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Kampf gegen den Terror Haftbefehl gegen Helfer von Al-Bakr erlassen

Die Bundesanwaltschaft hat Haftbefehl gegen einen mutmaßlichen Helfer des Syrers Dschaber al-Bakr erlassen. Dem Mann wird Beihilfe zur Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat vorgeworfen.
Das Wohnhaus im Leipziger Stadtteil Paunsdorf, in welchem der flüchtige Terrorverdächtige Dschaber al-Bakr festgenommen wurde. Quelle: dpa
Festnahme

Das Wohnhaus im Leipziger Stadtteil Paunsdorf, in welchem der flüchtige Terrorverdächtige Dschaber al-Bakr festgenommen wurde.

(Foto: dpa)

Berlin Die Bundesanwaltschaft hat Haftbefehl gegen einen mutmaßlichen Helfer des Syrers Dschaber al-Bakr erlassen. Dem Mann werde Beihilfe zur Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat vorgeworfen, teilte die Behörde am Dienstag mit. Demnach habe er von den Anschlagsplänen Al-Bakrs gewusst und ihm seine Wohnung überlassen. Zudem soll er geholfen haben, Ausgangsstoffe für die Herstellung von Sprengstoff über das Internet zu besorgen. Auch Materialen für eine Sprengstoffweste soll er beschafft haben.

Die Ermittler gehen davon aus, dass Al-Bakr mit einer selbst gebauten Bombe einen Anschlag verüben wollte. Der Verfassungsschutz vermutet, dass er in Verbindung mit der Extremistenmiliz Islamischer Staat (IS) stand. Al-Bakr hat sich nach Behörden-Angaben Montag vor einer Woche in seiner Zelle in einem Leipziger Gefängnis erhängt und damit bundesweit heftige Kritik an der sächsischen Justiz ausgelöst.

Die Staatsanwaltschaft Dresden hatte bereits einen Haftbefehl wegen des Verdachts der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat gegen den Helfer beantragt und erhalten. Mittlerweile hat die Bundesanwaltschaft aufgrund der besonderen Bedeutung den Fall an sich gezogen.

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