Kampf gegen den Terror Digitale Überwachung auf dem Vormarsch

Neue Zahlen der Bundesregierung zeigen: Sicherheitsbehörden setzen immer stärker digitale Überwachungstechnik ein. Kritiker fürchten um die rechtsstaatliche Balance. Experten verweisen auf die steigende Terrorbedrohung.
Der Verfassungsschutz hat im vergangenen Jahr deutlich mehr sogenannter stille SMS zur Handy-Ortung verschickt als im Vorjahr. Quelle: dpa
Stille SMS

Der Verfassungsschutz hat im vergangenen Jahr deutlich mehr sogenannter stille SMS zur Handy-Ortung verschickt als im Vorjahr.

(Foto: dpa)

BerlinKommunikationsüberwachung, Handyortung mit heimlichen SMS, Funkzellenabfragen: Im Kampf gegen islamistische Terroristen steht den Sicherheitsbehörden ein großes Arsenal an digitaler Überwachungstechnologie zur Verfügung. Und sie nutzen sie immer häufiger. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion hervor, die dem Handelsblatt vorliegt.

Der Verfassungsschutz verschickt demnach sehr viel mehr sogenannte stille SMS, um Personen zu orten. Im zweiten Halbjahr 2017 hat der deutsche Inlandsgeheimdienst rund 180.000 solcher heimlichen Nachrichten an Mobiltelefone von Verdächtigen versandt. Zum Vergleich: Im Vorjahreszeitraum setzte die Behörde dieses Ermittlungsinstrument etwa 144.000 Mal ein.

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