Jugendstudie Deutschlands Teenager sind auf Kuschelkurs

Sehnsucht nach Sicherheit, Halt und Familie: Deutsche Jugendliche sind pragmatisch, brav und tolerant – Rebellion war gestern. „Das geht schon in Richtung Überanpassung“, sagt der Autor einer Studie. Woran das liegt.
Update: 26.04.2016 - 15:49 Uhr 35 Kommentare
Deutschen Teenagern ist Sicherheit und soziale Absicherung wichtig, aber auch Familie und Freiheit. Quelle: dpa
Wie die Jugendlichen ticken

Deutschen Teenagern ist Sicherheit und soziale Absicherung wichtig, aber auch Familie und Freiheit.

(Foto: dpa)

BerlinRebellion war vorgestern: Teenager in Deutschland suchen der neuen Sinus-Jugendstudie zufolge den engen Schulterschluss mit der Elterngeneration. Für soziale Absicherung nähmen Teenager eine noch größere Nähe zur Welt der Erwachsenen in Kauf als die „Generation Golf“ vor ihnen, interpretiert Jugendforscher Klaus Hurrelmann das Ergebnis. „Das geht schon in Richtung Überanpassung.“

Hurrelmann schrieb das Vorwort zu der Untersuchung, die Sozialwissenschaftler am Dienstag in Berlin vorstellten. Überrascht hat die Forscher die Toleranz der jungen Generation - von Zuwanderung bis Religion. „Die Akzeptanz von Vielfalt nimmt zu“, folgert Studienautor Marc Calmbach.

Forscher werten den ungewöhnlichen Kuschelkurs der Jugendlichen, den es so seit der Nachkriegszeit nicht mehr gab, nicht als Bequemlichkeit. Sie deuten die spürbare Sehnsucht nach Halt und Geborgenheit vielmehr als eine Reaktion auf Wirtschaftskrisen, Terrorgefahr und eine unübersichtlichere, globalisierte Welt.

Überrascht hat die Wissenschaftler der ausgeprägte Mainstream in der jungen Generation. Viele Teenager, mit und ohne Migrationserfahrung, wollen sein „wie alle“. Auffällige Szene- und Subkulturen sind verschwunden. „Die“ Jugend gibt es dennoch nicht: Es bleiben Gruppierungen von Konservativen über Ökos und Spaßfraktion bis hin zu Frustrierten, die sich abgehängt fühlen.

Die Sinus-Studie untersucht seit 2008 alle vier Jahre, wie die 14- bis 17-Jährigen in Deutschland „ticken“. Dazu führen Jugendforscher lange Interviews mit 72 Jugendlichen zu ausgewählten Themen, dieses Mal auch zu Flucht und Asyl. Lesen Sie im folgenden einige ausgewählte Ergebnisse der Studie.

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35 Kommentare zu "Jugendstudie: Deutschlands Teenager sind auf Kuschelkurs"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Noch etwas Herr Caruso, beobachten Sie mal den Vorwahlkampf in den USA.

    Donald Trump, mit seinen deutschen Genen, zeigt doch gerade den jetzigen deutschen Waschlappen für welchen Zweck man den Waschlappen benutzen sollte.

    Vielleicht um sich die Ei**r warm zu halten?

  • @Herr Enrico "FatFinger" Caruso

    Gebe Ihnen vollkommen Recht, Herr Caruso.
    Die Waschlappenkultur, wie Herr Otto schreibt, hat dies ermöglicht. Intellligent, gebildet und kein Waschlappen, ist die Ausnahme in Deutschland geworden.

    Denken Sie dabei intensiv an die ganz aktuellen Briefeschreiber!

    Die wenigen Ausnahmen können die Fehlentwicklung nicht mehr umbiegen.
    Wir werden bei diesem Spiel nicht gewinnen. Wer es erkennt, sollte Konsequenzen ziehen.



  • Aus einer Grundgesamtheit von 72 Personen auf die "deutsche Jugend" zu prognostizieren, ist Unfug.

    Positiv ist, dass die Kommentarfunktion dafür geöffnet wurde.

  • @ Herr Ramseyer
    Dann ist ja alles verloren. Die einen sind gebildet aber Waschlappen, die anderen verteilen großzügig ihren Samen, können aber nicht lesen und schreiben. Schöne Aussichten sind das!

  • @Herr Otto

    Aber bei den "arabischen Vollblut-Hengsten" sollen über 65 % funktionale Analphabeten dabei sein.

    Gegen das Aussterben der Waschlappenkultur habe ich allerdings überhaupt nichts einzuwenden - je früher desto besser.

  • Arbeiten können die Schutzsuchenden auch nicht, das entspricht nicht ihrer Kultur,
    denn der Christ ist dazu verpflichtet den Moslem zu erhalten.

  • jungen Verlobten lernen...
    Ist das ein Fall für den Staatsanwalt oder wie alt war das Kind ?

  • ..."Viele werden sich hier noch wundern wozu unsere Jugend fähig ist ..."

    Kann mir nicht vorstellen wozu die fähig sein sollte, ausser evtl. mit offenem Mund dastehen - das soll jetzt kein Vorwurf sein, da sie nichts dafür kann.
    Auf die Jugend sollte man nicht bauen.

  • Bei 72 Befragten , das ist ja toll . Gerade habe ich aus den letzten drei Wettertagen ,
    die neue deutsche Eiszeit errechnet .
    Die nächste Befragung erfolgt im Kleinkind-Kindergarten .

  • Richtig, Herr Spiegel. Um zu arbeiten, kommt keiner von diesen Illegalen hierher. Denn dann könnten sie auch in andere Länder drängen. Aber nirgends sonst als in Germany gibt es ein Auskommen auf Staatskosten für beschäftigungslose Einwanderer. Und nur so bleibt vielen von ihnen genügend Zeit, sich um ihre sonstigen "Geschäfte" zu kümmern.
    Vielleicht hätte man diesen Umstand in die Fragestellungen der "Studie" miteinbeziehen sollen. Aber dann wäre das Ergebnis nicht nach Wunsch gewesen.

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