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Kanzlerfrage Carsten Linnemann wünscht sich von Söder Zurückhaltung

Die Spekulationen um eine mögliche Kanzlerkandidatur Söders reißen nicht ab. Carsten Linnemann warnt vor frühzeitigen Personaldebatten.
25.07.2020 - 16:49 Uhr Kommentieren
CSU-Chef Markus Söder hätte laut einer Umfrage bei einer Direktwahl des Kanzlers derzeit die Nase vorn . Quelle: dpa
Markus Söder

CSU-Chef Markus Söder hätte laut einer Umfrage bei einer Direktwahl des Kanzlers derzeit die Nase vorn.

(Foto: dpa)

Frankfurt Der Vorsitzende der Mittelstandsvereinigung von CDU und CSU, Carsten Linnemann, warnt CSU-Chef Markus Söder davor, mit weiteren Äußerungen zur Kanzlerkandidatur Unruhe in die Unionsparteien zu bringen. CDU und CSU dürften sich jetzt nicht in Personaldebatten „verheddern“, sagte Linnemann dem „Spiegel“. „Wenn wir uns im Herbst mit der K-Frage beschäftigen, ist das früh genug.“

Linnemann, der auch stellvertretender Vorsitzender der Unionsfraktion im Bundestag ist, forderte Söder auf, sich dann klar zu bekennen. Spätestens zum CDU-Parteitag solle die CSU „klarstellen, ob sie einen Kanzlerkandidaten ins Rennen schicken will“, sagte der CDU-Politiker: „Ansonsten sind Unruhe und sogar Streit programmiert.“

CSU-Chef Markus Söder hätte laut einer Umfrage bei einer Direktwahl des Kanzlers derzeit die Nase vorn. 41 Prozent der Wahlberechtigten würden Söder, wenn sie den Bundeskanzler direkt wählen könnten, ihre Stimme geben, wie eine Forsa-Umfrage für das RTL/ntv-Trendbarometer ergibt.

Auf dem zweiten Rang liege Grünen-Co-Chef Robert Habeck (20 Prozent) vor Finanzminister Olaf Scholz (14 Prozent). Bei einer Bundestagswahl könnten die Parteien derzeit wie in der Vorwoche mit folgendem Ergebnis rechnen: CDU/CSU 38 Prozent, Grüne 18 Prozent, SPD 14 Prozent, Linke acht Prozent, FDP sechs Prozent und die AfD neun Prozent.

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    Mehr: Alexander Dobrindt verweist auf die Personalkämpfe in der SPD und will sich erst später mit der Kanzler-Frage befassen. Andere Themen seien jetzt wichtiger.

    • rtr
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