden ist, was er ist, weil er noch nie etwas anderes als eigene Interessen vertreten hat (der homo oeconomicus ist personentheoretisch leer, ein substanzloser Distanzierungsvirtuose ohne jede Moral). Er ist aber ein echtes Kind eines positivistischen Systems, daß rational sein Eigenleben organisiert und unterscheidet sich von Politikern wie Wulff, Schröder & Co nur durch Fachkompetenz und Klugheit: Neurologen der Max-Planck-Gesellschaft nehmen zu deren Gunsten an, daß es keinen freien Willen gibt (Prinz (2004:22): „Die Idee eines freien menschlichen Willens ist mit wissenschaftlichen Überlegungen nicht zu rechtfertigen.“). An der Finanzmisere ist Herr Ackermann zwar nicht schuld, er gehört aber in Europa zu den ersten, die mit einer Forderung von 25% interner Rendite den run auf die faulen subprime-Geschäfte aus USA hier eröffnet haben und ich bin überzeugt, er hat gewusst, was er tat. Ganz im Gegensatz zu den selbsternannten "Finanzmoguln" Steinbrück und Asmussen, die in Europa die größte "Verbriefungsaktion" von US-subprime-Krediten mit Hilfe der Ihnen zugeordneten öffentlichen Banken (KfW-IKB-LB) gestartet haben, was der Steuerzahler inzwischen ausgleicht. Wenn ich das alles so bedenke, muß ich wie Bertolt Brecht sagen: Die Blinden reden von einem Ausweg, ich sehe.

  • Ich kann nicht erkennen, warum es der neutralen Schweiz schlechter als der Europäischen Schuldenunion ergehen sollte.

    Für mich ist Ackermann ein Täuscher - ihm geht es nur darum den Derivate-Markt in Europa-Markt zu retten. Deutschland wird man auf den internationalen Geldmärkten immer als solides Land achten, doch diesen Kredit wird angesichts der Druckerpresse der EZB und Italienisierung der europäischen Geldpolitik schon bald Vergangenheit sein.

  • Ich kann nicht erkennen, warum es der neutralen Schweiz schlechter als der Europäischen Schuldenunion ergehen sollte.

    Für mich ist Ackermann ein Täuscher - ihm geht es nur darum den Derivate-Markt in Europa-Markt zu retten. Deutschland wird man auf den internationalen Geldmärkten immer als solides Land achten, doch diesen Kredit wird angesichts der Druckerpresse der EZB und Italienisierung der europäischen Geldpolitik schon bald Vergangenheit sein.

  • Handelsblatt: "Euro-Gruppen-Chef Jean-Claude Juncker betonte [...}der Euro sei eine Erfolgsgeschichte. [...] Weniger Arbeitslosigkeit, mehr Wirtschaftswachstum, auch die Inflation sei geringer als zu Zeiten der D-Mark.

    Das kann man aus deutscher Sicht angesichts der Zustände wohl nur noch als Realsatire bezeichnen. "Weniger Inflation als die DM" - dafür aber seit Jahren rasanter Kaufkraftverlust der Bürger, was es in 50 Jahren DM nie gegeben hat. Was wir hier erleben, Hr. Junker, ist keine Inflation, sondern eine Stagflation. Sowohl Reallöhne als auch Kaufkraft gehen in den Keller. Und wie sie darauf kommen, eine Bilanz ohne Berücksichtung der ausstehenden Rechnungen zu ziehen, ist mir schleierhaft. Zur Zeit wirft die EZB an mehreren Fronten die Druckerpresse an - doch offenbar wollen sie das nicht wahrhaben.

    Leeres politisches Gefasel eines Politkers, der sein Geld mit und durch die Schuldenunion verdient und von eklatanten politischen Fehlern abzulenken sucht.

  • Handelsblatt: "Euro-Gruppen-Chef Jean-Claude Juncker betonte [...}der Euro sei eine Erfolgsgeschichte. [...] Weniger Arbeitslosigkeit, mehr Wirtschaftswachstum, auch die Inflation sei geringer als zu Zeiten der D-Mark.

    Das kann man aus deutscher Sicht angesichts der Zustände wohl nur noch als Realsatire bezeichnen. "Weniger Inflation als die DM" - dafür aber seit Jahren rasanter Kaufkraftverlust der Bürger, was es in 50 Jahren DM nie gegeben hat. Was wir hier erleben, Hr. Junker, ist keine Inflation, sondern eine Stagflation. Sowohl Reallöhne als auch Kaufkraft gehen in den Keller. Und wie sie darauf kommen, eine Bilanz ohne Berücksichtung der ausstehenden Rechnungen zu ziehen, ist mir schleierhaft. Zur Zeit wirft die EZB an mehreren Fronten die Druckerpresse an - doch offenbar wollen sie das nicht wahrhaben.

    Leeres politisches Gefasel eines Politkers, der sein Geld mit und durch die Schuldenunion verdient und von eklatanten politischen Fehlern abzulenken sucht.

  • So spricht einer "dem die Felle davonschwimmen".

    Wollte da nicht das niederländische Kronprinzenpaar ein abgeschirmtes befestigtes Resort in Afrika bauen, das dann die Niederländer verhindert haben?

    Von wo gehen die Bilderberger aus? Vom niederländischen Königshaus und Ackermann gehört zum innersten Kreis.

    Ach ja und wie will sich ein Ackermann anmaßen, der in Asien nur in abgeschirmten Kreisen verkehrt und von der Welt da draußen keine Ahnung hat, richtige Entscheidungen treffen, die zu Frieden führen?

  • Zitat:"„Der Euro wird mich überleben“, sagte Juncker. „Und ich werde noch lange leben.“"

    Wäre die Welt gerecht, dann hätte Juncker direkt danach der Blitz getroffen!

  • Deutscheelande haben wir bereits abeschrieben. "Weißt Du, äähh!

  • Ich habe irgendwo gelesen, die Einkommensunterschiede in Europa wären geringer als in den USA. In den USA gibts aber keinen Länderfinanzausgleich, keine Transferzah-lungen, kein Bundesstaat haftet für einen anderen,und trotzdem fallen sie nicht übereinander her. Wenn also die politische Elite unbedingt die "Vereinigten Staaten von Europa" haben will, warum dann nicht nach diesem Strick-muster? Offenbar gehts also nicht um Europa, sondern darum, Transfers dauerhaft zu implementieren??? Noch ein Wort zur Krise: Wer hindert Gläubiger daran, schlauer zu werden? Eines Tages haben sie gemerkt, daß kein einziger Staat, nicht einmal D in einem Jahr des größten Wachstums, überhaupt auch nur 1 Gedanken an die Tilgung der Staats-schulden verschwendet. Bislang! Bei der Bank bekommt der keinen Kredit, der trotz ausreichender Sicherheiten kein Einkommen nachweisen kann, das den Kapitaldienst (Zins + Tilgung) bequem ermöglicht.

Mehr zu: Josef Ackermann - „Viele haben Europa bereits abgeschrieben“